Vulkan Ätna steigerte Aktivität am 22. Mai

  • Die Eruption am Ätna hält an
  • Es gibt Phasen mit verstärktem Ascheausstoß
  • Es kam zur Öffnung einer weiteren kurzen Eruptionsspalte

Strombolianische Aktivität und Lavaströme am Ätna

Der Ätna auf Sizilien ist weiterhin aktiv. Heute Morgen sieht man auf der Livecam kontinuierlich anhaltende strombolianische Aktivität aus dem neuen Schlot im Nordsektor des Neuen Südostkraterkegels. Glühende Tephra wird bis zu 50 m hoch ausgeworfen. Dabei wird nur wenig Vulkanasche freigesetzt. Andes sah es gestern Abend aus, als der Vulkan seine Aktivität steigerte und die Explosionen auch Vulkanasche förderten. Das VAAC gab eine entsprechende VONA-Warnung heraus und detektierte Asche in 5500 m Höhe. Sie driftete in Richtung Südwesten. Das INGV gab eine Sondermitteilung zu den Geschehnissen am Vulkan heraus.

Auch in den vergangenen Tagen war der Ätna nicht faul und es kam zu mehreren Phasen mit stärkerem Ascheausstoß. Am Freitag öffnete sich in der Nähe der bekannten Eruptionsspalte, ein weiterer kurzer Riss, aus dem neue Lavaströme zu fließen begannen. So gab es zeitweise 3 Lavafronten. Sie flossen durch das Valle de Leone und erreichten gestern die 2800 und 2700 m Höhenlinien. Die Rissöffnung ging wieder mit der Generierung kleiner Pyroklastischer Ströme einher, die in dem eingebetteten Video von Etna Walk sehr schön eingefangen wurden.

Die geophysikalischen Parameter zeigen nichts überraschendes: der Tremor bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau und ist im roten Bereich unterwegs, es gibt mittlerweile aber einige Fluktuationen, die mit dem Ab- und Anschwellen der Tätigkeit einhergehen. Laut INGV sitzt die Tremorquelle (sprich das Magmenreservoire) an der Basis des Neuen Südostkraterkegel, genauer, auf 3000 m Höhe. Die Werte der GPS-Messungen und der Klinometer deuten nicht darauf hin, dass sich die Hangneigung ändert. Es intrudiert also kein größerer Magmenkörper. Wahrscheinlich halten sich Magmenaufstieg und Abfluss durch die Eruption die Waage. Verlässliche Prognosen über den weiteren Verlauf der Eruption, insbesondere über ihre Dauer kann man nicht anstellen.

Naturkatastrophen-News 22.05.22: Tornados und Unwetter

  • Am Freitag Nachmittag entstanden mehrere Tornados
  • Sie richteten große Zerstörungen an
  • Es kam zu Hagel und Starkregen
  • Die Unwetter sind noch nicht vorbei

Tornados in Paderborn und Lippstadt

Am Donnerstag und Freitag ereigneten sich im Nordwesten Deutschlands zahlreiche Unwetter: neben Starkregen, Hagel und Sturmböen bildeten sich gleich mehrere Tornados in Ostwestfalen. Besonders betroffen waren die Städte Lippstadt und Paderborn. Dort wirbelte der mächtigste Tornado einiges durcheinander und hinterließ eine gut 5 km lange und 300 Meter breit Schneise der Verwüstung. Von 43 Verwundeten, wurden 13 Personen schwer verletzt. Über 100 Gebäude wurden beschädigt, darunter auch Gewerbebetriebe, in denen die Arbeit nun ruht. Mehrere Schulgebäude wurden ebenfalls vom Tornado heimgesucht und müssen bis aufs weitere geschlossen bleiben. Die Schüler werden digital unterrichtet, was man ja aus Lockdown-Zeiten noch gewohnt ist.

Der Tornado brachte es auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. In Berichten heißt es, dass Leitplanken wie Papierschnipsel umhergewirbelt wurden. Ganze Dächer wurden fortgerissen und Bäume entwurzelt. In Lippstadt zerstörte ein Tornado den Kirchturm der St.-Clemens-Kirche. Im ostwestfälischen Höxter wurden ebenfalls Tornados beobachtet, die aber wohl keine, oder nur geringe Schäden anrichteten.

In einigen Region kam es zudem zu Starkregen und Hagel. Dabei schossen bis zu 5 cm durchmessende Eiskugeln vom Himmel. In kürzester Zeit fielen bis zu 40 L Regen auf den Quadratmeter.

Diese massive Tornadoserie ist für Deutschland äußerst ungewöhnlich, doch in den letzten Jahren häufen sich die Tornado-Ereignisse deutlich. Tornados gehen aus gewittrigen Superzellen hervor, die auch für andere Unwetterereignisse verantwortlich sind. So erlebte ich bereits am Donnerstag in Oberhausen einige beunruhigende Minuten, als die Bildung einer Unwetterfront zu extremen Böen führte und es mir durch den Kopf schoss, dass diese Situation schnell in einem Tornado eskalieren könnte. Tatsächlich wurden in meiner Nähe auch 2 Bäume entwurzelt, die 2 Fahrzeuge stark beschädigten und fast in eine Hausfassade krachten.

Ein Ende der Extremwetterlage ist nicht in Sicht: für Montag soll es in Teilen von NRW weitere Unwetter geben und entsprechende Warnungen wurden herausgebracht. Betroffen soll vor allem die Region um das Rheinische Schiefergebirge im Südosten sein.

Erdbeben-News 22.05.22: Reykjanes

  • Die seismische Aktivität unter Reykjanes bleibt hoch
  • Das stärkste Erdbeben hatte am Freitag eine Magnitude von 3,8
  • Weiter Magmenintrusionen sind wahrscheinlich

Reykjanes mit weiteren Erdbeben M größer 3

Datum: 20.05.22 | Zeit: 18:33:51 UTC | Lokation: 63.81 ; -22.83 | Tiefe: 6,6 km | Mb 3,8

Die Erdbebentätigkeit unter der isländischen Reykjanes-Halbinsel hält weiter an. Es ereignen sich immer wieder Erdbeben-Schübe, bei denen es nicht nur zu zahlreichen Mirkobeben kommt, sondern auch zu Erdbeben mit Magnituden im 3er Bereich. In den letzten 48 Stunden registrierte IMO 298 Erdstöße unter Reykjanes. 6 Erdbeben hatten Magnituden im 3er Bereich. Bereits am Freitag kam es zu einem Schwarmbeben vor der Westspitze der Halbinsel bei Reykjanestá. Hier kam es zum stärksten Erdstoß der letzten 48 Stunden. Er hatte die Magnitude 3,8. Das Hypozentrum lag in 6,6 km Tiefe. Zeitnahe ereigneten sich auch einige Erdbeben im Westen der Halbinsel nahe Hrómundartindi. Dort hatte die stärkste Erschütterung eine Magnitude von 3,1.

Heute manifestierten sich die meisten Beben wieder um die Gegend bei Grindavik. Auffallend ist, dass sich die Epizentren verlagert haben und nun näher an Grindavik heranreichen. Der stärkste Erdstoß dort brachte es auf M 3,6 und hatte ein Hypozentrum in 4,5 km Tiefe. Das Epizentrum wurde 2,5 km nordwestlich von Grindavik lokalisiert. Die Vermutung liegt nahe, dass auch dort Magma in den Untergrund eindringt. Vielleicht migriert es vom bereits bekannten Dyke weiter in Richtung Süden. Es könnte sich aber auch um eine eigenständige Intrusion handeln. Eine alternative Möglichkeit ist die, dass bereits intrudiertes Magma das regionale Spannungsfeld beeinflusst und die Beben an bereits existierenden Störungen verursacht.

Ich komme gerade von einem Treffen der Vulkanologischen Gesellschaft e.V. und wir diskutierten natürlich auch über die Vorkommnisse auf Island. Die einhellige Meinung war, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass wir in den nächsten Monaten eine weitere Eruption auf Reykjanes sehen werden. Mehrere Vereinsmitglieder sind in den Sommerferien auf Island und fiebern den Ereignissen entgegen.

Vulkan-News 20.05.22: Kilauea


Staat: USA | Lokation: 19.42, -155.29 | Eruption: Hawaiianisch

  • Im Kilauea brodelt ein Lavasee
  • Gestern kam es zu einem Überlaufen der Lava
  • Bis jetzt wurden 77 Millionen Kubikmeter Lava gefördert




Der Kilauea auf Hawaii beherbergt in seinem Gipfelkrater weiterhin einen Lavasee. In den letzten Tagen stand der Spiegel des Lavasees vergleichsweise hoch, so dass die Lava den eigentlichen See verließ und über den Boden des Halema’uma’u-Kraters floss.

Gespeist wird der Lavasee aus einem Schlot im Westen des Kraters. Über dem Schlot hat sich ein Hornito gebildet, der immer wieder kollabiert und neu wächst. Dies geschieht durch Lavaspattering, indem sich umherspritzende Lavafetzten ablagern und verbacken. Momentan ist der Hornito 17 Meter hoch. Die Lava fließt in den Lavasee, der tatsächlich größer ist, als die Fotos vermuten lassen, denn in seiner größten Längst-Erstreckung misst er fast 150 m, vorausgesetzt, der Maßstab auf der Karte ist korrekt. Interessant ist, dass die Lava vom Lavasee aus in einen kleinen Pond fließt, in dem sich der Abfluss des Lavasees befindet. Am Abfluss bildet sich eine ca. 1 m hohe stehende Welle aus Lava. Man darf sich die Frage stellen, wohin die Lava fließt. Typisch für echte Lavaseen ist die Zirkulation der Lava. Man kann davon ausgehen, dass sich ein Kreislauf gebildet hat und die abfließende Lava in ein unterirdisches Reservoire fließt, von wo aus sie dem Lavasee durch den Hornito wieder zugeführt wird. Dieser Umstand erklärt auch, warum sich der Gipfelbereich des Vulkans weiter aufbläht: es steigt mehr Schmelze aus der Tiefe auf, als durch die Eruption dem System entzogen wird. Aber nicht die gesamte Lava wird recycelt, denn es kommt auch immer wieder zu Lavaüberläufen. In diesen Phasen verlässt die Schmelze den Lavasee und fließt über den Kraterboden. Eine dieser Phasen konnte man gestern via LiveCam (Bild oben) beobachten. Dadurch wird der Krater langsam verfüllt. Seit Eruptionsbeginn am 29. September 2021 stieg der Boden des Kraters um 106 Meter an. Gut 77 Millionen Kubikmeter Lava sind ausgetreten. Täglich werden ca. 2800 Tonnen Schwefeldioxid emittiert. Wie lange die Eruption anhalten wird ist ungewiss. Inflation und Erdbebentätigkeit deuten an, dass weiter Magma aus der Tiefe aufsteigt. Ein kurzfristiges Ende der Eruption ist nicht in Sicht.

Isländischer Vulkan Thorbjörn mit deutlicher Inflation

  • Es gibt weitere Details zur Magmenintrusion auf Reykjanes
  • Es wurde ein Magmatischer Gang von 7 km Länge ausgemacht
  • Auch an der Askja gab es weitere Bodenhebungen.

Magmatischer Gang am Thorbjörn

Die Seismizität auf der isländischen Reykjanes-Halbinsel hat weiter nachgelassen, ist aber dennoch erhöht. IMO zeigt für die letzten 48 Stunden noch 198 Erschütterungen an. Heute Mittag gab es ein Erdbeben M 3,0. Es manifestierte sich in 5,4 km Tiefe. Das Epizentrum lag 5,3 km nord-nord-östlich von Grindavik und damit in der Region, in der es seit Tagen bebt. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Schwarmbeben von Magmenintrusionen verursacht werden. Im Zentrum dieser Extrusionen befindet sich ein Magmatischer Gang, so wie wir ihn von der Fagradalsfjall-Eruption her kennen. Er wurde inzwischen recht gut lokalisiert: Er ist zwischen 7 und 9 km lang und erstreckt sich vom Vulkan Thorbjörn bis zur Eldvörp-Kraterreihe. Der Gang soll relativ schmal sein und eine Mächtigkeit von 4 km haben. Seine Oberseite befindet sich in 4 km Tiefe, die Basis in 8 km.

Eldvörp gehört zum Reykjanes-Zentralvulkan und steht nicht in Verbindung mit dem Krýsuvík-System, in dem sich der Fagradalsfjall befindet. Gleichwohl erlebte die nun betroffene Region bereits zu Anfangs der Geschehnisse auf Reykjanes Inflation. Die aktuellen GPS-Daten zeigen die höchste Inflation für den Thorbjörn Vulkan an, der sich wenige Meter von der Blauen Lagune entfernt befindet. Dort hob sich der Boden um 4 cm. Freilich bedeutet das nicht, dass es dort auch zur Eruption kommen muss.

Inflation an der Askja

Inflation gibt es aber nicht nur auf Reykjanes, sondern auch am Vulkan Askja. Dort waren die GPS-Messungen aufgrund des Schnees ausgefallen. Aber nun funken die Messstationen wieder und enthüllen, dass die Erde während des Winters nicht faul war und es an einigen Stationen zu weiteren Bodenhebungen kam. Sie lief ziemlich kontinuierlich ab und beträgt an der Stationen OLAC bis zu 30 cm. Sie befindet sich am Westufer des Öskuvatn, der die Askja-Caldera zum Teil füllt.

Bei den hier beschriebenen Bodenhebungen geht man davon aus, dass Magma der Grund dafür ist. Genaugenommen müsste es allerdings Magmatische Fluide heißen.

Vulkan-News: Ätna am 19.05.22

  • Die Eruption am Ätna geht weiter
  • Das INGV veröffentlichte neu Daten
  • Der Ausbruch kündige sich durch Schwankungen in der Gravimetrie an

Lavastrom am Ätna fließ weiter

Der Lavastrom am Ätna ist weiter aktiv und emittiert eine Wärmestrahlung mit 914 MW Leistung. Daraus lässt sich schließen, dass ähnlich viel Lava fließt, wie vor 24 Stunden. Es gibt mittlerweile ein paar kleine Fluktuationen im Tremor, die heute Vormittag einen negativen Peak erzeugen, um dann schnell wieder anzusteigen. Generell bewegt sich der Tremor auf hohem Niveau.

Das INGV hat nun auch ein Bulletin zu den Vorgängen veröffentlicht und kommuniziert die neuesten Geophysikalischen Parameter der Eruption. Demnach wurde am 17. Mai um 12:30 Uhr eine maximale Förderrate von 5,7 Kubikmeter pro Sekunde erreicht. Die Lavafront befand sich auf 2700 m Höhe. Die Länge des Lavastroms betrug 2400 m. Mittlerweile hat sich der Lavastrom verkürzt und reichte gestern noch bis auf 2700 m Höhe hinab. Das geförderte Volumen beläuft sich auf gut 900.000 Kubikmeter Lava.

An einigen GPS-Messpunkten wird eine leichte Steigerung der Vertikalkomponente registriert, die von Bodendeformationen infolge einer Magmenintrusion verursacht wird. Davon sind besonders die Messstationen auf dem Pizzo Deneri und dem Nordostkrater betroffen.

Es gibt auch eine Entfernungs-Zunahme zwischen den Messstationen am Monte Crisimo und der Grotta del Corruccio. Sie stammen von Bewegungen entlang der Pernicana-Verwerfung. Solche Bewegungen können durch ein langsames Gleiten entlang der tektonischen Scherflächen verursacht werden, oder auch durch Magmenintrusion entstehen. Es gibt eine interessante Forschungsarbeit, wie besagt, dass das Gleiten der Ätna Ostflanke Eruptionen beeinflussen kann.

In Bezug auf die Gravimetrie wurden 2 Phasen mit Schwankungen im Schwerefeld gemessen. Die erste ereignete sich zwischen dem 6 und 9 Mai. Das gravimetrischen Signals stieg um etwa 10 microGal. Dann war es 2 Tage stabil, um am 11. und 12. Mai erneut um 5 microGal zu steigen. Diese Änderungen der Gravimetrie wurden durch den aufsteigenden Magmenkörper verursacht. Die Vulkanologen erwähnen auch, dass nicht die Voraussetzungen für einen Paroxysmus geschaffen wurden.

Erdbeben-News 19.05.22: Macquarie Islands

Macquarie Islands Region: Erdbeben Mw 6,9

Datum: 19.05.22 | Zeit: 10:13:32 UTC | Lokation: 54.07 S ; 159.16 E | Tiefe: 15 km | Mw 6,9

Die Region der entlegenen Macquire Islands im Südpazifik wurde von einem Erdbeben Mw 6,9 erschüttert. Zuerst wurde die Magnitude mit 7,3 angegeben und Tsunamialarm ausgelöst. Dieser wurde inzwischen wieder aufgehoben. Das Hypozentrum lag 15 km tief. Das Epizentrum wurde zwischen Australien und der Antarktis lokalisiert, genauer, 1054 km süd-süd-westlich von Bluff auf Neuseeland.

Erdbeben-Kurznews 19.05.22: Auvergne

Frankreich: Schwarmbeben in der Auvergne

Datum: 18.05.22 | Zeit: 17:36:31 UTC | Lokation: 45.59 N ; 2.88 E | Tiefe: 2 km | Ml 2,8

Im französischen Vulkangebiet der Auvergne gab es ein kleines Schwarmbeben. Es wurden 8 Erschütterungen mit Magnituden im 2er Bereich registriert. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 2,8 und einen Erdbebenherd in nur 2 km Tiefe. Das Epizentrum befand sich 11 km östlich von La Bourboule und 27 km süd-süd-westlich des bekannteren Ortes Clermont-Ferrand. In der Region hatte es vor 10 Tagen ein Erdbeben der Magnitude 4 gegeben. Bei dem aktuellen Schwarm wird es sich aber nicht um Nachbeben handeln, da das Epizentrum des stärkeren Erdbebens gut 70 km entfernt lag. In der französischen Presse ist auch die Rede von einem schwachen Erdbeben, dass durch Sprengarbeiten ausgelöst wurde, zugleich wurden aber auch natürliche Erdbeben bestätigt, ohne näher auf deren Natur einzugehen. Von daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Schwarm durch Fluidbewegungen verursacht wurde.


Southern Pacific Rise: Erdbeben Mw 5,7

Datum: 19.05.22 | Zeit: 01:51:27 UTC | Lokation: 55.28 S ; 126.89 W | Tiefe: 10 km | Mw 5,7

Am Ozeanischen Rücken im Südpazifik bebte es mit einer Momentmagnitude von 5,7. Das Hypozentrum lag 10 km tief. Das Epizentrum befand sich  3430 km südlich von Hanga Roa. Es gab ein weiteres moderates Erdbeben.


South Sandwich Inseln: Mehrere Erdbeben

Datum: 19.05.22 | Zeit: 03:29:07 UTC | Lokation: 57.10 S ; 25.44 W | Tiefe: 40 km | Mb 5,7

Im osten des antarktischen Inselbogens manifestierten sich mehrere Erdbeben. Das Stärkste brachte es auf eine Magnitude von 5,7. Die Tiefe des Hypozentrums wird mit 40 km angegeben. Das Epizentrum wurde 2160 km östlich von Stanley (Falkland Islands) verortet. 2 weitere Beben hatten die Magnituden 5,5 und 5,0.

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