Wo es die meisten Vulkane gibt!

Die meisten Vulkane gibt es an den Plattengrenzen. Dort wo die ozeanischen Platten an den Kontinentalrändern abtauchen und im Erdmantel wieder aufgeschmolzen werden. Kurz hinter diesen Plattengrenzen liegen die Zonen, wo die Erdkruste besonders viele Risse und Spalten hat. Das Magma steigt dort aus dem Erdmantel auf und bildet an der Erdoberfläche die Vulkane.
So eine Zone erstreckt sich rings um den pazifischen Ozeanen. Man nennt diese Zone "den Ring aus Feuer" (siehe Karte). Einige von ihnen sind auch heute noch aktiv. Die Vulkane Japans, Indonesiens und Amerikas gehören dazu.


Mitten im atlantischen Ozean liegt der mittelatlantische Rücken. Das ist eines jener Gebiete, wo neue ozeanische Kruste entsteht. Einige der unterseeischen Vulkane haben es geschafft die Wasseroberfläche zu erreichen. Dort entstanden aus den Vulkanen ganze Inseln. Island ist solch eine Insel und auch der Vulkan "Pico de Teide" auf Teneriffa. Vielleicht warst du schon einmal während deiner Ferien dort?
Auch in Europa gibt es Vulkane, etwa in Italien. Der Ätna ist Europas größter aktiver Vulkan.
Der Vulkan Stromboli ist Europas einziger daueraktiver Inselvulkan. Er spuckt mehrmals täglich glühende Lava in den Himmel. Dabei faucht und zischt es laut aus dem Krater. Der Stromboli ist seit mehr als 2000 Jahren daueraktiv. Weil sein roter Feuerschein von weitem sichtbar ist, nennen ihn die Seefahrer auch das "Leuchtfeuer des Mittelmeers".
Nicht aktiv sind die Vulkane in Deutschland. In der Eifel gibt es einige Vulkane, die das letzte mal vor 10.000 Jahren "Feuer" spuckten.