Erdbeben-Monitor

Hier werden aktuelle Erdbeben mit Magnituden größer als 4,0 angezeigt. Die Daten stammt vom GFZ-Potsdam.

Erdbebenkarte
Aktuelle Erdbebenkarte vom österreichischen Erdbebendienst ZAMG

  • M 4.8, Poland
    Source: gfz
  • M 4.0, Northwestern Iran
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  • M 5.0, Fiji Islands Region
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  • M 5.2, Western Indian Antarctic Ridge
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  • M 4.1, Iceland Region
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  • M 4.6, Off East Coast of Honshu, Japan
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  • M 5.2, South of Panama
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  • M 4.8, Andaman Islands, India Region
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  • M 4.9, Luzon, Philippines
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  • M 4.8, Southeast of Loyalty Islands
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  • M 4.3, Pakistan
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  • M 4.1, Aegean Sea
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  • M 4.5, Bonin Islands, Japan Region
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  • M 4.5, Central East Pacific Rise
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  • M 4.6, Banda Sea
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  • M 5.0, Eastern Honshu, Japan
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  • M 5.2, Kodiak Island Region, Alaska
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  • M 4.8, Yunnan, China
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  • M 4.9, Northern Sumatra, Indonesia
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  • M 5.0, Northern Colombia
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Täglich ereignen sich Hunderte schwache Erdbeben. Diese werden von unzähligen Seismographen auf der Erde registriert. In dem Maße, wie das seismische Netzwerk ausgebaut wird, steigt auch die Anzahl jener schwacher Erdbeben, die registriert werden können. Starke Erdbeben hingegen erschüttern die gesamte Erde und werden auch von weit entfernten Seismometern aufgezeichnet. Zudem werden die Seismographen immer empfindlicher und genauer, so dass minimale Vibrationen registriert werden können. Daher gibt es mittlerweile sogar Erdbeben mit negativer Magnitude.

Funktion eines Seismographen

Seismographen (auch Seismograf geschrieben) sind die Geräte, mit denen Erdbeben aufgezeichnet werden. Das Seismometer ist jener Teil des Seismographen, welcher die Erdbewegungen registriert. Das Grundprinzip eines Seismometers ist relativ einfach: eine Stahlkugel hängt an einer Feder, die an einem Rahmen aufgehängt ist. Am unteren Teil der Stahlkugel befindet sich ein Stift, bzw. eine Tintennadel. Diese schreibt auf einem Blatt Papier, welches auf einer Platte liegt, die mit dem Rahmen fest verbunden ist. Bebt nun die Erde in der Horizontalen, bleibt die Stahlkugel aufgrund der Massenträgheit an Ort und Stelle. Der Rahmen nebst Papier schwingt sich mit der Erde und der Stift der ortstabilen Kugel zeichnet die Bewegungen des Papiers auf. Anstelle der Platte kann man eine rotierende Trommel nehmen und schon bekommt man ein einfaches Seismogramm.

Dieses einfache Prinzip wurde im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Heute können elektronische Beschleunigungssensoren Erdbeben registrierten. Einfache Sensoren sind sogar im Smartphones verbaut. Mit der richtigen App kann so ein Telefon-Computer als Seismograph dienen. Diese können allerdings nur relativ starke Erdbeben aufzeichnen.