Popocatepetl: strombolianische Eruptionen

Vorgestern beobachtete CENAPRED strombolianische Eruptionen und Aschewolken die bis zu 2,5 km über den Krater des Popocatepetl aufstiegen. Aus mehreren Dörfern wurde von Ascheregen berichtet. Auf der Livecam waren gestern weitere Aschewolken zu sehen, sowie nächtliche Rotglut. Die Seismographen registrierten 121 Minuten Tremor.

Weiterhin meldete sich in den letzten 24 Stunden der Suwanose-jima in Japan zu Wort. Er eruptierte innerhalb von 48 Stunden 9 Aschewolken, die vom VAAC Toky registriert wurden. Zudem ist der Vulkan strombolianisch aktiv. Die Aktivität des Suwanose-jima ist eindeutig mit Erdbeben in der Region korreliert, die die Eruptionen triggern.

Mexiko: Erdbeben M 6,6

Beben bei Mexiko. © EMSCDie mexikanische Westküste wurde von einem starken Erdbeben der Magnitude 6,6 erschüttert. Das Hypozentrum lag in 40 km Tiefe und ca. 120 km vor der Küste des Bundesstaates Jalisco. Die Erdstöße waren bis in die Provinzhauptstadt Guadalajara zu spüren. Dort wurden einige Gebäude evakuiert. Aufgrund der Tiefe des Hypozentrums wurde kein Tsunami-Alarm gegeben.

Der Vulkan Colima liegt ca. 320 km vom Hypozentrum entfernt. Es bleibt spannend abzuwarten, ob er in der nächsten Zeit mit einer größeren Eruption reagiert.

In der Straße von Gibraltar bebte die Erde ebenfalls. Hier wurde in einer Tiefe von 10 km M 5,0 erreicht.

Mexiko: Erdbeben und Vulkanausbruch

Im Golf von Mexiko ereignete sich ein Seebeben der Magnitude 6,6. Das Hypozentrum lag in 10 km Tiefe und gut 100 km südwestlich der Ortschaft „Los Mochis“. Über Schäden liegen noch keine Meldungen vor. Dem Hauptbeben ging eine Serie schwächerer Beben voran. Mit weiteren Erdbeben muss gerechnet werden.

Der Vulkan Colima ist ebenfalls wieder aktiver geworden und eruptiert Aschewolken. Die Vulkanasche regnete über einige Ortschaften nieder.

Colima: erneute Eruptionen

Heute kam es zu erneuten explosiven Eruptionen am mexikanischen Vulkan. Die Vulkanausbrüche haben Teile des Lavadoms zerstört und es entstand eine hufeisenförmige Depression im Krater. Die Reste des Doms sind instabil und es drohen neue pyroklastische Ströme. Zudem vergrößern starke Regenfälle die Gefahr von Lahare.

Erst gestern wurde die Evakuierungszone von 12 auf 8 km reduziert, da die Eruption schwächer geworden war.

Colima: Aktivität rückläufig

Update 16.07.2015: In den letzten 2 Tagen war Colima überwiegend effusiv tätig und fördert mehrere Lavaströme die vom Dom gespeist werden. Ein Großteil des Domes wurde während der starken Tätigkeit am Wochenende abgebaut. Allerdings wächst er wieder und es können weitere größere Eruptionen entstehen.

Originalmeldung: Die Aktivität ist zum Wochenanfang rückläufig. Gestern wurden keine pyroklastischen Ströme gesichtet. Dafür finden häufig explosive Eruptionen statt die Tephra ausstossen. Der Gipfel des Vulkan liegt die meiste Zeit in den Wolken und es lässt sich nicht sagen wie stark das Domwachstum ist. Es ist aber durchaus möglich, dass es in den nächsten Tagen wieder zum Abgang pyroklastischer Ströme kommt, wenn der Dom wieder eine kritische Größe erreicht hat.

Colima: pyroklastische Ströme

Update 13.07.2015: Am Wochenende spitzte sich die Lage am Colima weiter zu. Es gingen mehrere pyroklastische Ströme ab, die bis zu 10 Kilometer weit flossen und Täler verwüsteten. Der Dom wächst weiter und bildet Lobes (Arme) aus. Die Sperrzone wurde auf 12 km erweitert und es wurden mehrere Hundert Personen evakuiert. Ein Regionalflughafen musste gesperrt werden. Die Situation sei ähnlich wie vor dem großen Ausbruch von 1913.

Der Dom des Colima wächst und bildet Lava-Lobes. Es wird wahrscheinlich weitere pyroklastische Ströme geben. © Roberto López Lara

Es gibt auch eine Livecam auf der sich das Geschehen verfolgen lässt.

Originalmeldung: der Colima in Mexiko steht mal wieder in den Schlagzeilen: in den letzten Tagen hat eine neue Phase mit Domwachstum eingesetzt und es gingen vermehrt glühende Schuttlawinen ab, die auf Bildern wie Lavaströme aussehen. Gestern fand eine explosive Eruption statt bei der eine Aschewolke 4 Kilometer hoch aufstieg. Dabei wurden pyroklastische Ströme generiert, die den Fuß des Vulkans erreichten. Es wurde eine 5 km Sperrzone um den Krater eingerichtet. 19 Personen wurden evakuiert.

Popocatepetl: erhöhte Aktivität

Gestern war der mexikanische Vulkan Popocatepetl aktiver als sonst. Es wurden 9 explosive Eruptionen beobachtet, die Vulkanasche mehrere Kilometer hoch förderten. Zudem gab es 191 Asche-Dampf-Exhalationen und 130 Minuten Tremor. Die Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt der aktuellen Eruptionsphase. Die 12 km Sperrzone bleibt bestehen und die Anwohner umliegender Ortschaften müssen weiterhin mit Ascheniederschlag rechnen. Zudem könnten pyroklastische Ströme und Lahare mittlerer Reichweite entstehen.

Colima: explosive Eruption

Am 3850 m hohem Vulkan im Westen Mexikos kam es gestern wieder zu einem explosiven Vulkanausbruch. Vulkanasche stieg bis zu 4 km über den Krater auf. Die Asche erreichte damit eine Gesamthöhe, in der sie für den internationalen Flugverkehr gefährlich werden kann.

Colima ist einer der aktivsten Vulkane Mexikos. Derzeit wächst ein Dom im Krater und es kommt immer wieder zu explosiven Eruptionen, gepaart mit dem Abgang von Schuttlawinen. Es besteht die Gefahr, dass pyroklastische Ströme entstehen.

Colima: explosive Eruption

Am mexikanischen Vulkan Colima ereignete sich eine explosive Eruption. Vulkanasche stieg 5 km hoch und regnete in Ortschaften nieder die 25 km vom Krater entfernt liegen. Fotos zeigen 2 pyroklastische Ströme, die zu den Seiten flossen.
Am Gipfel des 3850 m hohen Vulkans wächst ein Lavadom und über seiner Flanke rollen glühende Lavalawinen. Weitere Eruptionen sind jederzeit möglich. Zudem besteht die Gefahr das weitere pyroklastische Ströme entstehen.