16. Porta Nocera



Folgen wir der Via di Nocera, so verlassen wir die Stadt durch eines der Stadttore, die Porta Nocera.
Hier haben wir die Gelegenheit uns die Stadtbefestigung anzusehen. Die gesamte Stadt war bereits zu samnitischer Zeit komplett von einem 3104 m langen Mauerring umgeben. Er war lediglich durch acht enge, befestigte Tore, wie hier die Porta Nocera, unterbrochen und bildete zusätzlich eine Stadtzoll-Linie.
Jenseits der Tore hatten die Nekropolen ihren Platz. Auch hier ziehen sie sich von der Straßenkreuzung die Straße parallel zur Mauer entlang. Marmorgrabstätten und Gedenksteine säumen beidseitig die Straße. Die Gräber sind ein Abbild der Ämter und des Lebensstils des Toten. Die Grabstätten der Patrizier beherbergen aber auch die Familien, Freunde und Sklaven, die meist in Urnen beigesetzt sind. Das prachtvollste Bauwerk ist das Grab der Priesterin Eumachia. An der Rückseite einer großartigen Exedra befindet sich die Grabkammer, die bei der Ausgrabung leider leer war.

Folgen wir der Straße Richtung Westen, so gelangen wir zu einem Aussichtspunkt auf der Stadtmauer. Von hier aus haben wir einen guten Überblick über den südlichen Teil der Stadt, über dem sich der Vesuv erhebt.
Wir nutzen nun den neu angelegten Rundweg um die Stadt, um in westlicher Richtung die Porta di Stabia zu erreichen, durch die wir zurück ins Innere Pompejis gelangen.





created by:
Marc Szeglat & Daniela Szczepanski
Video- und Medienproduktion Gbr
Dülmener Str.11, D-46117 Oberhausen
Tel./Fax: 0208-891954
e-mail: m.szeglat@t-online.de


© Daniela Szczepanski, www.vulkane.net