Ätna: starke Dampfentwicklung

Ausbleibende paroxysmale Vulkanausbrüche haben es in den letzten Wochen still werden lassen, um Europas mächtigstem Vulkan. Da ist die starke Dampfentwicklung, die in den letzten Tagen aus allen Hauptkratern des Ätnas zu beobachten ist, nur eine kleine Randnotiz wert. Allerdings dampft es erstmalig seit langer Zeit wieder verstärkt aus dem alten Südostkrater. Ganz tot scheint dieser also noch nicht zu sein.

11 Gedanken zu “Ätna: starke Dampfentwicklung”

  1. Hi Strombolierfahrene,

    den Stromboli würde ich ja schon sehr gerne mal besuchen, aber die Bedingungen machen mich etwas ratlos. Er ist ja nicht gerade der preisgünstigeste Urlaubsort, und da möchte ich, wenn ich mir denn dort eine Unterkunft besorge, ziemlich sicher sein, dass er in der knappen Woche, für die es mal gerade reichen könnte, genug aus sich heraus kommt, dass ich etwas zu sehen bekomme, aber andererseits nicht soo aktiv wird, dass er gesperrt wird und ich garnicht mehr hinauf kann! Oder bekommt man im zweiten Fall auch von unten viel mit? Und gibt es tatsächlich Zeiten, länger als ein Tag, in denen auch oben g a r keine Eruption zu sehen wäre? Kann ich mit ihm rechnen (hm..)? –
    – Eldiscreto legt sich anscheinend nicht gerne fest. Weder, ob er aus dem Meer herauskommen, noch, ob er aufhören will 😉
    Mir fiel auf, dass das kürzliche leichte Erdbeben auf mehreren Kanareninseln, dass ich in den Offenen Leserkommentaren erwähnt hatte, anscheinend überhaupt nichts mit ihm zu tun hatte, denn nur bei ihm wurde es gar nicht aufgezeichnet, ansonsten etwa von Südosten nach Westen abnehmend.

    Gruß Hella

    • Hallo Hella

      Gehe einfach zum Stromboli! Obwohl es nicht billig ist. Es lohnt sich sowiso!! 🙂 Von der Pizzeria oder vom Punkt 400 aus sieht man die Ausbrüche auch toll 🙂 :-). Schön ist es zu beobachten wenn die Steine die Flanken herunter rollen.

      Gruss Rafael

      • Rafaell hat Recht.
        Ich komme eben zurück von 10 Tagen Stromboli. Zu Beginn gab es viel Wind und immer wieder Wolken. Beim zweiten Aufstieg waren die Bedingungen ideal und es gab alle paar Minuten eine Eruption! Eine Garantie gibt es nicht – vielleicht braucht es etwas Geduld…

    • Hi Hella,

      Rafael hat recht; wer wagt gewinnt! Ich würde nur nicht fahren, wenn die Aktivität auf einem Tiefststand ist. Im Augenblick ist es wohl recht günstig. Juli und August meiden, dann ist es zu voll und heiß. Am besten sind Mai/Juni und September/Oktober, dann stimmen die Fährverbindungen noch. In der Nebensaison ist es auch deutlich günstiger, dann kommt man auch praktisch immer in einer Pension (ab 35 € pP/Nacht) unter.

      Gruß, Marc

    • Hallo Hella,

      ich war auch im Rahmen einer Lipar. Insel-Reise auf Stromboli und auch bei S-Untergang oben!! Es war einmalig! Eigentlich sollte man, wenn man dort „unten“ ist, sich mehr Zeit nehmen und noch Abstecher zu den anderen Inseln unternehmen. Besonders die zwei „Berge“ =Vulkane (beide ca. 1.000m) auf Salina bieten ebenfalls für trainierte Wanderer unvergessene Ausblicke. Auf Salina gibts übrigens die besten Kapern!!!
      grüße jörg

    • mh, bis auf das rumgedampfe gibt es gerade keine anzeichen für einen parox. die dampfentwicklung kann aber auch nur mit lufttemperatur und luftfeuchtigkeit zusammenhängen…

    • Hi,

      bin der selber Meinung wie Marc. Der Tremor weist auch keine steigende Tendenz an. Er ist zwar erhöht, aber noch im gelben Bereich. Aber die Dame läßt sich bestimmt wieder was besonderes einfallen. Nach den stärkeren Beben in der näheren Umgebungen, ist´s bestimmt einiges ins Wabbeln gekommen. Ich denke, der nächste Ausbruch, wird einer der heftigeren Art werden, wenn nicht sogar der Heftigste, den ich vor einem Jahr für Juni erwähnt habe. Aber mal sehn ob es wird.
      Neuigkeiten auch von El Hierro. Es wurden wieder Schwarmbeben im El Golfo wahrgenommen. Ob sich der Eldiscrote wieder reaktiviert bleibt abzuwarten. Es kommt jetzt auf die nächsten Tage darauf an, ob die Schwarmbeben wieder zunehmen.
      Blick zum Strombo: dieser ist wieder in einer sehr aktiven Phase. Mal sehn, wie lange noch Besucher hoch dürfen. Seine aktivität ist Tendenz steigend.
      Und noch ein Blick ins Erzgebirge in meine Heimat. So wie aussieht hat sich die Lage um Novy Kostel etwas beruhigt, nachdem es Anfang März zu verstäken Bebentätigkeit kam. Zur Zeit sind nur Micro-Beben zu verzeichnen, die sich in einer Tiefe von bis zu 10km abspielen.

      Euch allen ein schönes Wochenende

      Gruß Ronny

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