Vulkane weltweit

Pavlof-Vulkan am 28. März. © Coast Guard – Almandmoss, Nahshon

Chikurachki: der Vulkan der Kurilen eruptierte heute 5 Mal. Vulkanasche stieg dabei bis zu 3,5 km hoch auf.

Kanlaon: auf den Philippinen brachte es der Kanlaon in die Schlagzeilen. Asche schaffte es bis in einer Höhe von 4,3 km.

Pavlof: der starke Vulkanausbruch in Alaska scheint (zumindest vorerst) wieder zu einem Ende gekommen zu sein. Der Alarmstatus wurde auf „orange“ reduziert.

Sakura-jima: in Japan eruptierte der Vulkan etwas stärker als üblich. Eine Aschewolke stieg auf aus der mehrere Blitze zuckten. Laut VAAC Tokyo erreichte die Vulkanasche eine Höhe von 6 km.

Pavlof: Vulkanausbruch in Alaska

Aschewolke des Pavlof. © AVO / Royce SnappDer Vulkan Pavlof ist gestern Abend überraschend ausgebrochen. Der Vulkan speit eine 10 km hoch aufsteigende Aschewolke aus und der Alarmstatus wurde auf „rot“ gesetzt. Seismik und Wärmeabstrahlung sind extrem hoch. In etwa zeitgleich registrierte das EMSC ein Erdbeben M 5,8 in ca. 300 km Entfernung zum Vulkan. Das dürfte die wohl spannendste Eruption des bisherigen Jahres sein. Leider liegt der Vulkan sehr abgelegen und ist nur mit großem Aufwand erreichbar.

Pavlof: Ascheeruption

Gestern eruptierte der Vulkan in Alaska eine Aschewolke, die bis zu 9 km hoch aufstieg. Die Vulkanasche gefährdete den Flugverkehr, aber keine Ortschaften. Der Vulkan liegt 1000 km von Anchorage entfernt in einer dünn besiedelten Gegend. Die Seismik war während der Eruption hoch, doch seit den Morgenstunden ist sie deutlich zurück gegangen. Die Alarmstufe steht auf „rot“.

Vulkane weltweit

Island: auf der Insel im Nordatlantik sind die Störungszonen wieder mächtig am Schieben und es ereigneten sich zahlreiche Erdbebenschwärme. Besonders betroffen sind die Vulkanregionen unter dem Vatnajökull, aber auch an der Katla gab es zahlreiche Erdbeben. 3 Beben ereigneten sich wenige Kilometer südlich der Hekla.

Pavlof: der Feuerberg in Alaska eruptiert weiterhin. Eine Eruptionswolke aus Asche und Dampf stieg gestern bis zu 3 km über den Krater auf. Der Tremor ist rückläufig und der Alarmstatus wurde auf „orange“ reduziert.

Ubinas: der Vulkan in Peru ist nach 14-tägiger Ruhe wieder aktiver geworden und eruptierte gestern eine Aschewolke die 2,5 km hoch über den Krater aufstieg. Die Aktivität it allerdings deutlich geringer als im April.

Pavlof: Vulkanausbruch verstärkt

Der Vulkan in Alaska sorgt mal wieder für Schlagzeilen. Nachdem die Aktivität der letzten Wochen gering war, verstärkte sich der Tremor am 24. Juni dramatisch. Das AVO berichtet von der stärksten Seismik der aktuellen Ausbruchsphase. Gestern stieg dann eine Aschewolke 8,5 km hoch auf. Diese ist auf Satellitenaufnahmen zu erkennen. Der Vulkan selbst steckte leider in den Wolken. Hoch aufsteigene Vulkanasche kann den Flugverkehr gefährden.

Pavlof: Eruption geht weiter

Pavlof am 16. Mai. © AVODer Vulkanausbruch in Alaska geht auf leicht verringerten Niveau weiter. Das AVO berichtet, dass weniger Asche- und Dampf ausgestoßen wird. Allerdings werden glühende Schlacken explosiv gefördert, die in Kraternähe niedergehen. Ein Lavastrom fließt über den Vulkanhang, allerdings ohne so stark mit Schmelzwasser zu reagieren wie zu Beginn der Eruption am 13. Mai. Trotzdem kommt es in benachbarten Siedlungen zu leichtem Asche-Niederschlag. Der Tremor bewegt sich auf mittlerem Niveau und ist stabil. Der Alarmstatus ist „orange“.