Vulkaneifel - Grafiken zur Maarentstehung




Diese Schaubilder sollen die unterschiedliche Genese eines Kratersees und eines Maares verdeutlichen. Wesentlicher Unterschied bei der Maarentstehung ist, dass es zu einer phreatomagmatischen Eruption kommt, bei der Grundwasser explosionsartig verdampft, sobald es mit dem aufsteigenden Magma in Kontakt kommt. Solch eine Explosion ist wesentlich stärker als eine normale vulkanische Eruption. Füllt sich ein normaler Vulkankrater nach einem Ausbruch mit Regenwasser, entsteht ein See, der oberhalb des ursprünglichen Bodenniveaus liegt. Ein Maarsee hingegen liegt unterhalb der eigentlichen Erdoberfläche. Er füllt sich mit Grundwasser der Wasserführenden Schicht. Erhöht ist nur der Ringwall aus Gesteinsbruchstücken des herausgesprengten Urgesteins, das mit Pyroklastika vermischt ist.

Entstehung eines Kratersees
So entsteht ein Maar

In der Eifel haben die meisten Vulkane als Maar angefangen. Mehrmalige Eruptionsphasen füllten das Ur-Maar auf und ließen einen Schlakenkegel, oder Stratovulkan entstehen. Zu phreatomagmatischen Eruptionen kann es auch kommen, wenn Wasser, z.B. aus einem Kratersee, oder Maar in die Magmakammer eindringt. Daher beschränken sich solche Eruptionen nicht nur auf Maare.

Zeichnungen nach "Geo-Infoband Vulkaneifel".







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