Island: Signifikanter Erdbebenschwarm vor Reykjanes

Starker Erdbebenschwarm vor Reykjanes – mögliches Alarmsignal für Island

Heute begann um 12:40 UTC vor der Felseninsel Eldey im Südwesten Islands ein starker Erdbebenschwarm. Das seismische Messnetz von IMO registrierte bisher deutlich mehr als 100 Erdstöße, wobei das kräftigste Beben eine Magnitude von 2,9 erreichte. Die Spannungen sind groß genug, dass die Erdbeben bis über Reykjanes hinaus streuen. Damit zählt es zu einem der stärksten Events seit dem Ende der letzten Eruption im letzten Sommer.

Island. © IMO

Schwarmbeben in dieser Region werden im Allgemeinen der tektonischen Aktivität entlang des Reykjanes-Rückens zugeordnet, traten in den letzten 3 Jahren aber besonders häufig wenige Wochen oder Tage vor Eruptionen bei Sundhnúkur auf, weswegen ich sie als mögliche Reaktion auf starke Spannungen durch Magmenaufstieg und Akkumulation bei Svartsengi interpretiere, was wissenschaftlich allerdings nicht bewiesen ist. Sollte sich allerdings in den nächsten Tagen der erwartete Vulkanausbruch zeigen, sollte man sich dieser Interpretation erinnern.

Bereits am 6. Februar wurde in etwa 30 km südwestlicher Richtung ein weiterer Erdbebenschwarm beobachtet, der in das beschriebene Muster des Spannungsaufbaus passt.  Beide Schwärme zusammen verursachten bislang 222 Erschütterungen. Der Erdbebenschwarm ist noch nicht vorbei und könnte noch einige Stunden anhalten.

Bei Svartsengi gibt es bisher nur vereinzelte Erdbeben. Die Bodenhebung machte gestern bei der letzten Messung einen kleinen Satz nach oben, aber wie so häufig sind einzelne Messungen mit Vorsicht zu betrachten. Erst eine Messreihe kann neue Trends bestätigen oder widerlegen.

Die allgemeingültige Interpretation von Schwarmbeben rückt die Plattengrenze entlang des Reykjanes-Rückens, zu dem auch die Eldey-Region gehört, in den Fokus der Erklärungen: Der Rücken liegt entlang der Ränder von Eurasien und der Nordamerikanischen Platte, die sich hier auseinanderbewegen. Dadurch kommt es immer wieder zu Serien kleiner bis mäßiger Erdbeben, teils rein tektonischer Natur, teils im Zusammenhang mit vulkanischer Aktivität. In den letzten Jahren wurden dort mehrere Erdbebenschwärme registriert, teilweise begleitet von Magmapulsationen und zeitweiligen Erhöhungen der Warnstufen durch das Isländische Meteorologische Amt.

Update 19:30 Uhr: Inzwischen gab es 2 Erdbeben mit den Magnituden 3,9 und 3,2. Insgesamt wurden 241 Erschütterungen innerhalb von 48 stunden registriert.

Merapi: Pyroklastische Ströme und Schuttlawinen

Merapi produzierte 2 pyroklastische Ströme und 104 glühende Schuttlawinen

Der Merapi auf der indonesischen Insel Java hat gestern, am 8. Februar 2025, 2 pyroklastische Ströme generiert. Sie rauschten auf der Südwestflanke zu Tale und erzeugten seismische Signale, die bis zu 102 Sekunden dauerten. In dieser Zeit legen pyroklastische Ströme am Merapi meistens Gleitstrecken um 1500 m zurück. Darüber hinaus wurden 104 Abgänge teils glühender Schuttlawinen und Steinschläge detektiert. Eine Schuttlawine konnte via Afar-TV-Livecam dokumentiert werden. Die Originalaufnahmen waren im Infrarot-Nachtsichtmodus der Kamera aufgenommen worden und daher farblos. Ich habe das Bild hier mit Hilfe einer KI nachkoloriert.

Das seismische Netzwerk detektiert neben den erwähnten Signalen 84 Hybridbeben, die auf Fluidbewegungen im Inneren des Vulkans zurückzuführen sind. Die tägliche Anzahl der Beben nahm seit Januar leicht zu, was mit der gestiegenen Anzahl der Dichteströme- und Schuttlawinenabgänge korreliert. Leider gibt es noch keine neuen Daten zum Domvolumen. Bei der letzten Messung lag das des südwestlichen Doms bei 4,1 Millionen Kubikmetern.

Das Informationsmanagement der indonesischen Behörden kann ich nur noch als katastrophal beschreiben. Im November änderte man offenbar Zuständigkeiten und legte seit Jahren bewährte Strukturen und Webseiten still bzw. adressierte sie neu, mit dem Ergebnis, dass neue Daten kaum noch zu finden sind oder ausschließlich bei Instagram geteilt werden. Indonesische Texte sind in Bilddokumenten eingebunden, wo sie weder von Suchmaschinen erfasst werden können noch von Nutzern kopiert und in Übersetzungsprogrammen eingefügt werden können. Die Behörden haben offensichtlich den Sinn und das Wesen des Internets nicht verstanden und sind bemüht, die Meinungshoheit ihrer Daten zu behalten, obgleich sie als durch Steuern finanzierte Organe eigentlich Public Domain sein sollten. Ich vermute mal, dass man verhindern will, dass Medien die Daten aufgreifen und nach ihrem Gusto berichten. Leider sind damit auch relevante Informationen und Gefahrenhinweise für ausländische Touristen, die kein Indonesisch sprechen, praktisch nicht verfügbar, wobei ich auch immer mehr das Gefühl habe, dass man in Indonesien von Seiten der Politiker auch keine Touristen im Allgemeinen und Vulkantouristen im Speziellen mehr haben will.

Manam emittiert kontinuierlich Vulkanasche

Aktuelle Aktivität am Vulkan Manam: kontinuierliche Ascheemissionen

Die jüngste VONA-Meldung des VAAC Darwin vom 8. Februar dokumentiert eine kontinuierlich anhaltende Ascheemission am Inselvulkan Manam, der vor der Küste Papua-Neuguineas liegt. Die jüngste Meldung wurde um 05:30 UTC veröffentlicht, als eine Aschewolke beobachtet wurde, die bis in Flughöhe FL070 (rund 2.100 Meter über dem Meer) aufstieg und sich mit etwa 10 Knoten (18,5 km/h) nach Südosten verlagerte. Die Ausdehnung der Wolke blieb auf den Nahbereich um den Vulkan begrenzt. Prognosen zeigen eine anhaltende Drift der Asche in gleicher Richtung bei ähnlicher Wolkenhöhe. In den letzten 2 Tagen gab es vergleichbare Meldungen über Ascheemissionen, so dass man von einer länger anhaltenden Aktivität ausgehen kann.

Manam
Manam

Die Einschätzung des VAAC Darwin beruht auf Satellitenbeobachtungen (Himawari-9) und Modellrechnungen. Für die Luftfahrt bedeutet dies eine lokale Beeinträchtigung in niedrigen Flughöhen, während ein großräumiges Risiko durch hochreichende Asche derzeit nicht besteht. Vor Ort ist in Windrichtung mit Ascheregen zu rechnen, der sich auf die Gesundheit der Inselbewohner auswirken und Atemwege beeinträchtigen kann.

Manam ist ein hochaktiver Stratovulkan mit steilen Flanken, der auf einer kleinen Insel im Bismarckmeer aufragt. Sein Magma ist vergleichsweise gasreich, weshalb der Vulkan zu plötzlichen explosiven Ausbrüchen neigt und dabei nicht nur Aschewolken emittiert, sondern auch gröbere Tephra bis hin zu Lavabomben und Blöcken ausstößt. Gelegentlich werden Lavaströme und pyroklastische Ströme generiert. Charakteristisch sind wiederkehrende kurze Eruptionsphasen, die rasch einsetzen und ebenso abrupt abklingen können. Historisch gehören sowohl moderate Ascheemissionen als auch stärkere Paroxysmen zum Aktivitätsspektrum.

Die aktuelle Lage deutet auf andauernde, aber begrenzte Eruptionstätigkeit hin. In früheren Jahren gingen solche Phasen mit Ascheemissionen oft in Paroxysmen über, die auch die Evakuierung der wenigen permanenten Inselbewohner nötig machten.

Mauna Loa: Zunahme der Seismizität bestätigt

Mauna Loa rührt sich – leicht erhöhte Erdbebenaktivität attestiert

Der Mauna Loa ist der größte aktive Vulkan der Erde und zeigte in den vergangenen Wochen eine leichte Zunahme der Erdbebenaktivität. Die seismischen Messstationen registrierten im Januar 123 Erdbeben unter dem Gipfelbereich, im Vormonat waren es 94. Besonders unterhalb des Mokuʻāweoweo-Gipfels und entlang der oberen Südwest-Riftzone traten vermehrt schwache Beben auf.

Parallel dazu zeigen GPS-Daten eine ungleichmäßige Bodenhebung am Gipfel. Die Geoforscher des HVO führen dies auf die Wiederauffüllung des Magmaspeichersystems nach dem Ausbruch von 2022 zurück. Zusätzlich wird eine erneute Magmazufuhr unter der südlichen Caldera beobachtet. Gas- und Temperaturmessungen in der Südwest-Riftzone bewegen sich hingegen im natürlichen Bereich und haben sich zuletzt kaum verändert. Diese Daten gelten als ein wichtiges Signal, dass dort derzeit keine unmittelbare Eruption bevorsteht.

Trotz der leichten Aktivitätszunahme belässt das HVO (Hawaiian Volcano Observatory) die Vulkanwarnstufe weiterhin auf „Normal“, der Farbcode für die Luftfahrt bleibt „Grün“.

Der Mauna Loa bedeckt rund die Hälfte der Insel Hawaii. Als Schildvulkan produziert er meist dünnflüssige, schnell fließende Lavaströme, die bei Ausbrüchen binnen kurzer Zeit weite Strecken zurücklegen können. Historisch beginnen Eruptionen häufig am Gipfel und verlagern sich dann in die Nordost- oder Südwest-Riftzone oder in radiale Spalten an der Nordwestflanke – manchmal innerhalb von Minuten, manchmal erst nach Monaten.

Seit 1843 ist der Mauna Loa 34-mal ausgebrochen; die Abstände reichten von wenigen Monaten bis zu Jahrzehnten. Der jüngste Ausbruch im Jahr 2022 beendete eine lange Ruhephase. Auch wenn aktuell keine akute Gefahr besteht, mahnt die Entwicklung zur Wachsamkeit. Das HVO überwacht den Vulkan engmaschig und will in einem Monat erneut berichten – oder früher, falls sich die Lage spürbar ändert. Für die Menschen auf Hawaii bleibt der stille Riese damit ein ständiger Begleiter: ruhig an der Oberfläche, dynamisch im Inneren.

Erdbeben und Graterglühen am Kilauea

Der andere aktive Vulkan auf Hawaii ist der Kilauea. Hier ereignete sich heute Nacht unter der Küstenebene der südlichen Vulkanflanke ein Erdbeben Mb 3,0. Das Epizentrum lag in 30 Kilometern Tiefe und könnte mit Magmenaufstieg in Verbindung stehen. Der Vulkan bereitet sich auf seinen nächsten Ausbruch vor: Die 42. Lavafontänen-Eruption wurde von den HVO-Vulkanologen für den Zeitraum zwischen 11. und 15. Februar prognostiziert. An den Förderschloten im Halema‘uma‘u-Krater sind bereits wieder rot illuminierte Dampfwolken zu sehen.

Kreta: Erdbeben Mb 5,0 vor der Südwestküste

Mittelstarkes Erdbeben Mb 5,0 erschüttert Westküste von Kreta – Möbel wackelten

Datum: 07.02.2026 | Zeit: 22:33:15 UTC | Koordinaten 35.311 ; 23.159 | Tiefe: 9 km | Mb 5,0

Ein Erdbeben der Magnitude 5,0 hat in der Nacht zum 8. Februar 2026 um 00:33 Uhr Ortszeit den Südwesten der Insel Kreta erschüttert. Nach Angaben des EMSC und GFZ lag das Epizentrum 49 km südwestlich von Kissamos und etwa 180 km west-südwestlich der Inselhauptstadt Heraklion. Die vom EMSC angegebene Herdtiefe beträgt 9 km, womit es sich um ein flaches Erdbeben handelte.

Kreta © EMSC/Leafleat

Auffällig ist, dass andere seismologische Dienste deutlich abweichende Tiefenangaben veröffentlichten, die von 25 bis über 50 km reichen. Solche Unterschiede kommen bei Offshore-Beben häufiger vor. Je nach verwendetem Messnetz, Stationsdichte und Auswertungsmethode können besonders die automatisch berechneten Angaben deutlich voneinander abweichen. Für den östlichen Mittelmeerraum gilt das EMSC aufgrund seiner dichten regionalen Datengrundlage verschiedener Erdbebendienste oft als besonders verlässlich. Zudem wurde bei den Daten angegeben, dass sie von einem Seismologen manuell überprüft wurden.

Das Beben wurde in weiten Teilen West- und Zentralkretas deutlich gespürt, vor allem in den Regionen Chania, Kissamos und Rethymno. Viele Menschen berichteten von einem kurzen, kräftigen Ruck, der durch die Häuser fuhr und Geschirr zum Klirren brachte oder Möbel schwanken ließ. In sozialen Netzwerken schilderten zahlreiche Nutzer, dass sie aus dem Schlaf gerissen wurden und zunächst ins Freie flüchteten. Panik blieb jedoch aus. Viele Anwohner reagierten aufgrund ihrer Erfahrung mit den zahlreichen Erdbeben auf Kreta routiniert und kehrten nach kurzer Zeit wieder in ihre Häuser zurück.

Nach bisherigen Informationen wurden keine Verletzten oder nennenswerten Sachschäden gemeldet. Auch die griechischen Behörden gaben keine Warnungen oder Evakuierungshinweise heraus.

Falten
Apoplystra-Falten auf Kreta

Tektonisch steht das Ereignis im Zusammenhang mit der Hellenischen Subduktionszone, in der die afrikanische Platte unter die eurasische Platte abtaucht. Sichtbarer Ausdruck der Subduktions-Prozesse sind die Gesteinsfalten von Apoplystra, die von den enormen Kräften der Plattenkollision zeugen. Westlich und südlich von Kreta bauen sich durch diese Prozesse regelmäßig Spannungen auf, die sich in Erdbeben entladen. Magnituden um 5 sind in dieser Region keine Seltenheit. Sie sind zwar deutlich zu spüren und können kleinere Schäden verursachen, doch meistens bleiben schwerwiegende Folgen aus.

Historische Erdbeben verursachten Naturkatastrophen auf Kreta und im östlichen Mittelmeerraum

Dennoch wurde Kreta bereits mehrfach von starken Erdbeben getroffen, die das Superlativ „Mega“ verdienen. Zwei der stärksten Erdbeben in historischen Zeiten manifestierten sich in den Jahren 365 und 1303. Sie erreichten geschätzte Magnituden zwischen 8,0 und 8,5 und richteten nicht nur auf Kreta enorme Schäden an, sondern im gesamten östlichen Mittelmeerraum. Dabei entstanden Tsunamis, die auch an weit entfernten Küsten Verwüstungen anrichteten. Genauso wie andere Naturkatastrophen mit hohem Zerstörungspotenzial auch können sich jederzeit vergleichbare Beben auf Kreta ereignen.

Marokko: Land unter im Wüstenstaat

Massive Überschwemmungen in Marokko – gleiches Sturmtief wie in Portugal verantwortlich

Normalerweise verbindet man mit Marokko ein eher arides Wüstenklima, doch in diesem Februar ist es dort alles andere als trocken: Nordmarokko steht derzeit unter Wasser. Seit Tagen haben extreme Regenfälle im gesamten Nordwesten des Landes zu schweren Überschwemmungen geführt, die Zehntausende Menschen in die Flucht treiben. Besonders stark betroffen ist die Region um Ksar El Kebir, wo ein ganzer Landstrich überflutet ist. Die Katastrophe ist Teil des atlantischen Unwettersystems Leonardo, das zuvor bereits Spanien und Portugal mit heftigen Regenfällen heimgesucht hat und starke Überflutungen mit Todesfällen verursachte.

Die Lage in Marokko ist dramatisch: Das Innenministerium meldete, dass mehr als 154.000 Menschen vorsorglich aus überfluteten und gefährdeten Gebieten evakuiert wurden. Die meisten Betroffenen stammen aus der Provinz Larache, wo mehr als 110.000 Menschen in Sicherheit gebracht wurden, gefolgt von Kenitra und weiteren Regionen im Norden. In der Stadt Ksar El Kebir hat die Überschwemmung des Loukkos-Flusses große Teile der Stadt lahmgelegt. Gut 85 % der Bevölkerung mussten flüchten, wie Behörden und Medien übereinstimmend berichten. Die Katastrophe bestätigte mit auch ein Vnet-Leser, der aktuell in Marokko unterwegs ist.

Der außergewöhnlich starke Regen führte dazu, dass mehrere Staudämme, darunter der Oued Al Makhazine, ihre Kapazitätsgrenzen weit überschritten und kontrollierte Wasserablässe ausgelöst werden mussten. Dieser Umstand verstärkte das Hochwasser in den Flussbecken und traf vor allem niedrig gelegene landwirtschaftliche Flächen und Wohngebiete. Viele Dörfer und Stadtteile stehen noch immer unter Wasser. Die Strom- und Wasserversorgung sind in einigen Orten seit Tagen unterbrochen.

Bisher sind keine offiziellen Todeszahlen im Zusammenhang mit diesen jüngsten Überschwemmungen in Nordmarokko bestätigt worden, doch Menschenrechtsgruppen und Medien warnen vor möglichen unentdeckten Opfern und schweren Folgen für die Gemeinden. Die marokkanische Menschenrechtsvereinigung AMDH fordert die Regierung auf, die schlimmsten betroffenen Regionen offiziell als Katastrophengebiete zu erklären, um Hilfsmaßnahmen und Entschädigungen auf den Weg zu bringen.

Der Wetterzusammenhang zu den Extremereignissen auf der Iberischen Halbinsel unterstreicht die große Reichweite des Sturmtiefs, das zudem äußerst langlebig ist. In Spanien und Portugal wurden durch Leonardo mehrere Menschen getötet, darunter ein Mann in Portugal und eine Frau in Spanien, die von reißenden Fluten mitgerissen wurde.

Inzwischen rückt mit Sturmtief Marta weiteres Ungemach auf die Iberische Halbinsel zu und man wappnet sich für die nächsten Unwetter, die auf mit Wasser gesättigten Böden und vollen Wasserspeicher stoßen werden.

Marokko selbst blickt nach Jahren der Dürre auf diese Niederschläge mit gemischten Gefühlen: Zwar haben sie die Wasserreserven aufgefüllt, doch die verheerenden Folgen des Hochwassers offenbaren die fragile Balance zwischen Klimarisiken und der Anpassungsfähigkeit von Bevölkerung und Infrastruktur.