Corona: Falsche Zahlen und Impfchaos

Die Schlagzeilen in Bezug auf die Corona-Pandemien reißen nicht ab. Nun gerät das RKI in die Kritik, da es falsch Statistiken führt.

Corona: Zahl der Krankenhauspatienten falsch

Mehrere Medien berichten heute darüber, dass das RKI monatelang falsche Zahlen in Bezug auf die Bettenbelegung in Krankenhäusern übermittelt hat. Tatsächlich seien die Zahlen um bis zu 30% niedriger. Der Fehler ist dadurch entstanden, dass Patienten, die wegen anderen Krankheiten stationär im Krankenhaus behandelt wurden, dort positiv auf Corona getestet wurden. Allerdings wurden sie nicht aufgrund der Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt. Die Bettenbelegungen mit Corona-Patienten wurden immer als Mitbegründung für den ewig andauernden Lockdown angegeben.

Neue Auswertungen zur Übersterblichkeit

Neue Auswertungen der Übersterblichkeits-Statistiken für 2020 geben für Deutschland eine sehr geringe Übersterblichkeit von nur 1% an. Alleine diese Meldung lässt bei mir immer mehr Zweifel an die Richtigkeit der Anti-Corona-Strategie der Regierung aufkommen. Natürlich weiß man nicht, wie sich die Zahlen ohne Lockdown entwickelt hätten, dennoch bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass in Bezug auf die Gefährlichkeit des Virus maßlos übertrieben worden ist. Hinzu kommt die nicht abreißen wollende Pannenserie bei den Impfungen: Nachdem das Vakzin von AstraZeneca durch starke Nebenwirkungen Schlagzeilen machte und es zusätzlich zu Problemen in der Kühlkette kam, treten jetzt viele Menschen mit Impftermin nicht mehr zur Impfung an. Die Folge: der Impfstoff liegt auf Halde. Bereits vorbereitete Impfdosen, die nicht verimpft werden konnten, müssen vernichtet werden. Schlauer wäre es wohl, wenn sich nun jeder Impfwillige mit diesem Vakzin versorgen lassen könnte, ungeachtet der Impfreihenfolge. Normalerweise widerspricht bevorzugte Behandlung bestimmter Personengruppen auch unserem Grundgesetz! Und das nächste Desaster bahnt sich an und das heißt Schnelltests. An sich eine Prima Sache, doch das wird nicht anders, als mit den Impfungen laufen. Wahrscheinlich sind dann im Sommer genug Tests vorhanden, genau dann, wenn Corona erst einmal eine untergeordnete Rolle spielen wird.

Corona in Indien auf Rückzug

Experten zeigen sich über den Rückzug von Corona in Indien verwundert. Gerade für das  zweit-bevölkerungsreichste Land der Erde scheinen sich die Prognosen der WHO nicht zu erfüllen. Seit Wochen schon sinken hier die Infektionszahlen massiv und auch während des Höhepunkts der Pandemie scheint die Sterblichkeit vergleichsweise gering geblieben zu sein. Über die Gründe kann man nur spekulieren: scheinbar ist schon eine gewisse Herdenimmunität erreicht. Die vergleichsweise geringe Sterblichkeit könnte zum einen am geringeren Durchschnittsalter der Bevölkerung liegen, zum anderen an eine ausgewogenere Immunantwort. Die Menschen dort sind alltäglich mit einer Vielzahl an Erregern konfrontiert und Corona verursacht meistens kaum mehr als eine Erkältung. Auch für Afrika bestätigten sich die Prognosen bisher nicht. Es hat den Anschein, als wäre Corona vor allem ein Problem für Wohlstandstaaten. Dort, wo die Menschen unter Allergien leiden, weil sie unter extrem hygienischen Bedingungen leben, treten auch die meisten Todesfälle auf. Ausnahmen scheint es allerdings zu geben: Mittel-und Südamerika. Der aktuelle Hygiene-Wahn (Masken, Desinfektionsmittel) wird unserem Immunsystem langfristig bestimmt nicht gut tun.

Naturkatastrophen-Update 18.02.21: Zwei tropische Wirbelstürme unterwegs

Im Update zu den Naturkatastrophen geht es heute um die beiden tropischen Wirbelstürme, die Kurs nehmen auf die Philippinen und dem afrikanischen Mosambik. Zudem leiden Teile der USA unter Eiseskälte.

Philippinen: Taifun Dujuan

Östlich der Philippinen entwickelt sich die tropische Depression Dujan langsam aber sicher zu einem tropischen Wirbelsturm. Da sich das Tiefdruckgebiet nur sehr langsam bewegt, und der Pazifik für diese Jahreszeit ungewöhnlich warm ist, kann das Tiefdruckgebiet viel Energie sammeln. Meteorologen befürchten, dass der resultierende Sturm zu einem Taifun anwachsen könnte. Normalerweise ist der Februar der Monat mit dem geringsten Sturmpotenzial in tropischen Breiten.

Mosambik: Sturm Guambe

Das ostafrikanische Land Mosambik wird derzeit vom tropischen Sturm Guambe heimgesucht. Starke Winde und Regenmassen treffen das gebeutelte Land schwer, besonders, da die letzten Sturmschäden noch nicht behoben wurden. Zuletzt wurde Mosambik im Januar vom Zyklon Eloise heimgesucht. In den letzten Jahren wüteten über Ostafrika ungewöhnlich viele Stürme, die für Überschwemmungen sorgten. Eine Folge des Wasserüberschusses war die explosionsartige Ausbreitung der Wüstenheuschrecken. Man darf gespannt sein, ob sich die Plagegeister auch dieses Jahr wieder massiv ausbreiten werden. In Kenia und Äthiopien sind noch Heuschreckenschwärme aktiv und man beobachtet die Entwicklung besorgt.

USA: Kälteeinbruch in Texas

Weite Teile der USA werden immer noch von einer massiven Kaltfront aus der Arktis beherrscht. Selbst im US-Bundesstaat Texas kam es zu einem Wintereinbruch nebst Schneesturm. Vielerorts ist die Energieversorgen zusammengebrochen und die Menschen hausen in ihren Wohnungen ohne Heizung. In Sozialen Medien wurden Bilder geteilt, die zeigen, dass Wasser an den Wasserhähnen gefroren war, oder wie sich Eiszapfen an Ventilatoren bildeten. Bisher sind mindestens 30 Todesopfer zu beklagen. Normalerweise herrschen in Texas im Februar Temperaturen zwischen 9 und 18 Grad. Plus versteht sich.

Erdbeben-Update 18.02.21: Vanuatu und Iran

Das Erdbeben-Update vom 18. Februar fokussiert sich auf 2 starke Erdbeben bei Vanuatu und Fidschi, sowie einem moderaten Erdstoß im Süden des Irans.

Vanuatu: Erdbeben Mw 6,2

ErdbebenWestlich von Port Vila ereignete sich ein weiters starkes Erdbeben der Magnitude 6,2. Das Hypozentrum wurde in einer Tiefe von 10 km festgestellt. Das Epizentrum befand sich 133 km südlich von Port-Vila. In der Region am Vanuatu-Graben gab es in den vergangenen Tagen zahlreiche Beben. Der neue Erdstoß liegt allerdings weiter südlich und ist nicht unbedingt als Nachbeben anzusehen. Auf jeden Fall ist die seismische Aktivität entlang der Subduktionszone bemerkenswert. Derzeit ist auf Vanuatu nur der Vulkan Yasur aktiv. Ich bin mal gespannt, wann andere Feuerberge dort wieder einstimmen werden. Auch wenn die tektonischen Erdbeben entlang des Vanuatu-Grabens nicht direkt mit der vulkanischen Aktivität des Archipels gekoppelt sind, zeugen sie doch von der anhaltenden Subduktion entlang des Grabens und damit der Produktion neuer Schmelze, die irgendwann eruptiert werden will.

Auf der Karte erkennt man auch, dass zwischen den beiden Erdbeben-Spots entlang des Vanuatu-Grabens eine seismische Lücke entstanden ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort demnächst ein Starkbeben ereignet, ist relativ groß. So ein Beben könnte auch einen Tsunami auslösen. Natürlich könnten sich die aufgebauten Spannungen auch in mehreren Erdbeben abbauen, so wie es derzeit bei Vanuatu geschieht.

Fidschi: Weiteres Nachbeben Mw 6,1

Ein weiteres Erdbeben entlang des Vanuatu-Grabens ereignete sich zwischen Fidschi und den Loyalty-Inseln bei Neu Kaledonien. Bei dem Erdstoß handelt es sich um ein Nachbeben der Magnitude 6,1. Die Tiefe des Erdbebenherdes wird mit 20 km angegeben. Das Epizentrum wurde 446 km östlich von Tadine auf Neu Kaledonien lokalisiert.

Iran: Erdbeben Mw 5,4

Der Süden des Irans wurde gestern Abend von einem Beben der Magnitude 5,4 erschüttert. Das Hypozentrum lag 10 km tief. Das Epizentrum befand sich 26 km nordwestlich von Yasuj. Das Beben manifestierte sich an der Grenze der Arabischen Platte zu der Iranischen Mikroplatte. Da diese zudem zwischen der Anatolischen Platte, der Indischen Platte und der Eurasischen Platte eingekeilt ist, kommt es in der Region besonders häufig zu Erdbeben. Obwohl Erschütterungen dieser Magnitude bereits Gebäude schädigen können, liegen keine entsprechenden Meldungen vor.

Update: Nach und nach sind doch Schadensmeldungen eingetrudelt. Es sollen sogar 40 Personen verletzt worden sein.

Vulkan-Update 18.02.21: Ätna hats schon wieder gemacht!

Das Vulkan-Update vom Donnerstag steht im Zeichen des sizilianischen Vulkans Ätna, der gestern Abend den 2. Paroxysmus innerhalb von weniger als 30 Stunden erzeugte.

Ätna: Neuer Paroxysmus am 17. Februar

Ätna
Neuer Ätna-Paroxysmus. © Massimo Lo Giudice

Gestern Abend erzeugte der Ätna auf Sizilien einen weiteren Paroxysmus. Praktisch ohne Vorwarnung schoss der Tremor um 21.15 UCT (22.15 MEZ) in die Höhe und bereits eine Stunde später strebte die Eruption ihrem Höhepunkt entgegen. Aus dem Neuen Südostkrater wurde wieder eine Lavafontäne gefördert und es waren multiple Lavaströme unterwegs. Diesmal floss die Lava nicht nur in das Valle del Bove, sondern auch in südlicher Richtung. Das VAAC detektierte Vulkanasche in einer Höhe von 10.000 m. Die Tremor-Amplitude war ein Stück größer, als beim Paroxysmus vom 16. Februar. MIROVA registrierte eine extrem hohe Thermalstrahlung mit einer Leistung von 17.000 MW! Tatsächlich ein sehr extremer Wert und ich kann mich nicht daran erinnern, sowas in den letzter Zeit am Ätna gesehen zu haben. Auch jetzt noch ist es ziemlich heiß im Bereich des Neuen Südostkraters, was man schön auf der ThermalCam sehen kann. Auf dem jüngsten Sentinel-Satellitenfoto vom 16. Februar erkennt man heiße Schlote in allen 4 Gipfelkratern.

Dieser Ausbruch bestätigt einmal mehr, dass es praktisch unmöglich ist, diese Paroxysmen durch Statistiken vorherzusagen. Gestern postulierte ich noch ein Ausbruchsintervall von knapp 4 Wochen, diesmal kam der nächste Ausbruch nach 28 Stunden. Es wäre nicht untypisch, wenn wir kurzfristig weitere Ausbrüche sehen würden, aber natürlich kann sich das Pausenintervall wieder verlängern, oder noch weiter verkürzen.

In Unserer FB-Gruppe wurden wieder zahlreiche Medien geteilt, auch wenn es diesmal noch nicht ganz so viele sind, wie vor 2 Tagen. Schließlich spielte sich der Vulkanausbruch zur nachtschlafender Zeit ab.