Was bei einem Vulkanausbruch an die Erdoberfläche gelangt, ist abhängig von der chemischen Zusammensetzung des Magmas. Das Magma ist geschmolzenes Gestein und enthält verschieden viel Gas und Wasser. Bei einem Vulkanausbruch entweicht das meiste Gas aus dem Magma. Erreicht das gasarme Magma die Erdoberfläche, dann wird es Lava genannt. Die Lava kühlt sich an der Erdoberfläche ab und wird wieder zu festem Gestein.
Tephra
Bei explosiven Vulkanausbrüchen werden verschieden große Lavafetzen aus dem Vulkan geschleudert.
Die kleinsten Teilchen der Tephra sind so klein wie Sandkörner und werden Asche genannt. In einer Eruptionswolke steigen sie bis zu 12 Kilometern in den Himmel auf und werden vom Winde verweht. Die etwas größeren Steine kommen in der Nähe des Vulkans herunter Sie haben die Größe von Kieselsteine und heißen Lapilli.
Die großen Brocken und Blöcke fallen in der Nähe des Kraters zu Boden. Da sie zum Teil noch glühendheiß und weich sind, nehmen sie in der Luft oft eine eirige Form an. Das sind dann die vulkanischen Bomben.
Asche, Lapilli, Blöcke und Bomben zusammen bilden die Tephra. Erkaltete Tephra sieht wie die Schlake aus einem Hochofen aus.
Lavaströme
Kühlt ein Lavastrom ab, dann bildet sich eine feste Gesteinsschicht. Je nach dem, wie schnell sich die Lava abkühlt, kann so ein erkalteter Lavastrom herrliche Säulen bilden.
Edelsteine und Metalle
In Vulkangesteinen wurden schon oft wertvolle Edelsteine und seltene Metalle gefunden. So gibt es auf der Halbinsel Kamtschatka, Vulkangesteine die Gold enthalten.
Wasser und Gas
Das Wertvollste, was Vulkane förden ist Wasser. Als weißer Dampft kommt es aus den Vulkanen. Kühlen sich die Wasserdampfwolken ab, entsteht flüssiges Wasser, das als Regen auf die Erde fällt. Auch das Gas Kohlendioxid kommt aus Vulkanen. Aus Kohlendioxid machen die Pflanzen Sauerstoff, den wir zum leben brauchen. Außerdem regelt es die Temperatur der Atmosphäre. Zuviel Kohlendioxid ist schädlich, denn dann kann es auf unserer Erde zu warm werden. An der jetzigen Klimaerwährmung sind aber nicht die Vulkane, sonder die Maschinen der Menschen schuld.
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