Vulkane Indonesiens: Merapi, Semeru, Kawah Ijen & Galunggung

Merapi: am indonesischen Vulkan, der zuletzt im November 2010 ausbrach, wird nun eine erhöhte Seismik registriert. Die Zahl der mehrphasigen Beben stieg in den letzten Wochen kontinuierlich an: von anfänglichen 2 – 3 Beben pro Tag Ende Januar, auf 63 Beben am 12 Februar. Zudem ereigneten sich einige flache vulkanische Beben und es gab seismische Signale von Lawinenabgängen. Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass im Krater des Vulkans ein neuer Dom wächst. Der Alarmstatus bleibt allerdings zunächst auf „grün“. Unmittelbar rechnet man dort nicht mit einem gefährlichen Vulkanausbruch.

Semeru: am Vulkan in Ostjava wurde der Alarmstatus auf „orange“ erhöht. Dies geschah nachdem man 3 kleine pyroklastische Ströme beobachtet hatte, die ca. 500 m weit den Hang hinabflossen. Zudem wächst ein Lavadom, aus dem auch 2 kurze zähflüssige Lavaströme austreten sollen. Die Seismik ist ebenfalls erhöht.

Kawah Ijen: dort hat die erhöhte seismische Aktivität nachgelassen und der Alarmstatus wurde auf „gelb“ zurückgestuft. Der Zugang zum Krater ist nun auch für Touristen wieder frei.

Galunggung: der Vulkan in Westjava zeigt Anzeichen erhöhter Aktivität. Die Wassertemperatur des Kratersees stieg sprunghaft von 27 Grad auf 40 Grad an. Der Alarmstatus wurde auf „gelb“ gesetzt.

6 Gedanken zu “Vulkane Indonesiens: Merapi, Semeru, Kawah Ijen & Galunggung”

  1. Zwei der Santorin-Seismographen, Coloumbo und Nea Kameni, zeigen z.Zt. kein aktuelles Seismogramm . Man sieht bei beiden das vom 19.2., unvollständig. Vourvoulos, im Nordosten, zeigt heute heftige Ausschläge, die auch, schwächer, bei der Station auf dem Elias zu sehen sind. Kameni war sonst immer am stärksten…

    Gute Nacht

    Hella

  2. Hallo zusammen,

    Habt ihr vielleicht neue Infos, was sich unter dem Mr. Fuji abspielt. Laut dieser Meldung (http://fukushima-diary.com/2012/02/new-crater-appeared-on-mt-fuji/#.TzjvNGdpqRI.facebook) sollen sich neue Krater im Bereich der Ostflanke gebildet haben und auch die Aktivitäten der Onsen (Heißen Quellen) solle erhöht sein, ebenso der Gasaustritt an den Fumarolen.

    Auslöser der erhöhten Aktivität wird in den vermehrten Erdbeben im Bereich des „heiligen Berges“ gesehen, die seit dem 25. Januar immer öfters auftreten. Einige davon hatten die Magnitude 5.

    Hoffen wir nicht dass das gebeutelte Land vor der nächsten Katastrophale steht.

    Gruß, Marcus

    • Was bedeuten die weißen Flecken, bzw. Lücken, die neuerdings auch in den Santorin-Seismogrammen zu sehen sind? Als ich sowas nur bei dem Kameni-Aufzeichner gesehen habe, hatte ich gedacht, es wäre ein Defekt. Aber ich sehe es jetzt auch bei den anderen Geräten zwischen den Ausschlägen. Nea Kameni ist wieder am stärksten, heute sehr deutlich. Eher wenig sieht man am Coloumbo-Seismographen.

      Hella

  3. Hi Ben,

    dieser Anstieg bewegt sich noch im grünen Bereich, denke der neue Parox lässt noch ein paar Tage auf sich warten.

    Grüße, Marc

  4. Hi Marc,
    ich glaube am Ätna tut sich mal wieder was, wenn man sich den Tremor ansieht, steigt der gerade stetig wieder an!
    Viele Grüße,
    Ben

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