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Island


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Insel aus Feuer und Wasser
Bardarbunga - Lage: 64.63°N 17.53°W, Höhe: 2009 m, Art: Straotvulkan
Eyjafjallajökull - Lage: 63.63°N 19.62°W, Höhe: 1666 m, Art: Stratovulkan
Grimsvötn - Lage: 64.42°N 17.33°W, Höhe: 1725 m, Art: Stratovulkan
Hekla - Lage: 63.98°N 19.70°W, Höhe: 1,491 m, Art: Stratovulkan
Katla - Lage: 63.63°N 19.05°W, Höhe: 1512 m, Art: Caldera / Subglazial
Surtsey - Lage: 63.18°N, 20.36°W, Höhe: 154 m, Art: Schlackenkegel
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 Island: Reportage 2004


Abenteuer Island

Eine Islandreise kann schnell zum Abenteuer werden. Bei meiner ersten Islandreise 1994 war ich als Student noch größtenteils auf den Bus als Transportmittel angewiesen. Ich unternahm eine Rundreise über die Ringstraße und hatte Wetterpech: die Ausläufer eines Orkans fegten mit Windstärke 12 über die Insel und rüttelten am Zelt. Wenige Tage später schneite es am Myvatn See; es war Ende August und eigentlich sollte Sommer sein!

Hochlandwüste Island Laki-Spalte Thermalgebiet Furten mit dem Vw-Syncro

Im Frühsommer 2004 reisten wir 2 Monate lang durch Island und besuchten die geologischen Sehenswürdigkeiten der Insel. Unser höhergelegter VW Bus T4 Synco leistete auf den rauen Pisten gute Dienste. Neben heißen Quellen und Geysiren, hatten uns die Gletscher in ihren Bann geschlagen.
Ein Höhepunkt der Reise war ein Besuch der Eishöhlen von Hraftinusker. Der Tagesmarsch führte durch eine bizarre Vulkanlandschaft mit Altschneefeldern. Am Rande eines kleinen Gletschers haben heiße Quellen und Fumarolen Höhlen in das Eis geschmolzen. Es gibt nur wenige Orte, wo die Aggregatzustände des Wassers so nahe beieinander liegen wie hier. Durch einen Regenbogen betritt man die Grotten, von deren Decken ein unablässiger Tauregen niedergeht. Unter dem meterdicken Eispanzer dampft und zischt es gespenstisch. Spalten und dicke Eisblöcke am Boden, dazu knackende Geräusche verdeutlichen uns, dass dies kein Ort zum verweilen ist. Gelegentlich stürzten die Höhlen ein. Nach wenigen Wochen schmilzt die Hitze des Erdinneren neue Höhlen in das Eis des Gletschers. Ein unablässiger Kampf der Elemente.

Meine jüngste Islandreise unternahm ich im März 2010; der Ausbruch des Eyjafjallajökull lockte mich erneut auf die Insel. Ich dokumentierte die erste Eruptionsphase am Fimmförduhals-Pass auf Video und fotografierte zudem. Der gut 1000 m hohe Aufstieg durch den Schnee war ein kleines Abenteuer. Neben dem Vulkanausbruch ansich ist mir die Übernachtung in Sichtweite der Eruptionsspalte gut im Gedächnis geblieben. Bei minus 7 Grad lagen Martin und ich in unseren Schlafsäcken vor der eingeschneiten Berghütte, in die wir nicht reinkamen, da die Tür hinter einem meterdicken Eispanzer verborgen lag.
Nach wie vor faszinieren mich jedesmal die Geysire und Thermalquellen Islands. Der Strokkur im Thermalgebiet Haukadalur ist wohl einer der beeindruckendsten Geysire der Welt. Ein Bad in der "Blauen Lagune" immer wieder ein entspannendes Erlebnis.



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