Zugspitze: Höchster Berg Deutschlands

Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands und als solcher eine touristische Attraktion. Dieser Umstand ist nicht nur der Tatsache geschuldet, dass der fast 3000 m (genauer 2962 m) hohe Berg in den Alpen liegt und eben der höchste Berg unseres Landes ist, sondern auch seiner spektakulären Seilbahn, die bis auf den Gipfel führt.

Panorama Zugspitze. © Marc Szeglat

Seilbahn Zugspitze

Die Seilbahn Zugspitze ging in ihrer aktuellen Version im Dezember 2017 ans Kabel und ersetzte die Eibsee-Seilbahn. Die Stationen der alten- und neuen Seilbahn befinden sich an gleicher Stelle. Die Zugspitz-Seilbahn ist von allen Pendelbahnen der Welt diejenige, die den größten Höhenunterschied in einer Sektion überwindet: 1945 m. Sie hat eine Länge von 4.467 m. Ihre beiden Gondeln sind gigantisch und bieten 120 Passagieren Platz.

Die Zugspitze-Seilbahn auf deutscher Seite ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit auf den Gipfel zu kommen. Vom Eibsee aus startet auch eine Zahnradbahn. Sie wurde bereits 1930 in Betrieb genommen und stellte damals eine Spitzenleistung der Ingenieure dar. Allerdings verläuft die Strecke zum größten Teil in einem Tunnel und bietet somit wenig Panorama.

Darüber hinaus gibt es noch eine Seilbahn auf der österreichischen Seite des Berges.

Das Gipfelkreuz der Zugspitze

Die Bergstation der Seilbahn nimmt den größte Teil der Gipfelregion der Zugspitze ein. Etwas abseits befindet sich die höchste Erhebung des Berges, auf der ein goldenes Gipfelkreuz steht. Dieses wurde 2017 erreichtet. Es ersetzte eine ältere Version, welche aus den 1970iger Jahren stammte. Das erste Gipfelkreuz wurde 1851 gesetzt. Die Erstbesteigung der Zugspitze gelang am 27.August 1820. Sie wurde von dem Trio Leutnant Josef Naus, dem Bergführer Johann Georg Tauschl und dem Gehilfen Maier.

Erlebnis Zugspitze

Selbst wenn man die Zugspitze nicht selbst erklimmt, ist die Fahrt mit der Seilbahn ein Erlebnis. Die Gondel steigt fast so schnell wie ein Hubschrauber empor und kommt den fast senkrechten Wänden ganz nahe. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten. Die futuristisch anmutende Gipfelstation scheint sich auf einem anderen Planeten zu befinden. Das Alpenpanorama beeindruckt, besonders bei klarem Wetter. Wer Wetterpech hat und trotzdem hoch fährt, erlebt die Unbilden der Natur.

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