Tag: El Hierro

El Hierro: Schwarmbeben

Hypozentren der Beben unter El Hierro. © IGNDie Schwarmbeben unter der Kanareninsel El Hierro halten weiterhin an. Gestern bebte die Erde 136 Mal, heute wurden bereits 38 Erschütterungen registriert. Die meisten Erdbeben haben eine Magnitude kleiner als 2. Bei einigen Beben liegt die Magnitude zwischen 2 und 3. Es ist die schwerste seismische Kriese seit Dezember letzten Jahres. Die Hypozentren der Beben liegen in einer Tiefe um 18 km, im Norden der Insel und östlich von El Golfo. Dort registriert ein Inklinometer, bzw. GPS-Gerät Bodendeformation. Der Untergrund hob sich um fast 4 cm an. Die Beben werden mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer neuen Magmaintrusion hervorgerufen.

Schaut man sich die Bebenzentren der letzten 3 Tage an (Grafik) ergibt sich ein schönes Bild des möglichen Magmakörpers.

Seismik weltweit

Update 15.03.14: gestern waren es insgesamt 93 Einzelbeben, die sich unter El Hierro manifestieren. Heute bebte die Erde bereits 74 Mal.

El Hierro: unter der Kanareninsel rappelt es mal wieder. Heute wurde ein Schwarmbeben mit 20 Einzelevents registriert. Die Hypozentren liegen im nördlichen Bereich von El Golfo in einer Durchschnittlichen Tiefe von 18 km. Wahrscheinlich steigt wieder Magma auf. Allerdings ist es fraglich, ob es die Oberfläche erreichen wird.

Japan: im Norden der japanischen Insel Kyushu ereignete sich ein Erdbeben der Magnitude 6,3. Das Hypozentrum lag in 82 km Tiefe nördlich der Stadt Kunisaki-shi. Es gab leichte schäden wie gebrochene Wasserleitungen. Mindestens 18 Menschen wurden verletzt.

Auf Kyushu liegen mehrere aktive Vulkane (Sakurajima, Kirishima, Asosan). Möglicher Weise werden Vulkanausbrüche durch das Beben hervorgerufen.

El Hierro: Magmaintrusion

Die Schwarmbeben der letzten 3 Tage erreichten gestern mit 110 Einzelbeben ihren vorläufigen Höhepunkt. Zugleich wurde eine Bodendeformation von 2 cm, sowie eine erhöhte Radon-Konzentration gemessen. Das alles deutet auf eine erneute Magmatinrusion in 15 km Tiefe hin. Ob- und wann es zu einem Ausbruch kommen wird ist allerdings ungewiss. Meistens bleibt das Magma in der Erdkruste stecken.

Wer sich selbst ein Bild der Lage machen möchte kann dies auf folgenden Webseiten tun:

El Hierro: Schwarmbeben

Update 23.12.13: Gestern summierte sich die Zahl der einzelnen Beben auf 73. Heute waren es bereits 49 Beben. Die meisten Events konzentrieren sich im Süden der Insel in der Gemeinde El Pinar. Scheinbar sammelt sich neues Magma im Untergrund.

Heute manifestierte sich ein neues Schwarmbeben unter der Kanareninsel El Hierro. Bisher waren es 38 Beben. 3 Beben hatten eine Magnitude größer als 3. Die meisten Erschütterungen liegen in einer Tiefe von 15. km. Sie konzentrieren sich in der Bucht von El Golfo und vor der Südküste der Insel, unweit des submarinen “Eldiscreto” Vulkans. Möglicher Weise signalisieren die Beben Magmabewegungen im Untergrund. Noch besteht kein Grund zur Panik.

Klyuchevskoy, Sakurajima und El Hierro

Die beiden Vulkane in Asien leben nach einigen Tagen relativer Ruhe wieder auf. Klyuchevskoy in Kamchatka produzierte in den letzten 2 Tagen 4 Ascheeruptionen, die vom VAAC Tokyo registriert wurden. Sakura-jima in Japan brachte es sogar auf 12 Ausbrüche. In den Tagen davor waren es nur 1 -3 tägliche Eruptionen.

Die zu Spanien gehörende Insel El Hierro wird wieder von einer kleineren Bebenserie heimgesucht. Gestern bebte es unter der Insel 13 Mal. Einige Beben hatten eine Magnitude größer als 2.

Schwarmbeben

Schwarmbeben an der Tjörnes zoneIsland: An der Tjörnes fracture zone geht die Bebenserie mit über 1000 Beben unvermindert weiter. Zu den zahlreichen schwachen Beben mit Magnituden um 2 gesellen sich vermehrt etwas stärkere Beben mit einer Magnitude größer als 3. Die Bebenserie geht sehr wahrscheinlich mit einer Magmaintusion einher.

El Hierro: die Kanareninsel kommt auch nicht zur Ruhe. In den letzten 2 Tagen ereigneten sich wieder Schwarmbeben.  Am Montag wurden 32 Einzelbeben registriert, gestern waren es 20.  Die Hypozentren liegen in 12 km Tiefe unter der Inselmitte. Möglicherweise findet eine kleine Magmaintrusion statt.

Ätna: bereits am 26.09.13 manifestierte sich eine kleine Bebenserie im Süden des sizilianischen Vulkans. Die Seismik zeigt 5 Beben mit einer Magnitude um 2. Sie lagen in 10 – 15 km Tiefe. Diese Beben korrelierten mit einem sprunghaften Anstieg des Tremors an diesem Tag. Momentan ist der Tremor rückläufig.

Island und El Hierro: erhöhte Seismik

Auf der Kanareninsel El Hierro bebt mal wieder die Erde. Gestern wurden 16 leichte Erdstöße registriert. Die Hypozentren liegen unter der Inselmitte in ca. 12 km Tiefe.

050913Auf Island manifestierten sich Schwarmbeben unter der Katla und dem Torfajökull. Auch unter dem Vatnajökull rappelte es. Vermutlich sind die Beben tektonischen Ursprungs, ein vulkanischer Zusammenhang kann aber nicht ausgeschlossen werden.

El Hierro: Schwarmbeben

In den letzten 3 Tagen kam es auf der Kanareninsel El Hierro wieder zu leichten Schwarmbeben. Die Zahl erhöhte sich auf 18, 29, 25 Beben. Heute waren es bisher 6 Erdbeben. Die Beben finden in 2 Clustern statt die im Westen von El Golfo und unter dem Inselzentrum liegen. Die Hypozentren befinden sich in ca. 11 km Tiefe. Die Beben stehen im direktem Zusammenhang mit Magmabewegungen im Untergrund.

Vulkane weltweit

El Hierro: gestern gab es seit längerer Pause mal wieder eine Bebenserie unter der Kanareninsel. Es wurden 16 schwache Erdbeben registriert, deren Hypozentren in ca. 12 km Tiefe in der Mitte der Insel lagen.

Tungurahua: heute Mittag ereignete sich eine Ascheeruption am Vulkan in Ecuador. Vulkanasche stieg gut 2 km hoch auf. Der Vulkan ist seit 2 Wochen besonders aktiv. Es besteht die Gefahr einer größeren Eruption mit pyroklastischen Strömen.

Tremor auf White Island. © GeoNetWhite Island: deutlich erhöhter Tremor unter der Insel vor der neuseeländischen Küste, veranlasste GeoNet den Alarmstatus zu erhöhen. In einem der kleinen Kraterseen kocht es zudem mächtig. Schlamm wird mehrere Meter hoch in die Luft geschleudert. Heute Morgen ist die Seismik allerdings wieder etwas rückläufig.

Einen relativ aktuellen Bericht über eine Reise nach Neuseeland gibt es bei Florian zu lesen.

 

Vulkane weltweit

Ätna: der Tremor fährt Achterbahn und steigt sporadisch an. Die Ausschläge lassen strombolianische Eruptionen im Fördersystem des Neuen Südostkraters vermuten. Gestern wurden auf der LiveCam auch Asche-Exhalationen beobachtet.

El Hierro: nach den starken Schwarmbeben vom Anfang April und der darauffolgenden Ruhe, wurden in den letzten Tagen wieder vereinzelte Beben registriert. Gestern waren es 7.

Sakura-jima: nach einer Phase relativer Ruhe scheint sich unser japanischer Lieblingsvulkan wieder zu beleben. Das VAAC Tokyo registrierte gestern 4 Eruptionen, deren Aschewolken vom Radar erfasst wurden.

Tungurahua: der Vulkan in Ecuador ist weiterhin aktiv. Hoher Tremor und Ascheausstoß zeugen davon.