Klyuchevskoy live

Nahaufnahme Gipfel Klyuchevskoy. © KVERT

Klyuchevskoy (links) und Bezymianny (rechts) auf einem webcam-blick. © emsd.ru

Aktuelles Livecam Bild der Vulkane Klyuchevskoy, Kamen und Beymianny (von links). Um ein neues Bild zu laden auf den Link klicken. © emsd.ru

Kyluchvskoy Webcam von KVERT

Wärmestrahlung des Vulkans Klyuchevskoy von MIROVA/MODIS

Monitoring Klyuchevskoy

Der Klyuchevskoy liegt in Zentralkamtschatka und bildet mit mehreren anderen Feuerbergen zusammen eine Vulkangruppe. Nächst gelegener Ort ist Klyutschi. Das Dorf liegt am Ufer des Kamtschatka-Flusses, ca. 30 km vom Klyuchevskoy entfernt. Dort befindet sich ein kleines Observatorium, dass für die Beobachtung der Vulkane Zentralkamtschatkas zuständig ist. Koordiniert wird die Arbeit von Petropavlovsk-Kamchatsky aus. in der Regionshauptstadt liegt sich das Institut für Vulkanologie und Seismologie Kamtschatkas. Für die praktische Arbeit zuständig ist eine Gruppe aus Wissenschaftlern, die sich unter dem Kürzel KVERT (Kamchatka volcano eruption response team) zusammengeschlossen hat.

Instrumente am Klyuchevskoy

Die Überwachung der entlegenen Vulkangruppe erfolgt zum großen Teil automatisiert. Die Gruppe setzt sich aus 13 Stratovulkanen zusammen von denen in den letzten Jahre 3 aktiv waren. Zu diesen Vulkanen gehören Klyuchenvskoy, Bezymianny und Tolbatschik. Auf der anderen Seite des Kamtschatka-Flusses liegt der Shiveluch, der aber über ein eigenes Netzwerk verfügt. Eine Vielzahl an Messstationen wurde in der Mitte zwischen den aktiven Vulkanen installiert. 19 seismische Messstationen fühlen den Vulkanen den Puls. 3 der Stationen befinden sich direkt am Klyuchevskoy. 8 GPS-Stationen kontrollieren die Bodendeformationen des Areals. Mehrere LiveCams unterstützen die Vulkanologen bei visuellen Observierungen. Besonders im Winter, der in Kamtschatka lange dauert und viel Schnee bringt, stehen die Vulkanologen vor enormen Herausforderungen die Geräte am Laufen zu halten. Am Klyuchevskoy gibt es eine Schutzhütte, in der die Wissenschaftler Zuflucht finden können, wenn sie die Instrumente warten.

Natürlich werden auch hier die Vulkane via Satellit überwacht. Vor allem wird die Wärmestrahlung detektiert, aber auch Bodendeformationen mittels INSAR gemessen.