13. Casa di Loreio Tiburtino



Am Ende der Via dell' Abbondanza steht die Casa Loreio Tiburtino, die ihren Namen vermutlich zu unrecht trägt. Das Hausgehörte jedoch eher D. Octavius Quartio, von dem sich ein Bronzesiegel fand.
Im vorderen Teil des Hauses war eine Schänke mit Gastzimmern untergebracht. Jenseits des Atriums nimmt das Haus die Form und Ausmaße einer Vorstadtvilla an.
Außergewöhnlich an diesem Haus ist der große Garten. Er war architektonisch angelegt wie ein Haus mit grünen Zimmern und Sälen. Auch das Wasser spielte eine zentrale Bedeutung. Hier finden wir es in einem künstlichen Fluss, der aus zwei Armen besteht und in T-Form angeordnet ist. Ein Arm verläuft 10 m lang vor dem Portikus und der Terrasse des Hause, der andere folgt auf 25 m Länge der Achse des Gartens. Sie wurden von einem Brunnen am Ostrand des Gartens gespeist und konnten die jährlichen Nilfluten künstlich nachahmen.
Am Anfang des Längskanals befand sich ein Biclinium, in dem man im Freien speisen konnte. Es ist mit Malereien im vierten Stil geschmückt. Sie stellen Narziss, der sein Spiegelbild bewundert und Pyramus und Thisbe dar. Einmalig in ganz Pompeji ist, das diese Bilder von einem Lucius pinxit signiert sind.





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