Corona: neue Reisebeschränkungen

Wieder einmal gibt es neue Reisebeschränkungen aufgrund steigender Zahlen an Neuinfektionen. Island lässt die Grenzen zwar noch offen, aber dafür müssen nun sämtliche Einreisende entweder für 14 Tage in häusliche Quarantäne, oder sie müssen sich ei der Einreise 2 mal auf Corona testen lassen. Die Tests sollen mit einem zeitlichen Abstand von 4-5 Tagen erfolgen, während dessen sich der Einreisende ebenfalls in Quarantäne begeben muss. Urlauber brauchen dafür ein Hotel und müssen für die Kosten natürlich selbst aufkommen. Da von Deutscher Seite aus keine Reisewarnung für Island ausgesprochen wurde, kann man eine geplante Reise jetzt nicht kostenlos stornieren und steht dumm da!

Ebenso dumm da stehen könnten nun Spanien-Reisende: hier hat Deutschland eine Reisewarnung für das gesamte Land ausschließlich der Kanaren ausgesprochen. Wer jetzt eine Reise antreten will, hat die Möglichkeit kostenlos zu stornieren. Allerdings muss er bereits gezahlte Beträge zurückfordern, was nicht immer einfach ist! Wer die Reise trotzdem antritt tut dies auf eigenen Gefahr. Wenn was schief geht, können sich Versicherungen weigern zu zahlen, falls man Ansprüche stellen muss. Auch im Falle einer Strandung ist man eigenverantwortlich unterwegs und muss für sämtliche Folgekosten selbst aufkommen. Unsere Regierung kündigte bereits im Frühsommer an, dass es keine staatlich organisierten Rückholaktionen mehr geben wird, so wie es zu Beginn der Pandemie der Fall war.

Die beiden Aktionen dürften Urlauber extrem verunsichern. Ich selbst habe beschlossen, nur noch kurzfristig zu verreisen und beschränke mich auf Europa. Am liebsten bin ich mit dem eigenen PKW unterwegs, weil der mir eine gewisse Unabhängigkeit garantiert.

Für die mittelbare Zukunft sehe ich nichts Gutes auf uns zukommen: die Zahlen werden weiter moderat ansteigen. Selbst ohne Not (sprich Überlastung des Gesundheitssystems) könnte es schnell zu weiteren Restriktionen kommen und auch ein neuer Lockdown ist vorstellbar. In der kalten Jahreszeit wächst die Gefahr eines Lockdowns deutlich.

Write a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Close