Zurück aus Indonesien: Merapi und Krakatau

Chris und ich sind aus Indonesien zurückgekehrt. Bevor morgen ein ausführlicher Bericht folgt, hier einige Stichpunkte in Kürze:

Wie berichtet ging die Aktivität am Merapi zurück. Am 17.11 wagten wir den Aufstieg und fanden einen dampfenden Krater vor. Die Dampfwolke stieg mehrere Hundert Meter hoch. Inzwischen wird wieder von Ascheeruptionen und kleinen pyroklastischen Strömen berichtet. Die Zahl der Opfer erhöhte sich auf 320.

Während unseres Besuches von Anak Krakatau vom 20.11 bis zum 22. 11 fluktuierte die Aktivität. Serien straker explosiver Eruptionen folgten ruhigere Phasen mit Asche-Ausstoß. Die Aschewolke stieg ca. 1,2 km über den Krater auf. Bei den strombolianischen Explosionen flogen Lavabomben bis zu 250 m hoch; vereinzelte Lavabomben erreichten mehere Hundert Meter Höhe und landeten im Wald, oder sogar im Meer dahinter. Das gestaltete den Aufenthalt auf Anak Krakatau als sehr gefährlich. Alleine am Sonntag ereigneten sich mehr als 200 Explosionen.

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