Anak Krakatau: Video Geburt des Vulkans

Für einen langen Feiertags-Nachmittag habe ich hier ein Video für euch, das die Geburt des Anak Krakatau dokumentiert. Als historisches Zeitdokument ist es ein richtiges Kleinod, auch wenn natürlich die Bildqualität nicht den heutigen Standards entspricht. Trotzdem kann ich zumindest einen Schnelldurchlauf des Videos empfehlen. Geonaut Richard machte mich auf das Video aufmerksam.

Piton de la Fournaise: Ende der Eruption?

Seit heute Nacht wird am Piton de la Fournaise keine vulkanische Aktivität mehr registriert. Der Lavafluss hat gestoppt und der Tremor ist zurück gegangen. Es sieht so aus, als wäre die Eruption zu Ende. Allerdings könnte sich auch nur pausieren, daher das Fragezeichen im Titel.

Anak Krakatau: Aktivitätsrückgang

Seit 3 Tagen sieht es so aus, als würde sich auch die Aktivität am Anak Krakatau dem Ende (oder einer Pause) zuneigen. Das VAAC registriert keine Aschewolken mehr, die Seismik ist gering und Mirova zeichnet keine Wärmestrahlung mehr auf. Allerdings wird die Beobachtung der Satelliten durch Wolken behindert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Aktivität wieder steigert, oder dass nach einigen Monaten Ruhe eine neue Eruptionsphase beginnt. so zumindest hat es sich zwischen 2007 und 2011 verhalten, als mehrere Eruptionsphasen aufeinander folgten.


Fuego mit Aktivitätssteigerung

Dafür ist der Vulkan in Guatemala recht munter. gestern wurden bis zu 16 explosive Eruptionen pro Stunde gemeldet. Die Aschewolken stiegen bis zu 4700 m hoch auf. Glühende Tephra erreicht eine Höhe von 300 m über dem Krater. Es werde Gaseruptionen generiert, die bis zu 4 Minuten anhalten. Asche-Emissionen wurden auch aus dem neuen Schlot in der oberen Flanke erzeugt.

Pacaya mit 3 Lavaströmen

Pacaya liegt in Sichtweite des Fuegos und ist derzeit ebenfalls munter. Es wurden 3 kurze Lavaströme beobachtet, die in Richtung  Cerro Chino fließen. Sie sind 50, 75 und 150 m lang. Der Kegel im McKenney Krater ist weiterhin Schauplatz schwacher strombolianischer Eruptionen.

Ätna mit Seismik

Unter dem Ätna ereigneten sich weitere Erdbeben mit Magnituden über 2. Laut EMSC manifestierten sie sich auf der Westflanke und im Nordosten am Rande des Valle del Bove. Sie lagen in tiefen zwischen 7 und 8 km. Aufgrund des schlechten Wetters der letzten Tage, waren visuelle Beobachtungen unmöglich und es ist nicht klar, ob weitere schwache Ascheeruptionen erfolgten. Auffällig ist auch, dass es entlang der Nordküste Siziliens mehrere schwache-moderate Erdbeben gab.

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