Sumatra: Erdbeben M 4,8

Auf der indonesischen Insel Sumatra bebte die Erde. Der stärkste Erdstoß hatte eine Magnitude von 4,8 in 10 km Tiefe. Das besondere daran ist, dass sich die Beben in der Nähe des Vulkans Sinabung ereigneten. Der stärkste Erdstoß lag ca. 30 km vom Vulkan entfernt. Vor der Nordflanke des Sinabungs gab es schwächere Beben. Im Vulkankrater wächst seit 4 Jahren ein Lavadom und es kommt immer wieder zu pyroklastischen Strömen und explosiven Eruptionen. Die Beben könnten sich auf die Aktivität des Vulkans auswirken.

Türkei: Erdbeben Mw 5,0

In der Erdbebenregion in der Westtürkei hat sich ein neues mittelschweres Erdbeben der Magnitude 5,0 ereignet. Das Hypozentrum lag in 8 km Tiefe. Der Erdstoß war auf der griechischen Insel Lesbos deutlich zu spüren. Es manifestierten sich zahlreiche Nachbeben.

Unter dem isländischen Vulkan Bardarbunga bebte die Erde mit einer Magnitude von 3,6 in 4,4 km Tiefe. 2 Tage zuvor gab es bereits ein Beben mit M größer 3.

Philippinen: Erdbeben M 6,5

Update: In Surigao City stürzten einige Gebäude ein, in Straßen bildeten sich Risse und Bäume stürzten um. Strom und Kommunikation fielen aus. Menschen gerieten in Panik. Dass es Verletzte gab ist sehr wahrscheinlich. Über Todesopfer liegen noch keine Meldungen vor.

Originalmeldung: Direkt vor der Küste der philippinischen Insel Mindanao ereignete sich ein Erdbeben der Magnitude 6,5. Das Hypozentrum lag in 10 km Tiefe. In der Nähe des Epizentrums liegen mehrere Städte und mit Schäden ist zu rechnen. Sobald weitere Informationen vorliegen gibt es ein Update.

Die starke Erdbebenserie an der türkischen Westküste hält weiterhin an. Mittlerweile müssen sich Hunderte Erdbeben ereignet haben.

Türkei: Erdbeben M 5,2

Update 08.02.2017: Langsam steigt die Besorgnis der türkischen Behörden, dass möglicher Weise ein starkes Erdbeben bevorsteht. In der Gegend gibt es eine „seismische Lücke“ zwischen 2 Regionen, an denen bereits vor längerer Zeit starke Erdbeben auftraten. Solche seismische Lücken pflegen sich irgendwann zu schließen, wie es jüngst in Mittelitalien geschah. Dort gibt es ebenfalls weitere Erdbeben.

Kurios: Ankaras Bürgermeister Melih Gökcek vermutet eine Verschwörung hinter der Erdbebenserie und meint, dass eine ausländische Macht diese Beben künstlich hervorruft, um durch ein starkes Erdbeben nahe Istanbul die Wirtschaft der Türkei lahm zu legen. Dies berichten zumindest mehrere Online-Zeitungen.

Update 07.02.2017: Die Erdbebenserie geht weiter. Nachts manifestierte sich ein Beben der Magnitude 5,3 in 8 km Tiefe. Es wurden Hunderte schwächere Erdbeben registriert. Mindestens fünf Personen wurden in der türkischen Region Ayvacik leicht verletzt, als bei den Beben am Sonntag einige Häuser und Ställe einstürzten.

Originalmeldung: An der Westküste der Türkei ereignete sich heute Nacht ein Erdbeben der Magnitude 5,2. Das Hypozentrum lag in nur 2 km Tiefe. Der Erdstoß war auch auf der griechischen Insel Lesbos zu spüren. Es folgten zahlreiche Nachbeben. In der Region bebt es seit Wochen und ein weitaus stärkeres Erdbeben ist nicht auszuschließen.

Gestern gab es in Turkmenistan am Kaspischen Meer gleich 3 Mittelstarke Erdbeben mit Magnituden um 5. Die Hypozentren lagen in 10 km Tiefe östlich des Ortes Kum Dag.

Katla: neues Schwarmbeben

Update: unter der Katla manifestierte sich ein weiterer Erdbebenschwarm. Die stärkste Erschütterung brachte es auf M 3,0.

Originalmeldung: Unter dem isländischen Gletschervulkan Katla kam es heute Morgen zu einem Erdbebenschwarm. Es wurden in den letzten 48 Stunden 26 Einzelbeben registriert. Die Hypozentren liegen zwischen o,1 km und 7 km Tiefe. Rein eisbedingte Erdbebewegungen erscheinen somit unwahrscheinlich.

Die isländischen Vulkanologen rechnen bereits seit mehreren Jahren mit einem baldigen Ausbruch des Vulkans. Wann dieser tatsächlich kommt kann derzeit niemand vorhersagen.

Dank an Daniel für den Hinweis.

Italien: Erdbeben M 5,9

Update 19.01.2017: Eines der Erdbeben löste gestern eine Lawine am Berg „Gran Sasso“ aus und begrub das Hotel Rigopiano unter Schneemassen. Die Behörden rechnen mit zahlreichen Toten. Einige Leichen wurden bereits geborgen, insgesamt werden 30 Personen vermisst. Es gibt weiterhin zahlreiche Nachbeben die weitere Lawinen auslösen könnten.

Update: In Mittelitalien kommt die Erde nicht zur Ruhe! Heute manifestierten sich insgesamt 4 Erdbeben mit Magnituden über 5 und zahlreiche schwächere Nachbeben. Zudem erschweren gewaltige Schneemengen den Zugang zum Erdbebengebiet. Mehrere Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten. Seismologen sprechen von einer ungewöhnlichen Erdbebenserie. 

Originalmeldung: Vor wenigen Minuten ereignete sich in der mittelitalienischen Erdbebenregion um Amatrice ein weiteres starkes Erdbeben der Magnitude 5,9. Das Hypozentrum lag in 10 km Tiefe und ca. 8 km nordöstlich von Amatrice in den Abruzzen. 50 Minuten zuvor gab es ein erstes starkes Erdbeben Mw 5,4. Dieses manifestierte sich in 9 km Tiefe und ca. 10 km südwestlich von Amatrice. Nahe dieses Epizentrums liegen mehrere kleine Dörfer. Über Schäden liegen noch keine Meldungen vor, aber ich rechne mit neuen Zerstörungen, sofern es dort noch etwas zu zerstören gibt. Mit weiteren Beben ist zu rechnen!

Chronik: Die aktuellen Erdbeben sind Teil einer Serie die am 24. August 2016 begann. Mittelitalien wurde von einem Beben der Magnitude 6,2 erschüttert. Zahlreiche Ortschaften in den Abruzzen wurden zerstört. Am schlimmsten traf es Amatrice. Ende Oktober setzten neue Erdbeben ein: am 26. (M 6,1), am 29. (M 5,8) und am 30. (M 6,5). Die Epizentren verlagerten sich zunächst Richtung Norden und zerstörten den Ort Norcia. Durch diese nordwärts gerichtete Migration schlossen die Beben eine seismische Lücke. Viele Seismologen dachten damit sei die Angelegenheit erledigt. Doch die Erde kam nicht zur Ruhe. Bereits Anfang Januar nahm die Anzahl leichter Erdbeben wieder zu (vulkane.net berichtete)  und diese Zunahme gipfelte im aktuellen Beben. Dieses lag wieder weiter südlich.

Sumatra: Erdbeben M 5,6

Update: Die Werte des Erdbebens in Kuba wurden korrigiert: es soll nun eine Magnitude von 5,9 gehabt haben. Die Tiefe wurde von 2 km auf 20 km korrigiert! Das verringert das zerstörerische Potenzial deutlich.

Originalmeldung: Heute erschütterte ein Erdbeben den Süden Kubas: es hatte eine Magnitude von 5,7 und lag in nur 2 km Tiefe. Es kann durchaus größere Schäden an der maroden Bausubstanz gegeben haben. Bereits am Sonntag gab es in der Region 4 mittelstarke Erdbeben die leichte Schäden verursachten.

Vor der Nordküste der indonesischen Insel Sumatra kam es zu einem Erdbeben der Magnitude  5,6. Sein Hypozentrum lag in 60 km Tiefe. Es liegen noch keine genauen Meldungen vor, aber ich rechne nicht mit größeren Schäden, oder einem Tsunami.

Im Iran gab es ein Beben M 4,7 in 10 km Tiefe. Solche Erdbeben können leichte Schäden verursachen.

 

Sumatra: Erdbeben M 5,7

Auf der indonesischen Insel Sumatra kam es heute zu einem Erdbeben der Magnitude 5,7. Das Hypozentrum lag in 10 km Tiefe 43 km südwestlich von Medan und unweit des aktiven Vulkans Sinabung. Über Schäden liegen noch keine Meldungen vor.

Die Erde bebte in Vanuatu mit einer Magnitude von 5,8 in 10 km Tiefe. Das Epizentrum lag offshore im Norden des Archipels. Mit größeren Schäden rechne ich hier nicht.

Türkei: weitere Erdbeben

Letzte Nacht manifestierte sich das bisher stärkste Erdbeben des Schwarms, von dem ich gestern bereits kurz berichtete. Das Beben hatte eine Magnitude von 4,7 und lag in 5 km Tiefe. Die Erschütterung war noch in der gut 150 km entfernten Metropole Izmir und auf der griechischen Insel Lesbos zu spüren. Dort richtete es leichte Schäden an. Heute bebte die Erde in der Region an der türkischen Küste weiter. Die Behörden sehen die Erdbebenserie nicht als mögliches Indiz eines bevorstehenden stärkeren Erdbebens an. Ich würde sagen, dass man ein solches nicht ausschließen kann. Touristen die dort vielleicht unterwegs sind, sollten sich die Gebäude in denen sie übernachten gut angucken und Fluchtwege einprägen!

Fiji: Erdbeben M 6,0

Vor der Küste von Fiji gab ein ein schweres Erdbeben M 6,0. Das Hypozentrum lag in nur 2 km Tiefe und 156 km vor dem Küstenort Nadi. Es folgten mehrere Nachbeben. Das Stärkste brachte es auf M 5.7.

Ein Beben mit der Magnitude 5,6 manifestierte sich in Indonesien zwischen den Inseln Halmahera und Sulawesi. Es lag in 46 km Tiefe. In den letzten Tage ereigneten sich entlang der Störungszone in der Molucca-See zahlreiche Erdbeben.

Diese gab es heute ebenfalls an der Westküste der Türkei: ein kleiner Erdbebenschwarm mit Magnituden kleiner 4 rüttelte die Gegend 153 km nordwestlich von Izmir durch.