Venedig: Sehenswürdigkeiten um San Marco

Die Piazza San Marco (Markusplatz) stellt das touristische Zentrum der Altstadt von Venedig dar. Hier befindet sich die berühmte Markuskirche mit dem Campanile, der Dogenpalast und die Alten- und Neuen Prokuratien. Von historischer Bedeutung ist auch der Glockenturm Torre dell’Orologio.

Der Markusplatz liegt an der -dem Meer zugewandten- Mündung des Canale Grande. An dessen gegenüber liegendem Ufer findet man die Kirchen Santa Maria della Salute und San Giorgio Maggiore. Der Campanile von San Giorgio ist für Besucher geöffnet und bietet einen schönen Blick über Venedig. Die gewaltige Kuppel von Santa Maria della Salute dominiert das südwestliche Ufer des Kanals und ist von der Ponte dell‘ Accademia aus gut zu fotografieren. Doch zurück zum Markusplatz.

Der Dogenpalast

Betritt man den Markusplatz vom Ufer des Kanals aus, steht man direkt vor dem Dogenpalast. Der Doge war praktisch der Regent der Stadt, Bürgermeister und Richter in einer Person. Darüber hinaus wohl nicht nur der mächtigste Mann der Stadt, sondern auch der Reichst. Selbst wenn man nur wenig Zeit in Venedig verbringt, sollte man sich diesen Prachtbau von Innen angucken. Der Eintritt ist allerdings recht happig. Dafür kann man die prächtigen Säle bewundern, deren Decken mit reichlich Stuck und Blattgold verziert sind. Überall hängen düstere Ölgemälde, die oft Motive aus der Bibel zeigen, oder Schlachten darstellen. Kunstwerke der anderen Art finden sich auch im Gefängnistrakt des Palastes, den man über die berühmte Seufzerbrücke betritt. Wovon die meist männlichen Gefangenen träumten, sieht man in zahlreichen Graffitis, die auf den Putz der Mauern gekritzelt wurden.

Basilica di San Marco

Der Markusdom grenzt direkt an den Dogenpalast und scheint mit diesem zu verschmelzen. Dieser Eindruck täuscht nicht, denn der Grundstein zum Dom wurde bereits im Jahr 829 gelegt. Damals noch als Palastkapelle des Dogen. Die Kapelle wurde als neue Ruhestätte der Gebeine des heiligen Markus errichtet, dessen Gebeine aus Alexandria entführt worden waren. Die Kapelle wurde bei einem Feuer zerstört. Doch auf wundersame Weise entdeckte man im 11. Jahrhundert die Knochen wieder und baute um sie herum den Markusdom.

Die zahlreichen Mosaike zeigen nicht nur Motive aus dem Leben und Sterben von Jesus, sondern auch die Überführung der Gebeine des Apostels Markus.

Direkt neben dem Markusdom steht der Glockenturm Torre dell’Orologio. Er wurde am Ende des 15. Jahrhunderts fertiggestellt. Seinen Namen erhielt der Turm von der großen „Astronomischen Uhr“, welche die astrologischen Tierkreiszeichen anzeigt.

Lagunenstadt Venedig: Zwischen Glanz und Patina

Venedig ist eine Stadt die verschiedenste Reaktionen hervorruft: Während die Einen ihrer einmaligen Atmosphäre erliegen und schwärmen, verfluchen sie die Anderen als überlaufen, laut und stinkig. Ohne Zweifel strömen jährlich Millionen Touristen in die Stadt und schaffen eine Menge Probleme in den Kanälen und Gassen, die an sich malerisch sind und Träumen längst vergangener Zeiten entsprungen zu sein scheinen. Tatsächlich findet man heute noch das ursprüngliche Venedig, sobald man sich ein paar Meter abseits der berühmten Attraktionen befindet.

In der Tat fasziniert mich die Geschichte der Stadt. Besonders die handwerklichen- und architektonischen Leistung der Menschen des Hochmittelalters verdienen mein Respekt. Das Venedig, wie wir es kennen, entstand ab dem 11 Jahrhundert. Die Gebäude der historischen Altstadt wurden auf mehr als 100 Inselchen und Sandbänken inmitten der Lagune errichtet. Die Fundamente ankern oft weniger als einen Meter tief im sandigen Schlamm. Die kanalseitigen Fassaden wurden auf Holzpfählen errichtet, die 3 m tief gründen. Die Holzpfähle stammten überwiegend aus den Eichenwäldern Dalmatiens, die heute weitestgehend verschwunden sind.

Geologie der Lagune Venedigs

Die Lagune selbst bildete sich nach der Eiszeit: zahlreiche Bäche und der Fluss Brenta (in deren alten Flussbett der heutige Canale Grande verläuft) mündeten in dem Gebiet und lagerten Sedimente aus dem Alpenraum im flachen Wasser ab. Sandbänke entstanden, die die Küste gegen das offene Meer abschirmten und es bildete sich die Lagune. Heute sind es vor allem die Flüsse Adige (Etsch) und Piave die Süßwasser und weitere Sedimente in die Lagune bringen.

Seit dem Ende der Eiszeit stieg der Meeresspiegel um 120 m an. Der Hauptanstieg von 110 m ging dabei in den ersten 4000 Jahren nach der Eiszeit über die Bühne. Im 400 Jahrhundert lag Venedig noch ca. 1,9 m unter dem Meeresspiegel-Niveaus des Jahres 1897. Heute beschleunigt sich der Meeresspiegelanstieg wieder, was zum größten Problem der Lagunenstadt geworden ist. Im neuen Millennium wurden am Lido gigantische Fluttore errichtet, die den Wasserzustrom aus der Adria regulieren.

Doch der Mensch greift noch weitgehender in die Natur der Lagune ein: die Kanäle müssen ständig ausgebaggert werden, damit die Fahrrinnen auch für große Schiffe tief genug bleiben. Sie passieren die Lagungenstadt auf den Weg zum Hafen von Venedig, der sich auf der dem Festland zugewendeten Seite der Altstadt befindet.

Venedig: Laut, teuer, stinkig?

Sicherlich, in der Nähe der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Venedigs ist es laut und teuer. Über Allem liegt ein multilinguales Stimmengewirr, in den engen Gassen und auf so mancher Brücke wird gedrängelt und geschoben was das Zeug hält. Wer hier in einem Café, oder Restaurant einkehrt -und sei es nur, weil er aufs Klo muss- wird sich über die Rechnung wenig freuen. Ebenso wenig erfreulich ist es Opfer von Taschendiebstahl zu werden, was hier oft der Fall sein soll. Doch obwohl ich schon einige Zeit in Venedig verbrachte, ist mir noch nie etwas abhanden gekommen. Was mich persönlich nervt, sind die häufigen Versuche in den Gastronomie-Betrieben, sich ein Trinkgeld zu verschaffen, indem man auf der Rechnung andere Preise abrechnet, als sie in der Speisekarte angegeben waren. Doch wer sich von den Hauptattraktionen entfernt, der kann noch echte italienische Gastfreundschaft erfahren und zu moderaten Preisen speisen.

Unterkünfte in der Altstadt sind überdurchschnittlich teuer. Bei meinen diversen Aufenthalten in der Lagune, kam ich meistens am Lido di Jesolo unter. Von der Spitze der vorgelagerten Halbinsel aus, die die Lagune gegen das Meer abschirmt, fährt man ca. 30 Minuten mit dem Boot bis in die Altstadt Venedigs. Die Passagierfähren starten am Punta Sabbioni und verkehren im 30 Minuten Takt. Dort gibt es auch große Parkplätze. Für 5-7 € kann man den ganzen Tag parken. Wer sich am Anleger für ca. 20 € ein Tagesticket kauft, fährt im Endeffekt am Günstigsten und kann auch in Venedig Boot fahren. Vorsicht, an vielen Anlegern in der Stadt bekommt man keine Tickets mehr. Schwarzfahrer müssen mit einem Bußgeld rechnen, wobei man bereits als Schwarzfahrer behandelt wird, wenn man einen Anleger ohne entwertetes Ticket betritt!

In der Nähe von Jesolo gibt es zahlreiche große und gut ausgestattete Campingplätze, auf denen man mittlerweile auch Chalets und Mobilhomes mieten kann. Für Familien und Gruppen stellt das oft eine günstige Alternative zum Hotel dar, zumal man dort auch selbst kochen kann. Aber aufgepasst, nicht immer wird man über die fälligen Gebühren für die Endreinigung informiert. Bei meinem jüngsten Familienurlaub mieteten wir uns eines jener Mobilheime. Einen Tag vor der Abreise erkundigte ich mich nach der Rechnung. Beiläufig erwähnte man, dass 70 € für die Reinigung dazu kämen. Das war mehr als eine Tagesmiete des Wohncontainers. Da wir Ordnung gehalten hatten, entschlossen wir uns die Gebühr zu sparen und das Teil selbst zu reinigen, was innerhalb von 1 Stunde erledigt war.

Dechenhöhle und Rheinisches Schiefergebirge

Das Rheinische Schiefergebirge ist eine der dominantesten geologischen Strukturen in der Mitte Deutschlands und sogar Zentraleuropas. Als Mittelgebirge erstreckt es sich zwischen den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Über die Landesgrenzen hinaus kann man die Gesteine des Gebirges bis in die Ardennen verfolgen und findet sie in Belgien, Luxemburg und Frankreich. Der Fluss Rhein teilt das Gebirge in links- und rechtsrheinische Einheiten.

Geologische Strukturen des Rheinischen Schiefergebirges. © WIKEPEDIA

Das Rheinische Schiefergebirge entstand während der variszischen Orogenese, in einer Periode zwischen 299 bis 419 Millionen Jahren vor heute. Damit ist das Rheinische Schiefergebirge mehr als doppelt so alt wie die Alpen. Die meisten Gesteine bildeten sich während der Erdzeitalter Devon und Karbon als marine Sedimente. Bei dem Meer handelte es sich um ein relativ flaches Meer am Kontinentalrand von Laurasia, dass nach Süden hin tiefer wurde. Im Bereich der heutigen Mosel wurde das Meer von steilen Bergen begrenzt. Als im Unterkarbon die Gebirgsbildung einsetzte, wurden die flach abgelagerten Sedimente verfaltet und gekippt. Einige Gesteinspakete tauchten dabei in tiefere Erdschichten ab, gelangten bei steigenden Temperaturen unter hohem Druck und metamorphosierten.

Seinen Namen erhielt das Rheinische Schiefergebirge von dem dominierenden Gestein Tonschiefer. Genaugenommen handelt es sich bei der Masse der Gesteine um geschieferte sandige Tonsteine, Sandsteine Grauwacken und Taunusquarzite. Es gibt aber auch Provinzen mit Vulkaniten (Eifel) und Kalkgesteinen. Letztere finden sich ebenfalls in Teilen der Eifel, den Ardennen und im Bergischen- und Sauerland. In den Kalkgesteinen bildeten sich zahlreiche Tropfsteinhöhlen, von denen einige als Schauhöhlen begehbar gemacht wurden und somit der Öffentlichkeit offen stehen.

Die Dechenhöhle bei Iserlohn

Die Dechenhöhle ist eine der bekanntesten Schauhöhlen des Rheinischen Schiefergebirges und liegt bei Iserlohn. Sie hat eine Länge von 902 Metern, von denen etwas weniger als die Hälfte als Schauhöhle ausgebaut wurde. Sie bildete sich in einer Massenkalksenke, in der auch weitere bekannte Karsthöhlen wie die Balverhöhle liegen.

Die Dechenhöhle wurde am 10. Juni 1868 entdeckt, als Bahnarbeiter einen Hammer bargen, der in einer Felsspalte verschwunden war. Benannt wurde die Höhle nach Oberberghauptmann Heinrich von Dechen.

Die Höhle ist für ihre vielen verschiedenen Arten von Sintererscheinungen bekannt. Tropfsteine wie die säulenförmigen Stalagmiten und Stalaktiten begegnen dem Höhlengänger auf Schritt und Tritt. Darüber hinaus finden sich Sinterfahnen, Makaronis und Höhlenperlen.

Der Kalksinter wächst sehr langsam. Es gild die Faustregel, dass sich aus den Wassertropfen innerhalb von 100 Jahren gut 1 Kubikzentimeter Kalk ablagert. Dabei kommt es regional zu sehr unterschiedlichen Wachstumsraten, je nachdem, wie viel Kalk im Wasser gelöst ist.

In den abgelagerten Sedimenten entdeckten Archäologen und Paläontologen die sterblichen Reste verschiedener Tiere der Eiszeit. Unter ihnen befanden sich die Knochen eines Höhlenbären. Besonders bemerkenswert ist der Schädelfund eines Wald-Nashorns, dass während einer Warmzeit in der Höhle Unterschlupf suchte. Das Waldnashorn starb bereits vor 80.000 Jahren aus.

Abenteuer Knitterhöhle

Die Dechenhöhle entstand durch Kalklösung und Abtransport des Materials in einem unterirdisch strömenden Bach. Zunächst drang Regenwasser in Klüfte ein, die sich im Laufe der Äonen vergrößerten. In einen so entstandenen Tunnel begann ein Bach zu fließen, der immer mehr Material fortspülte. Der Bach ist mittlerweile aus der Dechenhöhle verschwunden, befindet sich allerdings ein Stockwerk tiefer. Dort entsteht die Knitterhöhle. Sie ist nur Eingeweihten bekannt und über ein Privatgrundstück erreichbar. Hier kann man abtauchen in die ansonsten unsichtbare Welt einer embryonalen Höhle. Vor einigen Jahren unternahm ich dort mehrere Höhlenbegehungen, was ein ziemlich schlammiges Erlebnis war. Das Wasser des Bachs war arschkalt. Auf dem Bauch liegend quetschte ich mich unter einem Felsvorsprung durch, die Nase noch gerade über Wasser haltend. Auf der anderen Seite des Mauselochs vertiefte sich der Bach und ich watete durch brusttiefes Wasser. Nach ein paar Dutzend Metern war allerdings Schluss: gurgelnd verschwand der Bach in einen Siphon. Wer sich auf vergleichbare Abenteuer einlässt, sollte den Wetterbericht im Auge behalten. Starke Regenfälle können den Wasserpegel unterirdischer Gewässer sehr schnell ansteigen lassen, so dass man in der Höhle gefangen ist und schlimmstenfalls ertrinkt.

Wanderin findet Diamant

Im US-Bundesstaat Arkansas ging ein Paar im „Crater of Diamonds State Park“ wandern und fand einen 3,29 Karat großen Diamanten.

Der Diamant von Pat Choate

Ganz so zufällig war der Fund nicht, denn Pat Choate und ihr Mann unternahmen eine zweistündige Fahrt zum State Park, um nach Diamanten zu suchen, heißt es in einer amerikanischen Pressemitteilung.

„Jedes Mal, wenn Pat und ich auf dem Weg in den Park das Straßenschild für den Krater der Diamanten sehen, sagen wir uns immer: „Lass uns wie einige dieser anderen Touristen sein und in 30 Minuten einen Diamanten finden. Das sagen wir schon seit Jahren, aber diesmal ist es uns tatsächlich passiert“, sagte ihr Mann John Choate,

Das Paar betrat gegen 14.00 Uhr das 37,5 Hektar große Diamantsuchgebiet des Parks. Pat Choate hatte etwa 30 Minuten lang gesucht, als sie ihren spektakulären Fund machte. Sie sagte: „Ich sah etwas Glänzendes einige Meter vor mir liegen und ging hinüber, um zu sehen, was es war. Ich habe es aus den Augen verloren, als ich näher kam, aber dann drehte ich mich um und fand den Diamanten neben mir!“

Choate sagt, sie wusste auf Anhieb, dass sie einen Diamanten gefunden hatte und zeigte ihn einigen anderen Besuchern, die in der Nähe waren. Sie trat den Stein in einer Pillenflasche, um ihn ihrem Mann zu zeigen. Dann brachte sie ihren Fund zum Diamond Discovery Center im Park, wo er von den Mitarbeitern des Parks als brauner Diamant mit einem Gewicht von 3,29 Karat registriert wurde.

Laut Assistant Superintendent Meghan Moore, „hat der Diamant von Mrs. Choate die Größe einer Kichererbsen, mit einem funkelnden metallischen Glanz und einem schönen Farbton ähnlich dem Brandy. Wie viele größere Diamanten aus dem Park scheint er gebrochen zu sein und enthält einige Einschlüsse, was ihm ein einzigartiges Aussehen verleiht.“

Choate’s Diamant ist der Drittgrößte, der 2019 gefunden wurde. Es ist der größte braune Edelstein, der im Park seit mehr als zwei Jahren gefunden wurde. Der Größte Diamant des Parks hatte 7,44 Karat.

Im bisherigen Jahresverlauf wurden im Crater of Diamonds State Park 426 Diamanten registriert, die mehr als 84 Karat wiegen; 15 Diamanten, die in diesem Jahr registriert wurden, wogen mindestens je einen Karat.

Insgesamt wurden über 75.000 Diamanten am Krater der Diamanten ausgegraben, seit die ersten Diamanten 1906 von John Huddleston entdeckt wurden, einem Landwirt, der das Land besaß, lange bevor es 1972 zum Arkansas State Park wurde.

Wie Diamanten entstehen

Diamanten sind Manifestationen aus reinem Kohlenstoff, der sich in mehr als 100 km Tiefe bei großer Hitze und starkem Druck zu kubischen Mineralen formte.

An die Erdoberfläche gelangten Diamanten über sogenannte Kimberlit Pipes: Die Diamanten sind in einer magmatischen Schmelze eingebettet gewesen und mit dieser sehr schnell durch Vulkanschlote in Richtung Erdoberfläche aufgestiegen.

Diamanten sind das härteste natürlich vorkommende Mineral der Welt und hat den Härtegrad 10 nach Mohs.

Diamanten sind optisch isotrop, habe die höchste Wärmeleitfähigkeit aller Minerale.

Ihr Gewicht wird in Karat gemessen, wobei 1 Karat 0,2 Gramm entspricht.

Zugspitze: Höchster Berg Deutschlands

Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands und als solcher eine touristische Attraktion. Dieser Umstand ist nicht nur der Tatsache geschuldet, dass der fast 3000 m (genauer 2962 m) hohe Berg in den Alpen liegt und eben der höchste Berg unseres Landes ist, sondern auch seiner spektakulären Seilbahn, die bis auf den Gipfel führt.

Panorama Zugspitze. © Marc Szeglat

Seilbahn Zugspitze

Die Seilbahn Zugspitze ging in ihrer aktuellen Version im Dezember 2017 ans Kabel und ersetzte die Eibsee-Seilbahn. Die Stationen der alten- und neuen Seilbahn befinden sich an gleicher Stelle. Die Zugspitz-Seilbahn ist von allen Pendelbahnen der Welt diejenige, die den größten Höhenunterschied in einer Sektion überwindet: 1945 m. Sie hat eine Länge von 4.467 m. Ihre beiden Gondeln sind gigantisch und bieten 120 Passagieren Platz.

Die Zugspitze-Seilbahn auf deutscher Seite ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit auf den Gipfel zu kommen. Vom Eibsee aus startet auch eine Zahnradbahn. Sie wurde bereits 1930 in Betrieb genommen und stellte damals eine Spitzenleistung der Ingenieure dar. Allerdings verläuft die Strecke zum größten Teil in einem Tunnel und bietet somit wenig Panorama.

Darüber hinaus gibt es noch eine Seilbahn auf der österreichischen Seite des Berges.

Das Gipfelkreuz der Zugspitze

Die Bergstation der Seilbahn nimmt den größte Teil der Gipfelregion der Zugspitze ein. Etwas abseits befindet sich die höchste Erhebung des Berges, auf der ein goldenes Gipfelkreuz steht. Dieses wurde 2017 erreichtet. Es ersetzte eine ältere Version, welche aus den 1970iger Jahren stammte. Das erste Gipfelkreuz wurde 1851 gesetzt. Die Erstbesteigung der Zugspitze gelang am 27.August 1820. Sie wurde von dem Trio Leutnant Josef Naus, dem Bergführer Johann Georg Tauschl und dem Gehilfen Maier.

Erlebnis Zugspitze

Selbst wenn man die Zugspitze nicht selbst erklimmt, ist die Fahrt mit der Seilbahn ein Erlebnis. Die Gondel steigt fast so schnell wie ein Hubschrauber empor und kommt den fast senkrechten Wänden ganz nahe. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten. Die futuristisch anmutende Gipfelstation scheint sich auf einem anderen Planeten zu befinden. Das Alpenpanorama beeindruckt, besonders bei klarem Wetter. Wer Wetterpech hat und trotzdem hoch fährt, erlebt die Unbilden der Natur.

Vulkanauten werden zu Geonauten

Dieser Blog ändert seinen Namen zu Geonauten, da ich die gleichnamige Website hierhin migrieren werde. Die Inhalte der Vulkanauten werden übernommen. Externe Links müssen allerdings geändert werden.

Bei den Geonauten geht es künftig nicht nur um Vulkane, sondern auch um andere Themen aus den Bereichen Geologie, Reise, Natur und Kultur.

Kurztrip zum Ätna Dezember 2018

Am 27.12.2018 starteten wir zu einem Kurztrip zum Ätna. Grund dafür war der Ausbruch zu Heiligabend, bei dem sich am südlichen Hang des Neuen Südostkraters (NSEC) und im weiteren Verlauf Spalten bis in das Valle del Bove öffneten, Lavafontänen und eine gewaltige Aschewolke austraten, in dessen Folge der Flughafen Catania kurzzeitig geschlossen werden musste.

Wir entschlossen uns, die Chance der freien Tage zwischen Weihnachten und Neujahr zu nutzen und uns die Ereignisse aus möglichst nächster Nähe anzuschauen. Vorausgegangen waren dem Ausbruch immer wieder kleinere Aktivitäten und ständige Unruhe im Berg durch aufsteigendes Magma. Ein größerer Ausbruch wird schon seit längerem erwartet. So buchten wir Flüge für den 27.12.2018.

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Vulkanauten

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