Klyuchevskoy: größere Ascheeruption

Der Klyuchevskoy auf Kamtschatka hat heute Nacht eine Serie größerer Eruptionen produziert. Dass geht aus Meldungen des VAAC Tokyos hervor. Es wurde Vulkanasche in fast 8 km Höhe registriert. Allerdings muss man berücksichtigen, das der Vulkan selbst fast 5 km hoch ist, die Asche somit ca. 3 km über Kraterhöhe aufstieg. Dieses Jahr wurden bereits 306 Aschewolken beobachtet. Der Vulkan ist seit mehreren Jahren sehr aktiv. Die eruptive Phasen werden allerdings von mehrwöchigen Pausen unterbrochen.

Shiveluch mit pyroklastischen Strömen

Der Nachbarvulkan Shiveluch taucht ebenfalls in den Meldungen auf: Gestern ereigneten sich neue Eruptionen, bei denen pyroklastische Ströme entstanden. Die Vulkanasche erreichte eine Höhe von 6 km.

Sakurajima mit kleinen Ascheeruptionen

Der Vulkan auf der japanischen Insel Kyushu ist nach längerer Pause wieder ausgebrochen. Heute erzeugte er bereits 2 Aschewolken, die vom VAAC Tokyo registriert wurden. Die Asche stieg bis in einer Höhe von 2,3 km auf.

Sinabung: Eruption mit Aschewolke

Der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra erzeugte heute einen pyroklastischen Strom. Dieser wurde durch einen partiellen Domkollaps verursacht. Vulkanasche stieg bis zu 4,5 km hoch auf. In den letzten Monaten wuchs der Lavadom relativ langsam. Dafür gab es mehrere explosive Eruptionen. Es ist gut möglich, das dem Domkollaps eine dieser explosiven Eruptionen voran ging.

Klyuchevskoy eruptierte

In der Meldung gestern schrieb ich über die Ruhe am Klyuchevskoy. Doch diese sollte nicht lange halten: kaum geschrieben, da eruptierte der Vulkan im fernen Kamtschatka eine Aschewolke.

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Maly Semyachik: Eruption registriert

Am Vulkan Maly Semyachik auf Kamtschatka hat es laut VAAC Tokyo eine Eruption gegeben. Gestern wurde in 3 km Höhe  eine Aschewolke registriert. Der entlegene Vulkan ist für seinen intensiv blau gefärbten Kratersee bekannt. Auf KVERT ist derzeit noch nichts von diesem Ausbruch zu lesen.

Der Klyuchevskoy dominiert derzeit das Geschehen auf der sibirischen Halbinsel. Bei mehreren Eruptionen pro Tag steigt die Vulkanasche steigt bis zu 2 km über den Krater auf.

Shiveluch: Aschewolke in 12 km Höhe

Gestern eruptierte der Shiveluch auf Kamtschatka so stark wie lange nicht mehr: KVERT meldet eine Aschewolke die 12 km hoch aufstieg. Der Alarmstatus wurde von orange auf rot erhöht und es ist jeder Zeit mit Eruptionen zu rechnen, bei denen die Asche bis zu 15 km hoch aufsteigt. Es besteht eine akute Gefährdung für den Flugverkehr. Vermutlich kollabierte bei dieser Eruption ein Teil des Lavadoms.

In direkter Nachbarschaft zum Shiveluch liegt der Klyuchevskoy. Auch dieser Vulkan ist sehr aktiv und fördert Aschewolken, die mehrere Kilometer hoch aufsteigen können.

Update 17.06.17: Der Bezymianny ist gestern in den Riegen der eruptierenden Vulkane Kamtschatkas eingestiegen und förderte seitdem 9 Aschewolken, die vom VAAC Tokyo registriert wurden.

Sakurajima: 4 Eruptionen

Der Sakurajima auf der japanischen Insel Kyushu eruptierte heute 4 Mal. Die Vulkanasche stieg dabei bis in Höhen von 2500 m auf. Auf Livecam-Fotos sieht es so aus, als ob der Krater Showa-dake Ursprung der Aschewolken war. Die letzten Eruptionen erfolgten aus den benachbarten Krater Minami-dake. Die Verlagerung der Tätigkeit in den Showa-dake lässt die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der regelmäßigen Eruptionen mit Blitzwolken zu.

Auf der sibirischen Halbinsel Kamtschatka war der Shiveluch recht munter und eruptierte ebenfalls 4 Aschewolken. Diese wurden sehr wahrscheinlich durch den Abgang pyroklastischer Ströme generiert.

Das VAAC registrierte auch Vulkanasche die vom Klyuchevskoy ausging. Hier erreichte die Aschewolke eine Höhe von 7 km.

Kambalny: weitere Eruptionen

Auf der sibirischen Halbinsel Kamtschatka geht es derzeit heiß her: seit Sonntag ist der Vulkan Kambalny aktiv und eruptierte 17 Mal. Die Aschewolken erreichen dabei eine Höhe von 6 km. Die Vulkanasche driftet mehrere 1oo km weit.

Seit gestern Abend eruptiert auch der Vulkan Klyuchevskoy wieder. KVERT erhöhte den Alarmstatus auf „gelb“. Aschewolken steigen bis zu 8 km hoch auf. 

Shiveluch im Norden Zentralkamtschatkas ist permanent aktiv. Der Lavadom wächst und es gehen immer wieder pyroklastische Ströme ab.

Jenseits von Kamtschatka gibt es auch noch andere aktive Vulkane: Erta Alé in der äthiopischen Wüste Danakil zeigt ein sehr hohes thermisches Signal von über 1500 MW. Es ist wohl wieder mehr Lava unterwegs.

Cerro Azul auf den Galapagos-Inseln bläht sich weiter auf: die Inflation beträgt an einigen Stellen 14 cm. Die Behörden rechnen jederzeit mit einer Eruption.

Nevados de Chillán: Ascheeruption

Der Vulkan in Chile eruptiert gestern eine größere Aschewolke. Starke Wind drückte diese nieder, von daher lässt sich keine aussagekräftige Aufstiegshöhe angeben. Seit Dezember 2015 kommt es immer wieder zu eruptive Episoden des Nevados de Chillán. Der Alarmstatus steht auf „gelb“.

Bogoslof in Alaska ist wieder ausgebrochen: das VAAC Tokyo registrierte Vulkanasche in 11 km Höhe. Sie stellt damit eine Gefahr für den Flugverkehr dar.

Fuego in Guatemala erzeugt stündlich 3-5 vulcanianische Eruptionen. Die Asche steigt bis in einer Höhe von 4500 m auf und driftet bis zu 12 km weit. Langsam steuert der Vulkan wieder auf eine paorxysmale Eruption zu.

Am Klyuchevskoy auf Kamtschatka wurden 3 Eruptionen registriert. Die Vulkanasche erreichte eine Höhe von 3 km. Der Vulkan ist seit Monaten aktiv.

Klyuchevskoy: neue Eruptionen

Der Vulkan in Zentralkamtschatka eruptierte in den letzten 24 Stunden 3 Aschewolken, die vom VAAC Tokyo registriert wurden. Vulkanasche stieg dabei bis in einer Höhe von 7 km auf. Wie munter der Vulkan in diesem Jahr war zeigt die Anzahl bisher registrierter Aschewolken: 489.

Colima in Mexico eruptierte gestern 2 Aschewolken die ihren Weg in Newsmeldungen der Nachrichten fanden. Sie waren ein wenig größer als die üblichen Ausbrüche. Heute zeigt sich Colima verhältnismäßig ruhig.

Vom Ätna auf Sizilien werden schwache Asche-Emissionen gemeldet. Diese gehe vom Vent im Sattel zwischen den beiden Gipfeln des Südostkraterkegels aus.

Klyuchevskoy und mehr

Klyuchevskoy via LiveCam. © KVERTHeute Morgen war der LiveCam-Blick ungewöhnlich klar und man konnte die anhaltende Eruption gut beobachten: auf der Nordwestflanke fließt ein Lavastrom und vom Gipfelkrater steigt eine Asche-Dampfwolke auf. Die thermische Strahlung ist recht hoch. 

Als weiterer Vulkan auf Kamtschatka ist Shiveluch sehr munter und produziert kleine pyroklastische Ströme, die vom Lavadom abgehen.

Selbst der Ätna auf Sizilien zeigt auf Mirova heute eine schwache thermische Anomalie. Das bedeutet zwar nicht, dass eine neue Eruption unmittelbar bevorsteht, dennoch halte ich persönlich einen Ausbruch in den nächsten Wochen für wahrscheinlich.

Der Fuego in Guatemala ist ebenfalls recht munter. er produziert täglich mehrere explosive eruptionen. glühende Tephra steigt dabei bis zu 150 m hoch auf.

Auf Hawaii ist der Kilauea weiterhin aktive. Der Lavasee in der Gipfelcaldera steht relativ hoch und ist vom Jagger-Museum aus sichtbar. Nach einer kurzen Deflationsphase folgt nun wieder Inflation. Lava fließt nach wie vor ins Meer.

 

Vulkane Kamtschatkas

Die Vulkane in Kamtschatka sind schon seit einigen Wochen besonders aktiv. Allen voran stehen Shiveluch und Klyuchevskoy täglich in den Meldungen des VAAC Tokyo. Heute gesellte sich der Karymsky dazu. Um den entlegenen Vulkan war es in den letzten Monaten relativ still geworden, doch letzte Nacht meldete er sich mit 3 explosiven Eruptionen zurück. Vulkanasche stieg fast 3 km hoch auf.

Nahezu unverändert ist die Lage am mexikanischen Vulkan Colima: er generiert einen Lavastrom, der vom Dom aus geht, der über den Rand des Kraters quillt. Die effusive Aktivität wird von einigen Explosionen begleitet.

Am isländischen Vulkan Katla hat es wieder eine Handvoll Erdbeben gegeben. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 3,2.

Am Kilauea auf Hawaii warnt man vor einem bevorstehenden Kollaps am Lavadelta des „ocean entrys“. Dort haben sich in den vergangenen Tagen Risse gebildet. Die oberflächlichen Lavaaustritte 2 km landeinwärts sind erloschen.

Last, but not least zeigt Ätna auf Sizilien ein schwaches Wärmesignal bei Mirova. An sich nicht so ungewöhnlich, aber in Verbindung mit dem Erdbebenschwarm letzter Woche, könnte sich der Vulkan auf eine neu Phase mit Paroxysmen vorbereiten.

Fuego: steigende Aktivität

Update 06.09.2016: Auf der LiveCam sieht man häufige strombolianische Tätigkeit am Fuego. INSIVUMEH berichtet von 6 mittelstarken Eruptionen pro Stunde. Es fließt ein 700 m langer Lavastrom. Die Aktivität scheint auf eine neue paroxysmale Eruptionsphase zu zusteuern. Dank an Andreas Sprengler der mich gerade drauf aufmerksam machte.

Originalmeldung: Der Vulkan Fuego in Guatemala präsentiert sich mit einem steigenden thermischen Signal, dass via MIROVA registriert wird. Schlechtes Wetter verhindert direkte visuelle Observierung des Geschehens, dennoch berichtet INSIVUMEH von frequenten schwachen bis mittelstarken Eruptionen. Vom Santiaguito wurde der Abgang von Laharen gemeldet und auch auf Video dokumentiert.

Klyuchevskoy auf Kamtschatka ist in den letzten Tagen wieder besonders munter: das VAAC Tokyo registriert zahlreiche Aschewolken.

Auf Island hat es unter dem Bardarbunga wieder ein Schwarmbeben gegeben. 2 Erschütterungen hatten Magnituden größer als 3. Unter den Herdubreid manifestierte sich ebenfalls zahlreiche Erdbeben.

Von einem Erdbebenschwarm kann man auch vor der Ostküste Neuseelands sprechen. Die Erdbeben dort haben allerdings deutlich stärkere Magnituden. Das Letzte brachte es auf M 5.0.

 

Sakurajima: explosive Eruptionen

Letzt Nacht ist der japanische Vulkan Sakurajima zu neuem Leben erwacht. Das VAAC Tokyo registrierte 3 Eruptionen. Mindestens eine Eruption kam aus dem Minami-dake.

Weiterhin ist wurden vom VAAC Tokyo Eruptionen von 2 Vulkanen auf Kamtschatka registriert: Klyuchevskoy und Shiveluch. Ersterer war in der letzten Woche recht ruhig geworden, nachdem er in den 2 Monaten zuvor fast täglich in den Meldungen stand. Shiveluch ist immer wieder sporadisch vertreten. In seinem Krater wächst ein Lavadom.