Erdbeben und Gezeitenkräfte

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Dieses Thema enthält 23 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Marianne Kuck vor 27 Minuten.

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  • #133 Antwort

    Marc Szeglat
    Keymaster

    Heute gibt es wieder besonders viele Erdbeben und wir nähern uns dem Vollmond an. Meint ihr, dass Gezeitenkräfte in der Lage sind Erdbeben und Vulkanausbrüche auszulösen?

  • #134 Antwort

    Angelika Hansen

    Nachdem was ich gelesen hab könnte der Mond evtl (vielleicht) Risse beeinflussen und kleine Erdbeben auslösen und damit fallen auch die Vulkane in das schema, da sich alles auf die Plattententonik und den darunter liegenden Bereiche abspielt.Es liegt soweit ich verstanden hab, an die Anziehung des Mondes zur Erde und umgekehrt.Da auch der Mond leichte Seismik anzeigt,die auf bis 2 auf der offenden Richterskala gemessen wurde.

  • #135 Antwort

    Marianne Kuck

    Möglicherweise regt euch meine Notiz an, Naturgeschehnisse einmal ganz anders zu sehen.Ich bin es leider gewöhnt, dass ich mit meinen Äußerungen viel Ignoranz erlebe, die jede wissenschaftliche Erforschung der Phänomene erschwert, wenn nicht gar unmöglich macht. Ich bin seit 40 Jahren Astrologin und forsche u.a.an Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Echte Wissenschaft verschließt sich nicht ungewohnten Denkansätzen!Ja, die Mondphase spielt eine ganz entscheidende Rolle, wobei der Neumond und der Vollmond die eher gewaltigen Beben auslöst.Die Mondphase ist sechstaegig.Doch ist es nicht der Mond allein, sondern es kommt auf seine Stellung zu anderen Planeten, auf seine Erdnaehe und viele andere Faktoren an. Es wäre schön, wenn jemand Interesse hätte, diese Auswirkungen, die ich an Hunderten Erdbeben eindeutig nachweisen kann, ernsthaft wissenschaftlich zu diskutieren.So lassen sich Erdbeben und Vulkanausbrüche nämlich präzise vorhersagen.Zudem unterliegen Erdbeben bezogen auf die jeweils betroffenen Laender zyklischer Regelmäßigkeit. Beispiele für die Bedeutung der Mondphasen: Erdbeben Agadir mit 60.000 Toten kurz nach Neumond, Erdbeben Armenien 60000 Tote kurz vor Neumond,Erdbeben Kansu 200000 Tote, am 3. Tag des Zunehmenden Mondes, Erdbeben Guatemala 220000Tote 3 Tage nach Neumond,Erdbeben Iran 25000Tote kurz vor Neumond,Erdbeben Tangshan 1 Mio Tote,exakt Neumond, diese Liste ließe sich beliebig erweitern. Theoretisch könnten Katastrophe geben an jedem beliebigen Tag eintreten, das ist aber nicht der Fall, sondern sie bevorzugen die Neumond- und Vollmondphasen, zu denen die Gezeitenkraefte besonders stark sind.Die Katastrophenerdbeben der letzten Jahre: Banda Aceh 300000 Tote bei exakten Vollmond,Haiti 3 Tage nach Neumond, usw. In Bezug auf Vulkanausbrüche sieht es ähnlich aus: Pele Ausbruch 38000 Tote bei exakt Neumond, Katmei 1 Tag nach Vollmond, Nevado del Ruiz 1 Tag nach Neumond, Paricutin entstand bei Vollmond,Pinatubo exakt Neumond, Surtsey entstand bei Neumond,Mount St. Helens 3 Tage nach Neumond. Wer möchte, kann sich gern an mich wenden, ich erkläre dazu gern Weiteres.Ernstgemeinter Kontakt gern unter mariannekuck@yahoo.de

  • #136 Antwort

    Ulrike Föckler

    Physik ist nicht gerade meine Kernkompetenz, aber ich kann mir vorstellen, dass die Anziehungskräfte, die Auswirkungen auf die Gezeiten haben, auch die Gewichtsverhältnisse flüssigen Gesteins verändern können oder auch Einfluss auf die Schwerkraft nehmen und dementsprechend Beben und Vulkanausbrüche zumindest triggern können.

    Was mich derzeit verwundert, sind die vielen Mantelbeben der letzten Zeit. Das erscheint mir ungewöhnlich. Und warum die pazifische Platte so randaliert – da frage ich mich, ob nicht da unten irgendetwas Größeres im Gange ist, das wir einfach mangels Wissen nicht erkennen können.

    Auf der „metaphysischen“ Ebene….vielleicht schlägt der Planet ja echt mal zurück – wir hätten es verdient. 😉

    Wünsch Euch einen schönen Nikolaustag!

  • #137 Antwort

    Dirk

    Hallo zusammen, ja, ja, Astronomie war auch mal ein sehr großes Hobby von mir.

    Ich bin der Meinung, dass der Mond sehr viel Einfluss auf unseren Planeten hat.
    (was alleine sichtbar da an Wasser hin und her geschoben wird)

    Noch mehr sogar die Sonne an sich mit ihren Kräften aller Art.

    Und dann daraus die möglichen Kombinationen, alleine nur bei diesen drei komplett unterschiedlichen Objekten.
    (Mond, Sonne und Erde (Unser Planet mit seinen X-Schichten, Wasser, Platten und was weiß ich was es noch alles gibt) …

    Ein ziehen und zerren in alle Richtungen, aller Objekte untereinander, miteinander, gegeneinander…

    Das kann niemand wirklich berechnen oder gezielt vorhersagen….
    und vor allem: niemand ausschließen, nur weil wir es nicht kennen, messen können….
    (noch nicht, aber das ist in so weiter Zukunft…)

    Das aber alles, für uns (Sinn)bildlich darzustellen ist uns
    unmöglich, da wir das alles noch gar nicht kennen.
    Wir sind ja nicht mal in der Lage exakt unser Wetter für den vierten Tag im Voraus zu bestimmen.

    Ich bin da sehr offen 🙂

    Habe ja noch gelernt: Das Atom ist das kleinste Teilchen ^^ (und alle anderen reden ja nur Schwachsinn…)

    Gruß

    Dirk

  • #138 Antwort

    Jochen

    Also gefühlt gab es dieses Jahr so viele Erdbeben wie noch nie über größer als 7 und auch die Vulkanausbrüche meine ich sind stärker als sonst!
    Auch die Beben in Griechenland, sowie Ätna und Stromboli hängen zusammen, wo ich den Vesuv oder die Felder als Auslöser sehe. Solange die Beben und die anderen beiden Vulkane als „Teekessel Ventile“ dienen passiert nichts aber wehe wenn nicht mehr!

    Als Laie ist mir aufgrund der Platten Tektonik bekannt wenn es z.b. in Süd/Nordamerika ein größeres Beben gibt das es dann in Asien wackelt oder einen Vulkan erwischt und umgekehrt.
    So was wir aber nie angesprochen!

    Zusammenhang mit Mond durchaus möglich, den wann kommen meist gefährliche Sturmfluten z.b. an der Nordsee? Neu und Vollmond.

  • #139 Antwort

    Silvia

    Hi,

    ich habe den Eindruck, daß in den letzten Jahren mehr Erdbeben/Vulkanausbrüche geschehen oder eventuell auch nur mehr darüber berichtet wird. Möglicherweise ist durch das weltweite Abschmelzen von größeren Eismassen das isostatische Gleichgewicht der Platten inzwischen soweit aus dem Lot, daß es da einen Zusammenhang gibt.

    Eventuell haben die Eismassen (vor allem in den Polregionen) durch ihr schieres Gewicht als Gegenlager gewirkt und so die Kontinentalverschiebung gebremst. Jetzt, ohne das aufliegende Gewicht, heben sich die Platten und versuchen schneller zu wandern, was sich in mehr Erdbeben zeigt…

    Vulkanismus und Plattentektonik sind noch sehr junge Wissenschaften, da haben wir schlicht keine einheitlich gemessene Langzeiterfahrung.

    Andererseits scheint es so, daß in bestimmten Regionen sich „ruhige“ und „aktive“ Phasen abwechseln. Ich denke da z.B. an die Küste des östlichen Mittelmeeres. Dort gab es viele Jahrtausende eine durchgehende Besiedelung und etliche schriftliche Aufzeichnungen.

    Kriege sind gut dokumentiert, von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamies dagegen ließt man nicht viel, obwol sich dort in den letzten Jahrtausenden etliche ereignet haben dürften. Die Küste von Griechenland z.B. hat sich in den letzten 20 oder 30 tausend Jahren um mehr als 200 Meter gehoben…

  • #142 Antwort

    Bianca

    @Marianne Kuck, danke für Deine sehr interessanten Zeilen und ich kann Dir vollends zustimmen. Selber bin ich mir absolut sicher, dass der Mond einen – teilweise noch relativ unbeachteten – Einfluss besitzt. Das Erste, was ich nachsah, als die erneuten Meldungen von den Aktivitäten von Vesuv und Äthna eintrafen war: den genauen Mondstand. Und ich dachte mir: wenn da mal nicht schon zwischen Neumond und 13. Dezember ein Ereignis stattfindet. (Wassermannmond zudem)

    Woran ich ebenfalls ständig denken muss, ist Alois Irlmaier. Er sagte ebenfalls einen Ausbruch um unsere Zeit voraus, was mich jedoch nachdenklich stimmte, war seine vereinfachte Aussage: … Die Menschen ziehen so viel Öl aus der Erde, für Benzin etc., dass die Erde trocken,rissig und brüchig wird und sich schütteln wird, in Form von Beben.
    Kann man glauben, muss man nicht.

  • #143 Antwort

    ich

    guten Abend
    ich koennte mir sehr gut vorstellen das Mondphasen durchaus Einfluss haben. ich denke dass man Schumann- Resonanz auch mitberuecksichtigen sollte. die Daten werden jeden Tag aktualisiert.
    danke

  • #145 Antwort

    Marianne Kuck

    Abgesehen von der Mondphasen spielt auch der Mensch eine unerfreuliche Rolle.Ich habe die Daten unterirdischer Atomtests im Pazifikraum auf ihre Folgen hin untersucht. Schwere Erdbeben traten jeweils nur wenige Monate später auf.Beispiele: Pakistan zündete am 28.5.1998 bei Neumond gleich 5 unterirdische Atomtests. Die Erschütterungen durchliefen den gesamten Erdball. Es folgte am 17.7.98 das verheerende Papua Erdbeben – hier scheint kein direkter Mondphasen Zusammenhang gegeben zu sein, es sei denn, man berücksichtigt den Explosionstag als Ursprung. China zündete am 12.2.2013 unterirdisch – am 20.4.13 folgte das schwere Sichuanbeben.Es war 5 Tage vor Vollmnd.Nordkorea zündete am 6.9.2004 extrem gewaltigen Atomtest – am 26.12.2004 folgte die Banda Aceh Katastrophe bei Vollmond. Ähnliche Zusammenhänge finden sich auch bei anderen Tests. Es könnte sein, dass diese irrsinnigen Atomtests Erdplatten, die lange Zeit einigermassen im Gleichgewicht waren, in Bewegung gesetzt haben. Dass sie folgenlos geblieben sind, glaube ich nicht.

  • #146 Antwort

    Detlef Naumann

    Endlich wird auch mal an die Planetenstellung gedacht. Die Planeten und Monde adieren oder subtrahieren ihr Schwerkräfte und wirken auf unsere Erde aber auch auf alle anderen Planeten und auch auf die Sonne. Zur Zeit addieren sich die schweren Planeten und kneten die Erde ordentlich durch. Dies wird noch ein paar Jahre andauern. Mich würde es nicht wundern, wenn unser Erdkern wie eine Kompasnadel mitwandert und dadurch eine Polwanderung vollführt. Das dabei Magma umgewälzt wird, müsste jeden klar sein. Diese Strömung verstärken die Kontienentalbewegungen. Leider werden auch alle Supervulkane, die direkt mit dem Magma zum Erdkern in Verbindung stehen, aufgepummt. Sie sind die Überdruckventiele unseres Planeten. Die Geologen und Astronomen bräuchten sich nur zusammensetzen und die Daten abgleichen, bei welcher Planetenstellung welche Vulkane und Erdbeben geschehen sind.

  • #147 Antwort

    Bianca

    Mein Gedankengang noch zum neulichen Erdbeben, während des Klima-Gipfels, ca. 200 km von Katowice/Polen entfernt: Gerade diese Gegend ist ein bevorzugtes Braunkohleabbaugebiet. Der Zusammenhang von Beben und Abbau wird immer mehr berücksichtigt. Ach, könnte ich doch endlich mal mit dem Denken aufhören, so wie manche Entscheidungsträger und Politiker. Wie leicht wäre doch mein Leben, wie beschwingt.

  • #148 Antwort

    Marianne Kuck

    Hallo Detlef, zu den Planetenstellungen möchte ich erwähnen, dass schon im Altertum bei den Griechen der Planet Neptun als „Erderschuetterer“ berüchtigt war.Es ist also keine neue Erkenntnis, das Planeten etwas mit Erdbeben und Vulkanausbruechen zu tun haben. In den Jahren, in denen sich die grossen aeusseren Planeten zusammenballen, kommt es verstärkt zu solchen Ereignissen. Diesbezüglich sehe ich der grossen Saturn/Pluto- Konjunktion im Steinbock neugierig entgegen, da diese im Januar 2019 durch Mars und Sonne aktiviert wird. Diese Konjunktion ist bereits das ganze Jahr 2018 gegeben gewesen und wird nun gradgenau. Auch ein Grund, warum es 2018 so viele Erdbeben gab und so viele Vulkane aufwachen, und ich gehe davon aus, dass 2019 dies noch toppen wird. Das ist eine sehr umfangreiche Thematik, die ich hier nicht vertiefen kann. Fuer den bevorstehenden Neumond am 7.12.18 um 7h21 und die 3 Tage davor und 3 Tage danach dürften sich Vulkanismus und Nebentätigkeit wohl steigern, da dieser Neumond Quadrat zu Neptun hat.Fuer mich ist es immer sehr spannend, die genauen Uhrzeiten zu verfolgen, wann genau es dann „knallt“.

  • #149 Antwort

    Hanne

    Der Einfluss des Modes auf unsere Meere ist ja Erwiesen. Weshalb soll der Mond dann nicht auch einen +/- Einfluss auf das Magma haben? Und in dessen Folge auch eine Auswirkung auf die Plattentektonik?

  • #150 Antwort

    Hanne

    möglich das es nur Einbildung ist, aber ich habe den Eindruck, der Stromboli ist zu Vollmondzeiten immer einen Tick aktiver.

  • #152 Antwort

    Jens

    Grosse Beben (M>8)?
    Nein:
    Do Large (Magnitude ≥8⁠) Global Earthquakes Occur on Preferred Days of the Calendar Year or Lunar Cycle?
    Abstract: No
    doi: 10.1785/0220170154
    (siehe auch Simthonian News Artikel dazu)

    spezielle Typen kleinerer Beben?
    Ja: See FAQ der USGS

    One study, for example, concludes that during times of higher earth and ocean tides, such as during times of full or new moon, earthquakes are more likely on shallow thrust faults near the edges of continents and in (underwater) subduction zones.

    Marc: Es scheint so zu sein das es hier Aufklärungsbedarf auch unter Vulkan interessierten gibt…
    Vielleicht schreibst du mal einen Fakten basierten Artikel dazu?

    Marc: Leider werden mir Links ins Netz blockiert, schade damit hätte ich die Quellen besser angeben können.

    • #161 Antwort

      Marc Szeglat
      Keymaster

      Jo, der Spamfilter schlägt voll zu. Leider kann ich deine Links nicht manuell freischalten. Gucke mal noch nach einem anderen Programm, bei dem das geht.

  • #155 Antwort

    Marianne Kuck

    Zur Bedeutung des Vollmond es möchte ich noch erwähnen, dass die Mondbahn nicht kreisförmig ist, sondern leicht elliptisch, so dass der Mond entfernungsmaessig zur Erde stark variiert. Im Perigaeum, also wenn er am Himmel schon grösser als sonst erscheint, wirkt er sich wegen seiner Erdnaehe stärker aus, als wenn er in Erdferne steht. Dazwischen liegen gut 50.000 km.Entsprechend stärker fallen dann auch die Tiden aus. Wie sich der Erdnaehe- Mond auf Vulkane auswirkt, ist schon interessant. Völlig unerwartet und unbeachtet von der Welt fand z.B. am 19.7.2012 ein gewaltiger Unterwasservulkanausbruch statt, der Havre eruptierte. Wenn man nun weiss, dass die Erdnaehe ja nicht nur ein paar Stunden dauert, sondern Tage, ist es schon spannend zu sehen, dass sich am 3.7.2012 ein erdnaher Vollmond ereignete, und dass exakt am 19.7.2012 während des Ausbruchs Neumond war. Alle etwa 18 Jahre kommt der Mond der Erde besonders nahe. Ein Abgleich der Erdnaehe- mit grossen Beben und grossen Vulkanausbruechen koennte höchst interessant sein.

  • #157 Antwort

    Marianne Kuck

    Pünktlich mit dem Neumond ist der Vulkan Manam ausgebrochen. Dieser Neumond stand im Quadrat zum Erderschuetterer NEPTUN und Mars. Genau wie ich es hier im Forum vorausgesagt hatte, hat sich mit diesem Neumond die Vulkan Tätigkeit gesteigert. Ist irgendjemand hier daran interessiert, einen Arbeitskreis zu gründen, der sich mit der Erforschung dieser Zusammenhänge befasst?

  • #158 Antwort

    Marc Szeglat
    Keymaster

    Vielen Dank für die vielen Meldungen hier. Die meisten Wissenschaftler verneinen einen größeren Zusammenhang, schreiben den Gezeitenkräften nur einen sehr geringen Effekt zu. Statistisch sei dieser fast zu vernachlässigen. Einen Einfluss soll es nur auf kleinere Beben geben, wobei die Gezeitenkräfte nur als Trigger dienen, also ein Erdbeben auslösen, wenn eh so viele Spannungen vorhanden sind, dass es über kurz, oder lang zu einem Beben kommen musste.
    Trotzdem kommt es mir oft so vor, als würden mehr Erdbeben in den Tagen um Neumond und Vollmond stattfinden. Dieser Eindruck kann allerdings subjektiv sein.

  • #163 Antwort

    Marianne Kuck

    Ja, wer sind denn die Wissenschaftler, die Zusammenhänge abstreiten?? Muss da erst das berühmte Kind kommen, das „der Kaiser hat ja gar nichts an!“ sagt? Mich erinnert das an die Experten, die stets behauptet haben, die Akw seien absolut sicher….
    Ich möchte euch etwas Sonderbares mitteilen: In der Nacht des 26.12.2004 ging ich mit meinem Mann nachts spazieren. Plötzlich hatte ich ein Gefühl veränderter Luftelektrizitaet wie ein Kribbeln. Mein Mann sagte: „Merkst du das auch? Es ist so still geworden.“ Im selben Augenblicklich flogen Vögel auf, die eigentlich schlafen sollten.Da mich das Himmelsgeschehen interessiert, sah ich zum Vollmond hoch. Was wir da sahen, hat uns beide so in Panik versetzt, dass wir nach Hause gerannt sind und unterwegs gebetet haben. Zwei Drittel des Himmels waren von einem riesigen Mondhalo ausgefuellt. Wir hatten schon oft schöne Halos gesehen, aber das hier war monströs, wie ein gähnender schwarzer Tunnel ins Nichts, und es füllte den Himmel aus. Wir sind sonst nicht bange, aber wir hatten Todesangst bei diesem Anblick. Ich konnte nur sagen „Was ist das?“ Und mein Mann sagte:“Das sind die Seelen der Toten, die aufsteigen. Es muss etwas Furchtbares passiert sein.“ Wir hatten keine Ahnung, wie Recht er damit hatte. es war der Augenblick der Banda Aceh Katastrophe. Das so weit entfernte Geschehen hat selbst bei uns Präsenz gezeigt. Ich werde das nie vergessen.Dieser Vollmond fand auf 5Grad Krebs statt, das ist nicht irgendein Grad, sondern dort verlaeuft astronomisch eine der beiden Achsen, die uns mit der Eklyptik verbinden. Die Japaner fürchten diesen Grad, sie sagen, wenn der böse Geist Kung gegen diesen Grad tritt, wackelt die Erde. Es ist doch im Grunde ganz einfach. Das Internet bietet ueber 2000 Jahre vollständige Listen aller Erdbeben über mag 7. Man braucht sich doch nur die Mondphase fuer den jeweiligen Tag raussuchen,, dann wird klar, wie gefährlich Neu- und Vollmond sind.

  • #165 Antwort

    Jürgen Schultz

    Faktisch ist es so, das die Erde sich durch die Gezeitenkräfte durchschnittlich etwa 80cm nach außen beult – und auf der gegenüberliegenden Seite durch die Fliehkräfte ebenfalls. Es gibt also 2 Kämme durch den Mond in normalen Phasen (Gezeiten – und Fliehkräfte). Die sollten jetzt keine allzu große Triggereigenschaften haben.

    Es werden aber mittlerweile auch zusammenhänge von Sonnenwinden und erhöhte Seismik auf der Erde untersucht, denen man zwar auch keine echten Triggereigenschaften zuschreibt – aber einen direkten Einfluss auf die Tektonik haben könnten. Untersuchungen hierzu laufen und man darf auf das Ergebnis gespannt sein.

  • #166 Antwort

    Marianne Kuck

    Was geschieht denn bei einem Erdbeben? Es verursacht u.a.Einstürze von Hohlräumen, Risse im Gestein, die sich jederzeit weiter vergrössern koennen, ein Wandern der Risse lässt sich z.B. am San Andreas Graben gut beobachten. Und die Gezeitenkraefte des Mondes zerren an diesen Rissen und lassen sie bersten. Auch in der Türkei lässt sich ein Wandern der Risse auf Istanbul zu deutlich beobachten.Ich denke, es ist keine Frage des Glaubens, ob Mondphasen Erdbeben auslösen, vor allem Starkbeben, denn dies ist längst wissenschaftlich nachgewiesen und in Fachzeitschriften wie „Nature Geo Science“ stehen die dazu veröffentlichten Artikel. Der signifikante Einfluss von Vollmond und Neumond auf Starkbeben ab mag 7 wurde z.B. von Satoshi Ide von der Universität Tokyo nachgewiesen. Es ist mir rätselhaft, warum längst vorliegende Erkenntnisse aus Ländern, die jeden Tag mit Erdbeben und Vulkanaktivitaet zurechtkommen muessen, ignoriert werden.Der naechste Vollmond findet am 22.12. um 17h50 auf dem Sommersonnenwendepunkt 0Grad Krebs statt. Ich denke, dass sich die Erdbeben-und Vulkan-Tätigkeit etwa 1 Woche davor in der Phase des Zunehmenden Mondes wieder steigern wird, um sich in der 6taegigen Vollmondphase (3 Tage davor bis 3 Tage danach) enorm zu steigern.

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