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Der Ausbruch der Laki Spalte
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Der größte historisch Vulkanausbruch ereignete sich in Island. Island ist vulkanisch sehr aktiv. Ungefähr einmal in fünf Jahren bricht dort ein Vulkan aus. Am Pfingstsonntag des Jahres 1783 ereignete sich in Island der größte Vulkanausbruch in geschichtlicher Zeit. Niemals wurde von solchen Lavamassen berichtet, die auf einmal an die Erdoberfläche austraten. Nach mehreren kleinen Erdbeben war, neben dem Vulkan Laki, eine 12 Kilometer lange Spalte aufgerissen. Gewaltige Mengen Asche und Lava wurden in den Himmel gejagt. Riesige Lavaströme suchten sich ihren Weg in Richtung Meer. Sie benutzten die Vertiefungen von zwei Flüssen, die sie vollständig verdampften. Noch in 40 Kilometer Entfernung wurden Bauernhöfe vernichtet. Als die Tätigkeit im Februar 1784 nachließ, blieb eine 25 Kilometer lange Kraterreihe aus über 100 Einzelkratern zurück. Über ganz Island lag ein bläulicher Dunst. 40 Millionen Tonnen Kohlendioxid und schweflige Säure hatte der Vulkan ausgehaucht. Es war kalt und düster, da die Sonne kaum noch durch den Dunst drang. Dieser Dunst beschränkte sich jedoch nicht nur auf Island. Langsam wurde er vom Wind um die ganze Erde getragen. Das Weideland war unbrauchbar geworden und über die Hälfte des Tierbestands war getötet worden. Viele Menschen verhungerten.
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