Nevadós de Chillán mit explosiver Eruption

Gestern Nacht gab es eine explosive Eruption am chilenischen Vulkan Nevadós de Chillán. Sie ereignete sich um 23:03 Uhr Ortszeit und förderte glühende Tephra Hunderte Meter hoch. Das VAAC Buenos Aires registrierte Vulkanasche in fast 8 Kilometern Höhe. Es entstand sehr wahrscheinlich ein pyroklastischer Strom, der über den Hang floss. MIROVA registrierte eine schwache Thermalstrahlung. Knapp 12 Stunden später fand ein weiterer Vulkanausbruch statt. Sehr wahrscheinlich wurden große Teile des Lavadoms zerstört, welcher im Krater wuchs. Der Alarmstatus steht auf „orange“.

Nevadós de Chillán ist ein Komplexvulkan, der sich aus 3 überlappenden Stratovulkanen zusammensetzt. Er ist 3212 m hoch und liegt in Chile. Zwischen zwei der Gipfel entstand im letzten Jahrhundert eine Reihe von Lavadomen. Der aktuelle Dom bildete sich im Krater des Nicanor.

Veniaminof mit Lavastrom und Aschewolke

Gestern wurde eine Aschewolke am Vulkan in Alaska registriert. Diese stieg km auf. Zugleich ist weiterhin ein Lavastrom aktiv, der etwas an Läge dazugewinnen konnte. Zumindest liegt diese Schluss nahe, wenn man die thermische Strahlung in Höhe von 641 MW betrachtet. Die Förderrate dürfte allerdings nicht so hoch sein und unter 5 Kubikmeter pro Sekunde liegen.

Planchón-Peteroa eruptiert Vulkanasche

Ebenfalls in Chile liegt der Planchón-Peteroa. Dieser Vulkan erzeugte in den letzten 24 Stunden 2 Ascheeruptionen. Die Asche erreichte eine Höhe von fast 5 km. der Alarmstatus steht auf „gelb“.

Fuego in Guatemala

Der Vulkan ist weiterhin auf einem recht hohen Niveau aktiv. Es wurde wieder Vulkanasche in einer Höhe von knapp 5 Kilometern registriert. In der Stunde werden bis zu 13 explosive Eruptionen gezählt. Der Lavastrom ist noch aktiv und hat eine Länge von 1200 m erreicht. MIRVOA verzeichnet eine hohe Thermalstrahlung. Die Seismik ist hoch und der Vulkanausbruch scheint stabil zu sein. Die Aktivität könnte sich sogar weiter steigern, dann besteht die Gefahr, dass pyroklastische Ströme generiert werden.

Die beiden Fotos stammen von vulkane.net-Leser Marcel Schütze. Sie wurden am 6. November aufgenommen.

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