Anthropogener Klimawandel

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Dieses Thema enthält 27 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Ute vor 3 Monate, 2 Wochen.

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  • #44 Antwort

    Marc Szeglat
    Keymaster

    Ich würde von Euch gerne wissen, welche Vorbereitungen ihr in Angesicht der Klimakatastrophe trefft. Unternehmt ihr etwas, um dem Klimawandel zu begegnen?

    Ich gestalte meinen Garten um, versuchen Wein anzubauen, fange Regenwasser auf um die Pflanzen damit zu bewässern und plane eine Solar-Anlage.

  • #55 Antwort

    Goetz

    Jeder der in seinem Haushalt seinen CO2 Ausstoß nachweislich verringert,
    müsste eine Förderprämie zur Umrüstung bekommen. z.B. Klimaanlagen zum Heizen und Kühlen.
    Die Förderprämie bekommt jeder Haushalt und nicht nur die Vermieter, wenn der Mieter für die seinen CO2 Ausstoß nachweislich was unternimmt.

    Die großen Unternehmen bekommen ihn auch!

    Der Strom muss wesentlich billiger werden als Öl und Gas. Der Anreiz zur CO2 Vermeidung muss vorangetrieben werden. Der Netzausbau darf nicht auf die Kunden aufgebrummt werden, denn wenn Strom immer Teurerer wird,wird der Anreitz zur CO2 verringerung wieder ausgebremmst.

    MfG
    Goetz

    • #62 Antwort

      Marc Szeglat
      Keymaster

      Jeep, schönes Modell! Tatsächlich ist der Strom an der Börse auf Talfahrt! Wir zahlen nur so hohe Stromgebühren damit die Stromerzeuger auf ihre Kosten kommen. Meiner Meinung nach war es ein Fehler Energieversorgung zu privatisieren. Die EEG-Umlage kommt in erster Linie wieder den Reichen zugute! Professionellen Stromerzeugern und Landwirte, die ihre Scheunen-Dächer mit Solarzellen zupflastern. Demjenigen, der eine kleine Solaranlage aufs Hausdach setzten will, dem werden nur wieder Hürden in den Weg gelegt. Z.b. muss er ein Gewerbe anmelden und Steuern abführen. Sprich, es macht wieder eine Menge Extraarbeit, oder der Steuerberater verdient daran. Hat mich bisher ausgebremst, tatsächlich in eine Solaranlage zu investieren. ohne den Behördenkram hätte ich längst eine auf dem Dach!

      • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  Marc Szeglat.
  • #56 Antwort

    Bianca

    Momentan schauen wir uns nach einem neuen Haus um. Priorität hat für mich seit längerem eine Quelle, ein Bach oder ein Brunnen auf dem Grundstück. Wasser hat in meinen Augen tatsächlich einen außerordentlich hohen Stellenwert für die Zukunft.

    Zisterne, Photovoltaik und Erdwärme würden die Entscheidung leicht machen.

    Sollte das neue Haus einen von uns nicht benötigten Weinkeller besitzen, so werde ich alle Flaschenaufbewahrungsfächer mit Spagetti bestücken, da ich zum preppern neige – sehr zur Belustigung meiner Familie. Doch ich sage ihnen immer, dass sie mir dafür eines Tages noch die Füße küssen werden.

    • #59 Antwort

      Marc Szeglat
      Keymaster

      Preppen kann nicht schaden, aber ein wenig Wein wäre auch sinnvoll! Wenn man den nicht selbst trinkt, dann als Tauschware. Hochprozentiges übrigens auch, eignet sich zudem als Desinfektionsmittel.

      Wasser hat in der Tat einen hohen Stellenwert, aber bei einem Bach im Garten sollte man Vorsichtig sein. Starkregen verwandelt Bäche mitunter in reißende Flüsse! Der Klimawandel kann viele Gesichter haben, Dürre ist halt nur eins davon.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  Marc Szeglat.
  • #58 Antwort

    Amelia

    Ich hab derzeit keine wirklichen Möglichkeiten mich groß vorzubereiten. Ich bin Azubi und froh, dass ich eine Wohnung gefunden hab, die ich bezahlen kann. Ich sorge zwar immer dafür, mindestens 12L Wasser und Nudeln uÄ da zu haben, aber solte das nächste Jahr ähnlich wie dieses Jahr werden, das Wasser aus Mangel abgestellt werden und Lebensmittelpreise richtig steigen, werd ich trotzdem richtig blöd gucken. Mit dem Azubigehalt bin ich ja jetzt schon froh, wenn ich bis Ende des Monats auskomme, ohne zu meinen Eltern rennen zu müssen…. Bis zum Ende der Ausbildung werd ich nicht viel machen können, außer zu hoffen, dass es mehr regnet. Danach mal sehen, ich werd auf jedenfall versuchen eine Wohnung mit Garten zu finden oder einen Garten anzumieten, da ich sowieso Spaß am rumgärtnern habe, aber an Photovoltaik auf dem Dach des eigenen Hauses etc ist wohl noch was länger nicht zu denken.

    • #61 Antwort

      Marc Szeglat
      Keymaster

      Ja, sich vorzubereiten ist in der Tat eine Frage der Finanzen. Ich denke auch nicht, dass im nächsten Jahr das Trinkwasser bereits knapp wird. Es könnte allerdings rationiert werden, so dass Garten gießen etc. flachfällt. Einen Wasservorrat anzulegen ist ja auch in einer Mietwohnung möglich, z.B. in dem man sich einen Wasserbob für 50 € kauft und den auffüllt, wenn es ersichtlich knapp wird. Ansonten gibt es auch günstige Wasserfilter, um Schmutzwasser aufzubereiten.
      Grundsätzlich gilt: wer wenig konsumiert, tut der Umwelt einen großen Dienst erweisen!

  • #64 Antwort

    Silvia

    Klimawandelbegegnung:
    ich habe meinen Recourcenverbrauch im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt schon lange drastisch reduziert. Fahre seit 30 Jahren das selbe Auto für Langstrecken, wenn das Ziel nicht mit dem Zug erreichbar ist, gehe zu Fuß mit Trollie einkaufen, kaufe nicht wahllos jedes verfügbare elektronische Gerät – mein Handy ist nun 5 Jahre alt. Laptop sogar 7 Jahre. Vor 2 Jahren ne Speichererweiterung und letzten Monat Tastatur ersetzt statt neuem Laptop.

    Alle Glühbirnen durch LED-Leuchten ersetzt, Bekleidung nach Funktion und nicht nach monatlich wechselnder Mode. Wäsche waschen nur mit voller Maschine, Trocknung im Wäschekeller oder auf Wäscheständer statt stromfressendem Wäschetrockner. Kein Geschirrspüler, statt dessen 2 Spülbecken in der Küche. Gasherd kann im Bedarfsfall auf Propangasflsche umgerüstet werden. Temperatur in der Wohnung im Winter auf 19° und eben Pulli anziehen, im Sommer reguliere ich die Temperatur über Runterlassen von Rolläden und Ausfahren von Markiesen statt mit stromfressender Klimaanlage. Kaufe auf dem Wochenmarkt meine Lebensmittel (Obst, Gemüse) ohne Kunststoffverpackung, trine Tee statt Limo´s in Plastikflaschen…

    Vorsorge:
    Für die Zukunft rechne ich mit tagelangen, eventuell sogar wochenlangen Stromausfällen in Dürrezeiten oder bei Stürmen, Ausfällen bei der Trinkwasserversorgung und kurzfristiger Schließung von Supermärkten infolge der Stromausfälle.

    Für autarke Stromversorgung habe ich ne „Mini-Solaranlage“ mit 2 x 100 W monokristallinen Solarpanelen, Laderegler und 2 Batterien mit jeweils 88 Ah zum Speichern der Solarenergie auf dem Balkon. Die Solarpanels sind dabei so angebracht, daß man die von der Straße aus nicht sehen kann. Dadurch verliere ich etwa 20% der Maximalkapazität weil ich nicht die gesamte Zeit bei Sonnenschein ausnutzen kann, errege aber nicht die Aufmersamkeit/Neid von anderen Menschen. Aus diesen großen Akkus kann ich dann kleinere Akus (Radio, Taschenlampen, Laptop mit USB-Stick fürs Internet (fals es das dann noch gibt)) bei Bedarf jederzeit nachladen…

    Habe viele haltbare Lebensmittel (Nudeln, Reis, Gerstengraupen, Linsen, Sesam- und Leinsamenkörner, Nüsse, Trockenobst (selbstgemacht), Zucker, Salz, Honig, Mehl, Milchpulver, Eipulver …) im Vorratsschrank in der Wohnung. Zudem einen umfangreichen Vorrat an Medikamenten und Desinfektionsmitteln, Verbandsmaterial, Nähzeug (Kleidung und Wundversorgung), Sonnenschutzcreme und Toilettenartikeln.

    100 L Trinkwassser in 5 Liter Glasflaschen sowie Marmelade, Obst und Gemüse in Einmachgläsern. Außerdem jede Menge Teelichter, Kerzen, Campingkocher und 4 Gasflaschen (alles für die Nachbarn unsichtbar) im Keller untergebracht. Dazu einen gut sortierten Satz Werkzeuge mit identischer Akkuversorgung,

    30 Tage komme ich so unbeschadet über die Runden, mit Einschränkungen auch doppelt so lange. Wenn innerhalb dieser Zeit kein Regen fällt und die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser, Lebensmittel und Elektrizität nicht wieder in Gang kommt, hab ich Pech. Der Rest der zivilisieren Menscheit aber auch…

    Häuschen im Grünen mit Zisterne, Trinkwasseraufbereitung und größerer Solaranlage sowie Wärmepumpe und Garten zur Selbstversorgung mit Lebensmitteln kann ich mir von meinem Gehalt definitiv nicht leisten. Bank verweigert Kredit, weil ich den von meiner demnächst kleinen Rente nie und nimmer abzahlen könnte…

    • #68 Antwort

      Marc Szeglat
      Keymaster

      Liest sich, als würdest du alles dir mögliche tun, um die Umwelt zu schonen und dich auf schlechte Zeiten vorzubereiten. Falls es dennoch schief gehen sollte, brauchst du wenigstens kein schlechtes Gewissen haben! Trinkwasservorräte lassen sich mit dem Wasserbob recht günstig aufstocken. Notfalls Regenwasser sammeln. Es gibt da im Baumarkt so Sets, um die Fallrohre anzubohren und das Wasser per Schlauchleitung umzuleiten. Plan B, falls alles andere versagt. Aber dazu muss es halt wenigstens ab und zu regnen. Momentan denke ich aber, dass wir noch an Trinkwasser kommen werden.

  • #65 Antwort

    Christian

    Zum Thema Klimawandel kann ich leider nichts beitragen, ausser dass das Mehrfamilienhaus, in dem meine Eltern und ich leben, kürzlich mit Styropor gedämmt wurde und ich es generell nicht sehr warm brauche. So brauche ich selbst keine Heizung und ansonsten sind die Lichter allesamt auf LED umgestellt worden. Zum Thema mögliche Wasserknappheit: dies halte ich selbst hier im Ostallgäu durchaus für möglich. Einige Ortschaften aus der weiteren Umgebung mussten bereits mit Tankwagen aus der nächsten größeren Stadt(Kempten) versorgt werden, teils über mehrere Wochen hinweg, wobei das Wasser mehrfach täglich heran geschafft wurde und teilweise verunreinigt war, es musste abgekocht werden. Zudem gab es heuer zum schluss der Saison viele Almen auf höher gelegenen Gebiet, deren Wasserversorgung über eigene Quellen zusammenbrach, so dass Gäste oder Bergwanderer Duschen oder gar Toiletten teils über mehrere Wochen hinweg nicht mehr benutzen konnten. Dabei ist das Allgäu eigentlich eher Wasserreich.

    • #66 Antwort

      Marc Szeglat
      Keymaster

      Vielen Dank für deine Schilderung! Hört man in den Nachrichten der großen Sender und Zeitungen nichts drüber!
      Styropor-Dämmung sehe ich selbst eher kritisch. Erzeugt eine Menge Sondermüll, und schafft irgendwann neue Probleme. Allerdings gibt es wohl wenige bezahlbare Alternativen bei Altbauten, oder?

      • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  Marc Szeglat.
  • #69 Antwort

    Christian

    Nein, leider hört man nichts darüber in den Medien. Und andere Alternativen müssten wohl erst noch entwickelt werden. Überall wird mit dieser Mischung aus Styropor und anderem Kunststoff gedämmt, was das Zeug hält, während zeitgleich in einigen Städten bereits gedämmte Hochhäuser auf Anordnung der jeweiligen Berufsfeuerwehr genau deswegen geräumt wurden, da man nach der Brandkatastrophe in London zu einer anderen und kritischeren Beurteilung solcher Dämmungen kam und die betroffenen wegen Brandschutzgründen ihre Wohnungen verlassen mussten.

    • #70 Antwort

      Christian

      Das nächste Problem mit Wasserknappheit besteht auch schon länger und betrifft das Abwasser. Denn je weniger Wasser durch die Kanäle fließt, desto mehr Dreck und Unrat bleiben liegen und irgendwann sind die Abwasserkanäle verstopft.

  • #71 Antwort

    optimist

    …also ich finde ihn cool, den sogenannten klimawandel. Endlich bekommen wir hier in germany auch mal besseres wetter. Man muß nicht mehr in die ferne schweifen wenn das gute liegt so nah.
    Vorbereiten tue ich mich seit geraumer zeit, ich trinke einfach weniger. Eine stetige dehytriertheit ist ein richtiger kick in ein anderes leben. Man spart abwasser, weil man muß weniger wegbringen. Man könnte natürlich alternativ die flüssigkeit in zisternen sammeln um damit den garten zu bewässern, spart man enorm an dünger. Körperhygiene wie duschen oder baden könnte man auf ein minimum beschränken sodaß der körpermantel sich erholen könnte. ab und an abbürsten reicht vollkommen aus und hält zudem auch noch warm. daß der klimawandel schon voll zum tragen kommt merke ich gerade im winter, wenn ichs warm haben möchte in meiner bude drehe ich einfach die heizung aus und öffne ein fenster. Also die creme de la creme wäre es natürlich, wenn unsere hiesigen vulkane ein wenig mehr aktivität zeigen würden, sodaß die vulkanologen nicht mehr fliegen müßten und somit den luftverkehr entlasten würden. Weniger flüge, weniger sprit – bessere luft.
    – auf die zukunft.

    • #72 Antwort

      Marc Szeglat
      Keymaster

      Ja, und wenn es hier wärmer wird, muss man auch nicht mehr in den Urlaub nach Mallorca jetten! Und das Thema Körperhygiene wird sowieso maßlos überschätzt!

  • #74 Antwort

    Bianca

    Für unsere Erde sind Optimisten unerlässlich. Sie erkennen ganz klar: kein Nachteil ohne Vorteil. Wir benötigen sie so sehr, wie die Verringerung des weltweiten CO 2 Ausstoßes. So finde auch ich große Vorteile in der Klimaänderung für unsere Breiten. Meinen frisch gepressten Orangensaft am Wochenende fertige ich demnächst aus meinen eigenen Orangen. Keiner Überraschung bin ich ausgesetzt, in punkto Tomaten. Sind sie wieder wässrig? Ohne Geschmack? Nein, ich habe keine Treibhaustomaten mehr, welche wie die Orangen und Zitronen in LKW´s von weit herkommen. Avocados aus Chile? Datteln aus Ägypten oder Marokko? Eingeflogen? Fällt weg, sie wachsen in MEINEM Garten.
    Ein Optimist erkennt ganz klar, wir müssen nicht täglich parfümiert riechen. Das gab es „früher“ auch nicht und größtenteils leben diese Menschen von früher ja noch und erfreuen sich bester Gesundheit. Badetag war Samstag. Und wenn der Bruder fertig gebadet hat, durfte die Schwester baden. Im gleichen Wasser versteht sich, etwas heißes Wasser durfte sie dazu einlassen. Und wie fühlte sie sich danach? Toll! Sehr sauber und sehr wohlriechend. Und dann badete noch der kleine Bruder, in diesem Wasser.
    Wir müssen nur unsere teilweise festgefahrenen Ansichten ändern, uns arrangieren und schwupps erkennen wir: Alles ist doch für irgendetwas gut.
    Ein Glas auf die Optimisten – ach nein, ich trinke ja keinen Alkohol. Ein Glas auf Herrn Trump, der ist auch so ein Optimist. Mir stellt sich allerdings erst bei Letztem die Frage, weshalb das Wort mit Mist endet? Aber okay, tut´s ja bei den Pessi´s auch. 

  • #100 Antwort

    Alex

    Um den Klimawandel abzumindern, braucht es erhebliche Massnahmen.
    Zuerst muss das kurzfristige Denken der Menschen endlich aufhöhren. Aber ich muss ja heute und morgen für mein Leben aufkommen. Die ewige Angstmacherei wegen wegfallenden Arbeitsplätzen bringt sicher kein voraussschaendes Denken. Hier sollten sich die politischen Parteien, Gewerkschaften und andere Influencer mal besser über die Konsequenzen ihrer Reden klar werden. Das streben nach immer mehr Gewinn ist ebenfalls nciht förderlich. Die Regierungen müssen einschneidend in den Privatisierungswahn eingreifen. Aus steuerlichen Gründen und bezahlbarer Wohnraum werden Arbeitnehmer mehr und mehr aufs Land gelockt. Das aber gibt wieder mehr Pendler. Es ist letztlich unerheblich, ob diese Pendler mit dem eigenen Auto oder dem ÖV zur Arbeit gehen. Solange zur Energieerzeugung fossile Brennstoffe verwendet werden, ist auch ein Elektroauto oder die Bahn nicht wirklich sauber.

    Wo soll der Staat durchgreifen? Die Mieten in den Städten sollten massiv begrenzt werden, dass auch ein Normalverdiener sich das leisten kann. Das verringert die Zersiedelung und die Anzahl Pendler. Weniger Bürokratie, wenn ein einfacher Bürger eine Solaranlage bauen will, egal ob er ins Netz zurückspeist oder nur zum Eingenbedarf erzeugt.

    Eines der grössten kurz- oder mittelfristigen Probleme in Europa wird die Trinkwasserversorgung werden. Wenn es weiterhin so trocken bleibt, dann sind höhere Transportkosten auf dem Rhein nur noch ein kleines Problem.

    Mein Beitrag zum Klimawandel? Ich bin stolzer Besitzers eines eigenen Autos, lebe auf dem Land und pendle täglich zur Arbeit. Zur Arbeit benutze ich den ÖV, weil ich so am schnellsten ins Büro komme. Ich mache den Einkauf einmal wöchentlich mit dem Auto, dessen Kofferraum ganz gefüllt ist. Das heisst, ich benutze die Transportmittel wohl überlegt und gezielt für den entsprechenden Zweck.

    Ich bin überzeugt, wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, bringt das in der Summe schon viel.

  • #128 Antwort

    Angelika Hansen

    ja, angeblich soweit Arnold schwarzenegger mitgeteilt hat wird auch wenn Amerika das Klimaabkommen in Paris entsagt hat so jeder jeder Govennur und jeder Bürgermeister jeder Bundesstaat etwas gegen den Klimaerwärmung tun.Zusehen auf Spiegel online.
    Ehrlich gesagt, glaube ich das wir Menschen nicht etwas verändern solang sich jeder nur für sich an seine eignen Nachteile, Katatastropfenhilfe denkt.
    Ich habe eine Regentonne schon seit dem ich hier in NRW lebe seit 2007 die für mein Treibhaus und meine Blumen sind,ich fahre seit 12 jahren das selbe Auto ich habe alles auf LED umgestellt,ich fahre nur zur Arbeit mit meinem Auto,alles andere versuche ich zu fuß,Bus oder Bahn zurerledigen.
    Vielleicht muß erst so was Passieren wir Menschen leben hier auf diesen Planeten nur zur Miete und irgendwann schmeißt uns Mutter Natur eben aus dem Haus.Das sollte sich jedem bewußt sein.

  • #196 Antwort

    Geza Altmann

    Hallo Leute,
    lasst euch nicht vera….
    Eine Lüge wird auch dann nicht zur Wahrheit wenn sie gebetsmühlenartig wiederholt wird !!!

    Zur Info:

    https://www.welt.de/geschichte/article149773123/Erderwaermung-bescherte-Roemischem-Reich-fette-Jahre.html

    https://www.welt.de/geschichte/article149168932/Der-Klimawandel-hat-Europa-schon-einmal-zerstoert.html

  • #197 Antwort

    Thomas

    Ich kann´s auch schon nicht mehr hören!
    Für jedes Gewitter,.. ist der „Menschengemachte Klimawandel“ schuld!
    Daß es einen Klimawandel gibt, ist keine Frage. Den hat es schon immer gegeben.
    Aber wenn ein Vulkan Tonnen CO2 ausstoßt, können wir ihn halt nicht mit Steuern bestrafen.
    Umweltschutz ist wichtig, keine Frage, aber Hirn einschalten wäre manchmal auch nicht schlecht.

    Der Levermann Skandal im deutschen Bundestag

  • #202 Antwort

    Marc Szeglat
    Keymaster

    Sicherlich gibt es natürliche Phänomene, die das Klima beeinflussen und über lange Zeiträume ändern. Diese sind ja maßgeblich. Allerdings ist es wohl bewiesen, dass sich das Klima derzeit schneller ändert, als jemals zuvor, seitdem es Menschen gibt. Was sollte der Grund hierfür sein, wenn nicht Treibhausgase?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate von  Marc Szeglat.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate von  Marc Szeglat.
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  • #207 Antwort

    Ziemtstein

    lieber Marc,

    Du weißt schon, daß wir im Pleistozän leben.
    Seit mehr als zehn Millionen Jahren in einer Eiszeit.
    Die Athmosphäre hat ebenfalls im Zeitalter der Erdgeschichte ihre Zusammensetzung oft verändert.

    Von Menschen gemacht, da gehe ich nur teilweise mit.
    Schaut man sich die geologischen Formationen der letzten Eiszeiten an muß auch jeder Laie erkennen, daß sich das Klima jedesmal und zwar mehrfach aprupt geändert hat.
    Deutlich wird das an verschiedenen Braunkohleflözen… Schichten aus Quarzsand, wechseln aprupt mit Schichten aus Kohle, was für üppige Vegetation steht.
    Wenn hier langsame Veränderungen geschehen wären… dann würde es jeweils eine Übergangsschicht geben.
    Selbst bei der Gebirgsbildung gehe ich nicht mit der Schul- und Lehrmeinung mit, daß sie sie langsam in Millionen Jahren gebildet haben. Erosion hätte diese entstehenden Berge längst platt gemacht.

    Auch die Auswirkungen großer Vulkanausbrüche halte ich für die größeren Klima und Athmosphärenbeeinflusser, als der mensch mit seinen paar Schornsteinen.
    Natürlich beeinflußt der Mensch durch Besiedlung, Rodung und Versiegeln von Flächen das Klima, aber wohl eher das Mikroklima der Umgebung.

    Auch bei sogenannten global errechneten Temperaturen hat sich die Berechnung der globalen Temperatur in wenigen Jahrzehnten etliche Male geändert.
    So wurden zum Beispiel etliche Wetterstationen an Fughäfen seit Anbeginn der Neunziger Jahre hinzu berechnet und Meßstationen in Gipfellagen von Gebirgen aufgegeben oder nicht mitgerechnet. Alte Meßwerte aus dem 19. Jahrhundert wurden nach unten korrigiert, so daß es man sich scheinbar dramatisch rechnet.

    Wer sich zu dem mit dem Mittelater und seinen Naturkatastrophen beschäftigt wird ebenfals feststellen, daß es Zeiten mit viel schlimmeren Extremwettern gab, oftmals auch im Zusammenhang mit Vulkanen oder eventuellen Astorideneinschlägen auch möglicherweise öfter als gedacht.

    Und was soll so schlimm sein, wenn es etwas wärmer wird auf dem Planeten? Wir leben doch faktisch in einer Eiszeit….???
    Der Mensch wird sich anpassen müssen, oder er wird aussterben, wenn es zu einem von wem auch immer gemachten Klimawandel kommt.

    • #323 Antwort

      Marc Szeglat
      Keymaster

      Lieber Ziemtstein,

      sicherlich änderte sich das Klima im Laufe der Erdgeschichte oft auf natürliche Art und Weise, meistens im Zusammenhang mit einer globalen Katastrophe. Nur weil sich die Lebewelt anpassen könnten, entbindet es den Menschen aber nicht von seiner Verantwortung jetzt lebender Wesen gegenüber! Und ich denke in erster Linie an meinen Sohn und kommende Generationen, welche die Leittragenden unserer umweltzerstörender Verschwendungssucht sein werden! Und klar, Dinosaurier sind mit ganz anderen Temperaturen zurecht gekommen, als sie heutzutage herrschen, aber der Mensch fühlt sich nun einmal bei 20 Grad am wohlsten! Zudem löst der Klimawandel Extremwetter hervor, welches zu unabsehbaren Katastrophen führen kann, die uns unserer Lebensgrundlage berauben könnten. Wer nicht an den anthropogenen Einfluss des Klimawandels glaubt, der sollte sich mal den langfristigen Verlauf der Klimakurven seit dem Ende des letzten Glazials ansehen und mir erklären, welche Ursache der dramatische Anstieg seit 1900 hat?! Verlinkt ist eine humoristische Interpretation: https://xkcd.com/1732/

      • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate, 2 Wochen von  Marc Szeglat.
      • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate, 2 Wochen von  Marc Szeglat.
  • #211 Antwort

    AlexL.

    Hallo!

    Versorge mich seit etwas über einem Jahr weitestgehend energieautark. Nachdem es eine netzasynchrone Inselanlage ist (ich speise nichts ins Netz ein und bin im Inselbetrieb allpolig vom Netz getrennt) spart man sich auch eine Anmeldung und den Quatsch mit den Behörden. Das ist alles im Eigenbau entstanden und kommerziell so kaum verfügbar und wenn dann unbezahlbar. Im Eigenbau geht es aber recht günstig, dafür muss man halt das notwendige Wissen und handwerkliches Geschick mitbringen, aber wie man sieht es geht:
    http://alex-lange.org/emoncms/Chicken

    viele Grüße,
    Alex

  • #334 Antwort

    Ute

    Gedanken zur aktuellen Klimaerwärmung

    Klar ist, dass sich das Klima im Laufe der Erdgeschichte und auch während der Entwicklungsgeschichte des Menschen immer wieder stark verändert hat. Ob die Klimaerwärmung diesmal mehr oder weniger menschengemacht ist, ist eigentlich unerheblich. Sollten die Menschen einen guten Teil dazu beigetragen haben, könnten unsere menschlichen Bemühungen (CO2 Reduzierung …) vielleicht dazu beitragen die Erwärmung und ihre Folgen zu verlangsamen. Das wäre hilfreich.
    Es würde uns mehr Zeit lassen, uns auf ein sich veränderndes Klima einzustellen.

    Dass es nun in Gebieten mehr Niederschlag gibt, die mehrere Tausend Jahre lang sehr trocken waren, wundert mich nicht. Man denke daran, dass es am Indus und im Süden des Aralsees vor etwa 4800 – 3800 Jahren blühende Kulturen gab (Induskultur). An der Nordspitze Arabiens haben etwa vor 125.000 Jahren Menschen gelebt (Homo Sapiens), die wohl entlang der arabischen Küste von Afrika aus dorthin gelangt sind. Die muss dazu grüner und feuchter gewesen sein. Ebenso als wir Menschen (Homo sapiens) uns endgültig von Afrika über die Welt ausbreiteten, auch diese Wanderung etwa vor 80.000 Jahren führte wohl entlang dieser Küste.

    Bohrkerne haben gezeigt, dass der Malawisee (in Mosambik und Tansania, dort, wo gerade der Zyklon gewütet hat) in der letzten Million Jahren sehr unterschiedlich groß war. Manchmal war er fast verschwunden, manchmal riesig. Ähnlich sieht es mit dem Tschadsee am Südrand der Sahara aus. Im Südsudan entdeckte die US-Forscherin Eman Ghoneim einen Mega-See, der vor über 11.000 Jahren (nach dem Ende der letzten Eiszeit) dort existierte. Und die Archäologie zeigt, dass eine grüne Sahara immer wieder Menschenpumpe gespielt haben dürfte, wenn Menschen, die in grünen Zeiten in die Sahara eingewandert waren, mit zunehmender Trockenheit zum Nil und an das östliche Mittelmeer (Levante) weiterzogen.

    Mir scheint, dass wir aus diesem Wissen lernen sollten. Zu versuchen den Klimawandel zu bremsen ist das eine, sich auf ein stark wechselndes Klima (wohl typisch für Übergangsphasen) und eine dauerhafte Klimaveränderung einzustellen, das andere.

    Homo Sapiens ist bisher erfolgreich aus all den Klimaextremen hervorgegangen und hat durch sie eine vielleicht einzigartige Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erlangt.

    Ob es uns diesmal wieder gelingen wird?
    „Dieses Problem auf humanitäre Weise zu lösen ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit.“ Marc, das sehe ich genauso.

  • #316 Antwort

    Friedrich

    Marc hatte den viel zu warmen Februar schon angesprochen und seine Schlussfolgerungen zum Energieverbrauch gezogen. Ich möchte, rein aus physikalischer Sicht, den Blickwinkel auch noch auf ein anderes Thema lenken, was vielen missfallen wird und aus rein Profit- und Bequemlichkeitsgründen ebenso totgeschwiegen wird.
    Aus rein physikalischer Sicht kann Energie weder hergestellt, vernichtet oder regeneriert werden. Energie kann nur von einer Form in eine andere Form umgewandelt werden. So die Physik.
    Hat sich mal einer Gedanken gemacht, was mit der ganzen Funkstrahlung (Satellit, Mobil, Radio/Fernsehen, Radar, (Wechsel-)Stromtrassen, … mit der Atmosphäre macht? Jeder weiß aus der Microwelle, dass Speisen dort erwärmt werden. Passiert rein physikalisch durch die „Reibung“ der Moleküle durch die Energiezufuhr durch die Microwelle. Das Gleiche Prinizp funktioniert mit jeglicher Funkstrahlung, eben dass in diesem Fall die Luftmoleküle sich reiben und damit erwärmen. Zum Glück ist die aktuelle Dauerbestrahlung noch geringer als in der Microwelle, aber dann dauert halt die Erwärmung entsprechend länger. Wenn man sich mit dem Thema mal beschäftigt hat, gibt es mehrere „Klimasprünge“ in der Temperatur, die durchaus (auch) mit der Funktechnik korrelierbar sind. Der letzte war in den 1990 bis 1993-er Jahren, als der GSM-Funk flächendeckend eingeführt wurde. 1970 gab es schon mal so ein Sprung, als vermehrt Radio und Fernsehfunkstationen gebaut wurden und kleinere auch schon früher (z.B. 1920 mit der Einführung des Langwellenfunks). Klingt sicher für viele Unglaublich, aber man muss sich auch mal vor Augen halten, wie viel Energie dort versendet wird, umgerechnet in Öleinheiten ist das enorm viel! 500’000 GSM-Sender zu je 50 W entsprechen 25 GW Dauerleistung, Radio/Fernsehsender haben oft mehrere KW Dauerleistung! Die elektromagnetische Verlustleistung an Hochspannungsleitungen ist ebenso nicht zu unterschätzen (10%?). Da Energie physikalisch nicht verlogen gehen kann, muss sie also in Wärme umgewandelt worden sein. Warum ist gerade in den Städten mit ihrer sehr hohen Senderausstattung von der Erwärmung so betroffen? Sicher auch durch die Bebauung, aber kaum wegen der dort höheren CO2-Konzentration…. Diese elektrische Energie musste ja auch erst verlustreich (unter Wärmebildung) hergestellt werden.

    Nicht auszudenken was passiert, wenn die G5-Netze gebaut werden! Allein die Dichte der Sender würde sich flächendeckend (gerade auf dem Land) mehr als verzehnfachen und damit auch die Energieumwandlung in Wärme! Die vielen (neuen) Nutzer der Technik nicht mal mitgerechnet.

    Viele Grüße,

    Friedrich.

  • #317 Antwort

    Marc Szeglat
    Keymaster

    Schön das du hier eine neues Thema eröffnet hast. Ich halte gerade die G5-Netze auch für problematisch und habe schon überlegt einen Artikel darüber zu schreiben. Führt auf vnet nur dann irgendwie zu weit ab vom Kernthema. Generell denke ich auch, dass die zunehmende Belastung mit Funkwellen und kurzwelliger Strahlung problematisch werden könnte! Ich werde mir auf jeden Fall kein 5G-Handy ans Ohr halten, solange es sich vermeiden lässt!

  • #330 Antwort

    Friedrich

    Da hast Du wohl Recht, ein Vulkan-Thema ist es nicht. Aber wenn Du schon so eifrig vom Klimawandel schreibst, dann wollte ich diese Überlegung nicht hinterm Berg halten. Denn meiner Ansicht nach, liegt die aktuelle Klimaänderung nicht ausschließlich an CO2 und Methan, sondern hat noch weit mehr Facetten, wahrscheinlich sogar bedeutsamere als diese zwei Punkte. Ich habe z.B. gelesen, dass wir durch die Funkstrahlung täglich mehr Energie freisetzen als wir von der Sonne bekommen und das auch auf der Nachtseite der Erde, was die nächtliche Abkühlung vermindert. Nachgerechnet habe ich es nicht, es scheint mir übertrieben, aber wenn man bedenkt, um welche menschengemachten Energieströme es geht (auch die Abwärme bei Herstellung, Transport und Verbrauch), würde mich das nicht wundern. Tesla hat das damals schon vorhergesagt, dass mit der Elektrischen Energie noch ein riesiges Problem auf uns zu kommt. Dass man mit weit weniger elektromagnetischer Energie viel größere Energiemengen freisetzen kann. Auch Wärme ist Energie und darum geht es ja beim Klimawandel….

Antwort auf: Anthropogener Klimawandel
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