Venedig: Sehenswürdigkeiten um San Marco

Da mein Blog „Geonaut“ von Hackern zerschossen wurde, veröffentliche ich die Reisberichte nun in der Rubrik „Weltblick“.

Die Piazza San Marco (Markusplatz) stellt das touristische Zentrum der Altstadt von Venedig dar. Hier befindet sich die berühmte Markuskirche mit dem Campanile, der Dogenpalast und die Alten- und Neuen Prokuratien. Von historischer Bedeutung ist auch der Glockenturm Torre dell’Orologio.

Der Markusplatz liegt an der -dem Meer zugewandten- Mündung des Canale Grande. An dessen gegenüber liegendem Ufer findet man die Kirchen Santa Maria della Salute und San Giorgio Maggiore. Der Campanile von San Giorgio ist für Besucher geöffnet und bietet einen schönen Blick über Venedig. Die gewaltige Kuppel von Santa Maria della Salute dominiert das südwestliche Ufer des Kanals und ist von der Ponte dell‘ Accademia aus gut zu fotografieren. Doch zurück zum Markusplatz.

Der Dogenpalast

Betritt man den Markusplatz vom Ufer des Kanals aus, steht man direkt vor dem Dogenpalast. Der Doge war praktisch der Regent der Stadt, Bürgermeister und Richter in einer Person. Darüber hinaus wohl nicht nur der mächtigste Mann der Stadt, sondern auch der Reichst. Selbst wenn man nur wenig Zeit in Venedig verbringt, sollte man sich diesen Prachtbau von Innen angucken. Der Eintritt ist allerdings recht happig. Dafür kann man die prächtigen Säle bewundern, deren Decken mit reichlich Stuck und Blattgold verziert sind. Überall hängen düstere Ölgemälde, die oft Motive aus der Bibel zeigen, oder Schlachten darstellen. Kunstwerke der anderen Art finden sich auch im Gefängnistrakt des Palastes, den man über die berühmte Seufzerbrücke betritt. Wovon die meist männlichen Gefangenen träumten, sieht man in zahlreichen Graffitis, die auf den Putz der Mauern gekritzelt wurden.

Basilica di San Marco

Der Markusdom grenzt direkt an den Dogenpalast und scheint mit diesem zu verschmelzen. Dieser Eindruck täuscht nicht, denn der Grundstein zum Dom wurde bereits im Jahr 829 gelegt. Damals noch als Palastkapelle des Dogen. Die Kapelle wurde als neue Ruhestätte der Gebeine des heiligen Markus errichtet, dessen Gebeine aus Alexandria entführt worden waren. Die Kapelle wurde bei einem Feuer zerstört. Doch auf wundersame Weise entdeckte man im 11. Jahrhundert die Knochen wieder und baute um sie herum den Markusdom.

Die zahlreichen Mosaike zeigen nicht nur Motive aus dem Leben und Sterben von Jesus, sondern auch die Überführung der Gebeine des Apostels Markus.

Direkt neben dem Markusdom steht der Glockenturm Torre dell’Orologio. Er wurde am Ende des 15. Jahrhunderts fertiggestellt. Seinen Namen erhielt der Turm von der großen „Astronomischen Uhr“, welche die astrologischen Tierkreiszeichen anzeigt.

Lagunenstadt Venedig: Zwischen Glanz und Patina

Venedig ist eine Stadt die verschiedenste Reaktionen hervorruft: Während die Einen ihrer einmaligen Atmosphäre erliegen und schwärmen, verfluchen sie die Anderen als überlaufen, laut und stinkig. Ohne Zweifel strömen jährlich Millionen Touristen in die Stadt und schaffen eine Menge Probleme in den Kanälen und Gassen, die an sich malerisch sind und Träumen längst vergangener Zeiten entsprungen zu sein scheinen. Tatsächlich findet man heute noch das ursprüngliche Venedig, sobald man sich ein paar Meter abseits der berühmten Attraktionen befindet.

In der Tat fasziniert mich die Geschichte der Stadt. Besonders die handwerklichen- und architektonischen Leistung der Menschen des Hochmittelalters verdienen mein Respekt. Das Venedig, wie wir es kennen, entstand ab dem 11 Jahrhundert. Die Gebäude der historischen Altstadt wurden auf mehr als 100 Inselchen und Sandbänken inmitten der Lagune errichtet. Die Fundamente ankern oft weniger als einen Meter tief im sandigen Schlamm. Die kanalseitigen Fassaden wurden auf Holzpfählen errichtet, die 3 m tief gründen. Die Holzpfähle stammten überwiegend aus den Eichenwäldern Dalmatiens, die heute weitestgehend verschwunden sind.

Geologie der Lagune Venedigs

Die Lagune selbst bildete sich nach der Eiszeit: zahlreiche Bäche und der Fluss Brenta (in deren alten Flussbett der heutige Canale Grande verläuft) mündeten in dem Gebiet und lagerten Sedimente aus dem Alpenraum im flachen Wasser ab. Sandbänke entstanden, die die Küste gegen das offene Meer abschirmten und es bildete sich die Lagune. Heute sind es vor allem die Flüsse Adige (Etsch) und Piave die Süßwasser und weitere Sedimente in die Lagune bringen.

Seit dem Ende der Eiszeit stieg der Meeresspiegel um 120 m an. Der Hauptanstieg von 110 m ging dabei in den ersten 4000 Jahren nach der Eiszeit über die Bühne. Im 400 Jahrhundert lag Venedig noch ca. 1,9 m unter dem Meeresspiegel-Niveaus des Jahres 1897. Heute beschleunigt sich der Meeresspiegelanstieg wieder, was zum größten Problem der Lagunenstadt geworden ist. Im neuen Millennium wurden am Lido gigantische Fluttore errichtet, die den Wasserzustrom aus der Adria regulieren.

Doch der Mensch greift noch weitgehender in die Natur der Lagune ein: die Kanäle müssen ständig ausgebaggert werden, damit die Fahrrinnen auch für große Schiffe tief genug bleiben. Sie passieren die Lagunenstadt auf den Weg zum Hafen von Venedig, der sich auf der dem Festland zugewendeten Seite der Altstadt befindet.

Venedig: Laut, teuer, stinkig?

Sicherlich, in der Nähe der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Venedigs ist es laut und teuer. Über Allem liegt ein multilinguales Stimmengewirr, in den engen Gassen und auf so mancher Brücke wird gedrängelt und geschoben was das Zeug hält. Wer hier in einem Café, oder Restaurant einkehrt -und sei es nur, weil er aufs Klo muss- wird sich über die Rechnung wenig freuen. Ebenso wenig erfreulich ist es Opfer von Taschendiebstahl zu werden, was hier oft der Fall sein soll. Doch obwohl ich schon einige Zeit in Venedig verbrachte, ist mir noch nie etwas abhanden gekommen. Was mich persönlich nervt, sind die häufigen Versuche in den Gastronomie-Betrieben, sich ein Trinkgeld zu verschaffen, indem man auf der Rechnung andere Preise abrechnet, als sie in der Speisekarte angegeben waren. Doch wer sich von den Hauptattraktionen entfernt, der kann noch echte italienische Gastfreundschaft erfahren und zu moderaten Preisen speisen.

Unterkünfte in der Altstadt sind überdurchschnittlich teuer. Bei meinen diversen Aufenthalten in der Lagune, kam ich meistens am Lido di Jesolo unter. Von der Spitze der vorgelagerten Halbinsel aus, die die Lagune gegen das Meer abschirmt, fährt man ca. 30 Minuten mit dem Boot bis in die Altstadt Venedigs und kommt in der Nähe von San Marco an. Die Passagierfähren starten am Punta Sabbioni und verkehren im 30 Minuten Takt. Dort gibt es auch große Parkplätze. Für 5-7 € kann man den ganzen Tag parken. Wer sich am Anleger für ca. 20 € ein Tagesticket kauft, fährt im Endeffekt am Günstigsten und kann auch in Venedig Boot fahren. Vorsicht, an vielen Anlegern in der Stadt bekommt man keine Tickets mehr. Schwarzfahrer müssen mit einem Bußgeld rechnen, wobei man bereits als Schwarzfahrer behandelt wird, wenn man einen Anleger ohne entwertetes Ticket betritt!

In der Nähe von Jesolo gibt es zahlreiche große und gut ausgestattete Campingplätze, auf denen man mittlerweile auch Chalets und Mobilhomes mieten kann. Für Familien und Gruppen stellt das oft eine günstige Alternative zum Hotel dar, zumal man dort auch selbst kochen kann. Aber aufgepasst, nicht immer wird man über die fälligen Gebühren für die Endreinigung informiert. Bei meinem jüngsten Familienurlaub mieteten wir uns eines jener Mobilheime. Einen Tag vor der Abreise erkundigte ich mich nach der Rechnung. Beiläufig erwähnte man, dass 70 € für die Reinigung dazu kämen. Das war mehr als eine Tagesmiete des Wohncontainers. Da wir Ordnung gehalten hatten, entschlossen wir uns die Gebühr zu sparen und das Teil selbst zu reinigen, was innerhalb von 1 Stunde erledigt war.

Weltblick: Plötzlich ist Krieg in Europa

Normalerweise schreibe ich hier ja nur über Vulkanausbrüche, Erdbeben und andere Naturkatastrophen, doch die aktuelle Situation lässt mir keine Ruhe, sodass ich mich dazu entschlossen habe, die Geschehnisse um die Ukraine zu kommentieren. Und letztendlich sind die Auswirkungen von Naturkatastrophen nicht soviel anders, wie mögliche Sekundäreffekte des aktuellen Kriegs in Europa.

Gefährliche Mischung: Geistesgestörte Diktatoren und kurzsichtige Politiker

Wer weiß schon, was im Kopf eines Diktators vorgeht, doch leider zeigt die Geschichte in unzähligen Beispielen, dass die Resultate der Gedankenketten in einem machtbesessenen Gehirn selten Gutes hervorbringt. Defacto ist Putin ein Diktator, und defacto versteht es so mancher dieser Größenwahnsinnigen Menschen um sich zu scharren, die ihrer geisteskranken Ideologie folgen. Er sieht sich von der (kaum einsatzfähigen) Nato bedroht und beruft sich auf die einstige Größe des russischen Zarenreichs. Erinnert Euch das an was? Ja, ER ist wieder da, nur in anderer Gestalt. Putin will sein Land zur alten Größe zurückführen, was es auch kosten mag. So sehen wir uns innerhalb kürzester Zeit einer der gefährlichsten Situationen nach dem 2. Weltkrieg gegenüber, einer Situation, in der sogar der Einsatz von Atomwaffen nicht vollkommen ausgeschlossen erscheint. Eine Situation, an der auch westliche Politiker nicht ganz unschuldig sind, denn auch sie zeigen Anzeichen europäischen Größenwahnsinns. Ist eine immer weitere Expansion des Euroraums und der Nato wirklich notwendig, bzw. sinnvoll? Schon jetzt können sich die EU-Staaten kaum auf eine gemeinsame Linie einigen. Die Nato wurde noch vor 2 Jahren als obsolet angesehen. Naja, wie schnell sich die Dinge ändern können!

Corona-geschwächtes Europa

Putin hat sich den idealen Zeitpunkt für seine Offensive ausgesucht: Die Welt ächzt noch unter den Folgen der Corona-Pandemie und Europa ist so schwach wie nie. Dazu kommt -wie so oft in Krisenzeiten- eine totale Fehleinschätzung der Lage von Seiten der Politik. Insbesondere scheinen mir unsere Politiker geradezu naiv zu sein. Nie wieder Krieg in Europa? Reines Wunschdenken! Eine kaputt gesparte Mini-Bundeswehr, die im Verteidigungsfall kaum einsatzfähig ist und dem Aggressor einer Weltmacht nichts entgegenzusetzten hat, was leider auf die gesamte Nato zutrifft: innerhalb eines Monats könnte die Einsatztruppe der Nato 40.000 Soldaten ins Baltikum schaffen und würde es auf 1/4 der in der Ukraine aufmarschierten Streitkräfte Russlands bringen. Wenn Putin wollte, könnte er innerhalb weniger Wochen bis nach Lissabon durchmarschieren. Dauerhafter Weltfrieden, davon sind wir mehrere Generationen weit entfernt: Überbevölkerung (Expansionsdruck), Ressourcenmangel, Klimawandel, Geld- und Machtgier werden diese pazifistische Wunschvorstellung lange vereiteln, wenn die Menschheit überhaupt dahingehend reifen wird. Umso wichtiger wäre es, eine politische Führung zu haben, die über Weitsicht verfügt und nicht auf Prinzip Hoffnung setzt. Zu dieser Weitsicht gehört auch China im Fokus zu halten.

Deutschlands Energiekonzept: ein Desaster

Noch viel konkreter ist allerdings die Gefahr, dass die deutsche Energieversorgung kollabiert. Mehr als die Hälfte an Erdgas und Kohle -die wir in Deutschland verheizen und verstromen- beziehen wir aus Russland. Das Gas erreicht uns über Pipelines, die durch das Baltikum und die Ukraine laufen. Unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern aus Russland ist es wohl auch zu verdanken, dass die stärkste Sanktion, die Europa gegen Russland verhängen könnte, bislang nicht genutzt wurde: den Ausschluss aus dem Internationalen Zahlungsverkehr. Unsere Gasspeicher sind nur zu 1/3 gefüllt und die Reserven reichen gerade einmal 1 Monat. Danach wäre im Ernstfall frieren angesagt. Und nicht nur das, ein nicht unwesentlicher Teil unseres Stroms wird in Kraftwerken erzeugt, die fossile Brennstoffe aus Russland verfeuern. Dabei wird das Erdgas neuerdings ja sogar als nachhaltig eingestuft. So ist ein Szenario denkbar, bei dem wir eines Morgens in einer kalten Bude ohne Heizung und Strom aufwachen und wir somit von der Versorgung mit Nahrungsmitteln abgeschnitten sind. Natürlich ist es eine gewaltige Herausforderung den Ansprüchen des Klimaschutzes gerecht zu werden und eine -in Krisenzeiten- stabile Energieversorgung zu gewährleisten. Was sicher kein sicheres Konzept ist, ist eine Energietrasse von Nord-nach Süd durch das Land zu bauen, denn solch ein Trasse ist extrem Zerstörungs-anfällig.

Desolater Katastrophenschutz

Wie ich schon oft bemängelt habe, ist der Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland desolat aufgestellt. Die einst gut ausgebauten Infrastrukturen zur Notversorgung wurden nach dem Mauerfall genauso kaputtgespart wie die Bundeswehr. Dazu kommt noch, dass kaum ein Bürger weiß, was zu tun ist, wenn es hart auf hart kommen sollte. Zu unangenehm sind Überlegungen in Bezug auf das Survival in unserer bequemen Überflussgesellschaft. Eigene Wasser- und Nahrungsmittelvorräte sucht man in den meisten Haushalten vergebens und wer kein Camper ist, wird nicht einmal in der Lage sein, sich Teewasser zu kochen, sollte es zum Ausfall der Energieversorgung kommen. Würden auch die Kommunikationssysteme ausfallen, wüsste man nicht, wann man wo auf die staatlichen Notreserven zugreifen kann. Bis die Notversorgung anläuft, werden die Bäuche ganz schön leer sein und Gewalt und Chaos herrschen. Apropos desolat: In Deutschland gibt es immer noch kein Vulkanologisches Observatorium, dabei können Vulkane fast genauso schnell entstehen wie Kriege. Und keiner hats vorausgesehen.

Eine Krise folgt der Andern

Gut, sehr wahrscheinlich wird es bei einem Krieg in der Ukraine bleiben, obwohl ein Restrisiko bestehen bleibt, dass der größenwahnsinnige Diktator gänzlich den Verstand verliert. Trotzdem kann es nicht schaden, wenn man sich ein wenig Gedanken über Worstcase-Szenarien macht. Was uns alle treffen wird, ist die weiter hochschießende Inflation bei Minuszinsen und immer weitere steigende Energiepreise. Der Preis für eine Lebensweise auf Schuldenbasis. Über all den negativen Entwicklungen des neuen Jahrtausends -Finanzkrise, Euroschwäche, Terrorismus, Islamismus, Flüchtlingskrise, Corona-Pandemie- schwebt das Damoklesschwert aus Umweltzerstörung, Raubbau an den Ressourcen und Klimawandel. Grund für Optimismus einer langfristigen positiven Entwicklung des Weltgeschehens sehe ich leider nicht, besonders, da eine politische Fehleinschätzung der anderen folgt: ein Krieg in Europa wurde für genauso unwahrscheinlich gehalten, wie eine Pandemie. Beides erwischte uns kalt. Hoffen wir, dass der Krieg bei uns auch ein kalter bleibt.

P.S.

Ich würde Euch gerne zur Diskussion meiner Gedanken einladen, doch leider wurde das Forum bei den Geonauten zerschossen: trotz Antispam-Programme sammelten sich innerhalb weniger Tage 200.000 Spamnachrichten an, die ich nicht mehr aus der Datenbank entfernen konnte. So sah ich mich gezwungen den Blog offline zu nehmen und lasse die Kommentare hier trotzt https-Umstellung geschlossen. Ein neues Diskussionsboard ist aber in Planung. Bis dahin könnt ihr mich über meine Social Media-Profile erreichen.

Naturphänomene am 14.02.22: Sprites

  • Bei Sprites handelt es sich um Blitze, die aus einer Gewitterwolke nach oben schießen
  • In den vergangenen Monaten wurden ungewöhnlich viele Sichtungen publiziert
  • Es wurde nachgewiesen, dass Sprites auf das Erdmagnetfeld einwirken können.

Sprites: Blitze die nach oben zischen

Lange Zeit galten Sprites (engl.= Kobolde) als Hirngespinste von Piloten und wurden ähnlich wie UFO-Sichtungen behandelt. Aus Angst vor Verspottung schwiegen viele Piloten über ihre Sichtungen. Da Sprites bei Gewittern entstehen und nach oben aus den Wolken schießen, sind sie oft nur von Flugzeugen, oder Raumschiffen aus sichtbar. Es gibt aber auch bodengestützte Sichtungen, meistens vom Gebirge aus. An klaren Tagen sind sie in weit entfernten Gewittern sichtbar.

Bis vor wenigen Jahren gab es kaum brauchbares Fotomaterial und in den letzten 2 Dekaden des vergangenen Jahrhunderts begann man die gezielte Erforschung der Sprites von Flugzeugen, oder Raumstationen aus. Mittlerweile sind die nach oben gerichteten Blitze wissenschaftlich anerkannt und gelten als Wetterphänomene. Allerdings gibt es bislang nur Theorien darüber, wie Sprites eigentlich entstehen. Man nimmt an, dass sich über einer Wolkendecke während eines Gewitters starke elektrische Spannungen aufbauen. So entsteht eine Zone, die an Elektronen übersättigt ist. Aus der Ionosphäre kommen Gammastrahlen herab, die mit den Elektronen kollidieren und so eine Entladung auslösen. Sprites können von der Wolkenobergrenze bis in die Ionosphäre hinauf reichen.

Häufige Sichtung von Sprites

In den vergangenen Wochen wurden überdurchschnittlich viele Sprites fotografisch dokumentiert und heute wurde sogar ein Video veröffentlicht. Tatsächlich haben sich mehrere Gruppen gebildet, die dem Wetterphänomen Sprite mit modernster Aufnahmetechnik nachstellen. Erst kürzlich gelang es Wissenschaftlern den Einfluss von Sprites auf das Erdmagnetfeld nachzuweisen. Durch Zufall konnte ein SWARM-Satellit mehrere Sprites erfassen und lieferte Daten zur Energie der ungewöhnlichen Blitze: sie reicht aus, um 800 e-Autos aufzuladen, während die Energie eines normalen Blitzes gerade einmal 20 Autos aufladen könnte.

Sprites nehmen Einfluss auf das Erdmagnetfeld

Während sich die Energie von den unteren Schichten in die oberen Schichten der Atmosphäre überträgt, verwandelt sich die ursprüngliche elektromagnetische Welle in eine ionosphärische Plasmawelle. Diese Wellen schwingen mit extrem niedrigen Frequenzen und sind in der Lage die Erde mehrfach zu umrunden. Dabei verursachen sie messbare Schwankungen im Erdmagnetfeld.

Zugspitze: Höchster Berg Deutschlands

Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands und als solcher eine touristische Attraktion. Dieser Umstand ist nicht nur der Tatsache geschuldet, dass der fast 3000 m (genauer 2962 m) hohe Berg in den Alpen liegt und eben der höchste Berg unseres Landes ist, sondern auch seiner spektakulären Seilbahn, die bis auf den Gipfel führt.

Seilbahn Zugspitze

Die Seilbahn Zugspitze ging in ihrer aktuellen Version im Dezember 2017 ans Kabel und ersetzte die Eibsee-Seilbahn. Die Stationen der alten- und neuen Seilbahn befinden sich an gleicher Stelle. Die Zugspitz-Seilbahn ist von allen Pendelbahnen der Welt diejenige, die den größten Höhenunterschied in einer Sektion überwindet: 1945 m. Sie hat eine Länge von 4.467 m. Ihre beiden Gondeln sind gigantisch und bieten 120 Passagieren Platz.

Die Zugspitze-Seilbahn auf deutscher Seite ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit auf den Gipfel zu kommen. Vom Eibsee aus startet auch eine Zahnradbahn. Sie wurde bereits 1930 in Betrieb genommen und stellte damals eine Spitzenleistung der Ingenieure dar. Allerdings verläuft die Strecke zum größten Teil in einem Tunnel und bietet somit wenig Panorama.

Darüber hinaus gibt es noch eine Seilbahn auf der österreichischen Seite des Berges.

Das Gipfelkreuz der Zugspitze


Die Bergstation der Seilbahn nimmt den größte Teil der Gipfelregion der Zugspitze ein. Etwas abseits befindet sich die höchste Erhebung des Berges, auf der ein goldenes Gipfelkreuz steht. Dieses wurde 2017 erreichtet. Es ersetzte eine ältere Version, welche aus den 1970iger Jahren stammte. Das erste Gipfelkreuz wurde 1851 gesetzt. Die Erstbesteigung der Zugspitze gelang am 27.August 1820. Sie wurde von dem Trio Leutnant Josef Naus, dem Bergführer Johann Georg Tauschl und dem Gehilfen Maier.

 

 

Erlebnis Zugspitze

Selbst wenn man die Zugspitze nicht selbst erklimmt, ist die Fahrt mit der Seilbahn ein Erlebnis. Die Gondel steigt fast so schnell wie ein Hubschrauber empor und kommt den fast senkrechten Wänden ganz nahe. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten. Die futuristisch anmutende Gipfelstation scheint sich auf einem anderen Planeten zu befinden. Das Alpenpanorama beeindruckt, besonders bei klarem Wetter. Wer Wetterpech hat und trotzdem hoch fährt, erlebt die Unbilden der Natur.

Naturphänomen Komet: Leonard mit bloßem Auge sichtbar

Am Wochenende konnte man Komet Leonard mit bloßem Auge sehen. Komet Bernardinelli-Bernstein ist früh aktiv.

Komet Leonard mit bloßem Auge sichtbar

Pünktlich zur Weihnachtszeit ist Komet Leonard (C/2021A1) mit bloßem Auge sichtbar und steht nun am Abendhimmel unterhalb der Venus. Dass wir ihn sehen können, verdanken wir einer plötzlichen -und unerwarteten- Helligkeitssteigerung. Kometen sind halt immer für eine Überraschung gut. Am 12. Dezember erreichte der Schweifstern seinen erdnächsten Punkt und am Wochenende befand er sich nur noch 4,3 Millionen Kilometer von der Venus entfernt. Allerdings könnte es diesmal das letzte Mal gewesen sein, dass uns Leonard passierte, denn nach dem aktuelle Umlauf um die Sonne, besteht die Gefahr, dass Leonard aus dem Sonnensystem geschleudert wird. Dabei hat Leonard sowieso eine extrem exzentrische Umlaufbahn: sein Jahr beträgt 80.000 Erdenjahre, denn solange benötigt Leonard für einen Umlauf um die Sonne. Sein Sonnenfernster Punkt liegt mehr als 3.500 Astronomische Einheiten (Entfernung Erde-Sonne) vom Zentralgestirn entfernt. Damit kommt Leonard von den äußersten Rändern unseres Sonnensystems. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass der Komet die Sonnenpassage nicht übersteht und zerbricht.

Eine weitere Neuigkeit aus der Welt der Kometen geht um einen wahren Riesen: Komet Bernardinelli-Bernstein hat einen Durchmesser von ungefähr 150 km und dürfte einer der Größten seiner Art sein. Dem nicht genug, ist er auch ungewöhnlich weit draußen im Weltall bereits aktiv und baut an seiner Koma. Dabei handelt es sich um die Gashülle, aus der der typische Kometenschweif hervorgeht. Die Koma bildet sich, wenn die Sonnenstrahlung den Kometen aufheizt und er beginnt auszugasen. Komet Bernardinelli-Bernstein bewegte sich zum Zeitpunkt der Koma-Bildung noch außerhalb der Uranus-Umlaufbahn und befand sich 23,8 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt. Wann ein Komet aktiv wird, hängt u.a. von seiner Zusammensetzung ab. Kometen werden im allgemeinen als „schmutzige Schneebälle“ angesehen, die aus einer Mischung von Eis und Gesteinstrümmern bestehen. Die Koma des Kometen Bernardinelli-Bernstein besteht aus Kohlenmonoxid-Eispartikeln. Der Komet wird voraussichtlich erst im Jahr 2031 seinen Sonnennächsten Punkt erreicht haben. Der Erde am nächsten kommt er im April 2031, und wird sich uns bis auf 10,11 AE annähern. Ob er dann mit bloßen Auge sichtbar sein wird, steht allerdings noch in den Sternen.

Dechenhöhle und Rheinisches Schiefergebirge

Das Rheinische Schiefergebirge ist eine der dominantesten geologischen Strukturen in der Mitte Deutschlands und sogar Zentraleuropas. Als Mittelgebirge erstreckt es sich zwischen den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Über die Landesgrenzen hinaus kann man die Gesteine des Gebirges bis in die Ardennen verfolgen und findet sie in Belgien, Luxemburg und Frankreich. Der Fluss Rhein teilt das Gebirge in links- und rechtsrheinische Einheiten.

Geologische Strukturen des Rheinischen Schiefergebirges. © WIKEPEDIA

Das Rheinische Schiefergebirge entstand während der variszischen Orogenese, in einer Periode zwischen 299 bis 419 Millionen Jahren vor heute. Damit ist das Rheinische Schiefergebirge mehr als doppelt so alt wie die Alpen. Die meisten Gesteine bildeten sich während der Erdzeitalter Devon und Karbon als marine Sedimente. Bei dem Meer handelte es sich um ein relativ flaches Meer am Kontinentalrand von Laurasia, dass nach Süden hin tiefer wurde. Im Bereich der heutigen Mosel wurde das Meer von steilen Bergen begrenzt. Als im Unterkarbon die Gebirgsbildung einsetzte, wurden die flach abgelagerten Sedimente verfaltet und gekippt. Einige Gesteinspakete tauchten dabei in tiefere Erdschichten ab, gelangten bei steigenden Temperaturen unter hohem Druck und metamorphosierten.
Seinen Namen erhielt das Rheinische Schiefergebirge von dem dominierenden Gestein Tonschiefer. Genaugenommen handelt es sich bei der Masse der Gesteine um geschieferte sandige Tonsteine, Sandsteine Grauwacken und Taunusquarzite. Es gibt aber auch Provinzen mit Vulkaniten (Eifel) und Kalkgesteinen. Letztere finden sich ebenfalls in Teilen der Eifel, den Ardennen und im Bergischen- und Sauerland. In den Kalkgesteinen bildeten sich zahlreiche Tropfsteinhöhlen, von denen einige als Schauhöhlen begehbar gemacht wurden und somit der Öffentlichkeit offen stehen.

Die Dechenhöhle bei Iserlohn

Die Dechenhöhle ist eine der bekanntesten Schauhöhlen des Rheinischen Schiefergebirges und liegt bei Iserlohn. Sie hat eine Länge von 902 Metern, von denen etwas weniger als die Hälfte als Schauhöhle ausgebaut wurde. Sie bildete sich in einer Massenkalksenke, in der auch weitere bekannte Karsthöhlen wie die Balverhöhle liegen.

Die Dechenhöhle wurde am 10. Juni 1868 entdeckt, als Bahnarbeiter einen Hammer bargen, der in einer Felsspalte verschwunden war. Benannt wurde die Höhle nach Oberberghauptmann Heinrich von Dechen.

Die Höhle ist für ihre vielen verschiedenen Arten von Sintererscheinungen bekannt. Tropfsteine wie die säulenförmigen Stalagmiten und Stalaktiten begegnen dem Höhlengänger auf Schritt und Tritt. Darüber hinaus finden sich Sinterfahnen, Makaronis und Höhlenperlen.

Der Kalksinter wächst sehr langsam. Es gild die Faustregel, dass sich aus den Wassertropfen innerhalb von 100 Jahren gut 1 Kubikzentimeter Kalk ablagert. Dabei kommt es regional zu sehr unterschiedlichen Wachstumsraten, je nachdem, wie viel Kalk im Wasser gelöst ist.

In den abgelagerten Sedimenten entdeckten Archäologen und Paläontologen die sterblichen Reste verschiedener Tiere der Eiszeit. Unter ihnen befanden sich die Knochen eines Höhlenbären. Besonders bemerkenswert ist der Schädelfund eines Wald-Nashorns, dass während einer Warmzeit in der Höhle Unterschlupf suchte. Das Waldnashorn starb bereits vor 80.000 Jahren aus.

Abenteuer Knitterhöhle

Die Dechenhöhle entstand durch Kalklösung und Abtransport des Materials in einem unterirdisch strömenden Bach. Zunächst drang Regenwasser in Klüfte ein, die sich im Laufe der Äonen vergrößerten. In einen so entstandenen Tunnel begann ein Bach zu fließen, der immer mehr Material fortspülte. Der Bach ist mittlerweile aus der Dechenhöhle verschwunden, befindet sich allerdings ein Stockwerk tiefer. Dort entsteht die Knitterhöhle. Sie ist nur Eingeweihten bekannt und über ein Privatgrundstück erreichbar. Hier kann man abtauchen in die ansonsten unsichtbare Welt einer embryonalen Höhle. Vor einigen Jahren unternahm ich dort mehrere Höhlenbegehungen, was ein ziemlich schlammiges Erlebnis war. Das Wasser des Bachs war arschkalt. Auf dem Bauch liegend quetschte ich mich unter einem Felsvorsprung durch, die Nase noch gerade über Wasser haltend. Auf der anderen Seite des Mauselochs vertiefte sich der Bach und ich watete durch brusttiefes Wasser. Nach ein paar Dutzend Metern war allerdings Schluss: gurgelnd verschwand der Bach in einen Siphon. Wer sich auf vergleichbare Abenteuer einlässt, sollte den Wetterbericht im Auge behalten. Starke Regenfälle können den Wasserpegel unterirdischer Gewässer sehr schnell ansteigen lassen, so dass man in der Höhle gefangen ist und schlimmstenfalls ertrinkt.

Urlaub an der Ostsee

An der deutsche Ostseeküste liegen viele beliebte Urlaubsorte mit historischer Bedeutung und einigen geologischen Besonderheiten. Besonders, da zur Zeit Auslandsreisen nur sehr eingeschränkt möglich sind, erfahren die heimischen Urlaubsorte eine Renaissance. In den Sommerferien könnte es schwierig werden noch einen Platz im Hotel, oder auf dem Campingplatz zu bekommen.

Gerade Camping erfreut sich wachsender Beliebtheit. Meiner Erfahrung nach sind die Campingplätze in Deutschland oft nur rudimentär ausgestattet und alles andere als geräumig: Privatsphäre bleibt kaum! Trotzdem kann Campingurlaub eine Alternative sein, wenn man soziale Kontakte zu seinem Zelt- oder Caravan-Nachbarn sucht. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, wird sie auf deutschen Campingplätzen bestenfalls im Winter finden. Trotzdem verbrachten meine Familie und ich Pfingsten 2020 auf einem Campingplatz in Freest. Das ist ein kleiner Fischerort an der Peene-Mündung. Wir übernachteten in einer kleinen Mietbungalow und zahlten für pro Nacht 50 €. Mein Sohn Leroy zeigte sich nicht nur von dem Hochbett mit Vorhang begeistert, sondern auch von dem kleinen Strand an der Flussmündung, die sich 200 m vom Campingplatz entfernt befand. Begeistern konnte auch der kleine Fischereihafen.

Am ersten Morgen stattete ich dem Hafen einen Besuch ab und beobachtete morgens um 7 Uhr eine Handvoll Fischer, die in ihren kleinen Motorbooten mit ihrem Fang zurückkehrten. In der Peene-Mündung tummelten sich Brassen, Heringe und sogar eine große Meerforelle, die der Fischer stolz als Lachs präsentierte. Der bärtige Mann erklärte, dass er das ganze Jahr über keinen Zander gefangen hätte: die Robben hätten sich zu sehr vermehrt und würden den begehrten Raubfisch verdrängen. In dem Mann hatte ich einen Seelenverwandten gefunden: genau wie ich, hält er nicht viel von all den kontrollierenden Beschränkungen moderner Zeiten und der permanenten Reduzierung von Eigenverantwortung und Freiheit. Trotzdem -oder gerade deswegen- ist er sehr naturverbunden und liebt das Meer.

Peenemünde und die beiden Vs

Am Vormittag ging es dann nach Peenemünde auf der Insel Usedom. Der Weg führte uns über eine imposante Hebebrücke und weiter zu dem geschichtsträchtigen Ort. In Peenemünde war die Raketenschmiede des Deutschen Reichs untergebracht. Findige Waffeningenieure schafften es die ersten ernst zunehmenden Raketen zu bauen und erlangten damit traurigen Weltruhm. Die erste richtige Rakete, die in der Lage war bis an den Rand des Weltraums vorzudringen war die V2. Ein Model von Hitlers Vergeltungswaffe steht -scheinbar startbereit- neben ihrem Vorgänger V1. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden die deutschen Raketeningenieure um Werner von Braun von den Amerikanern angeworben und entwickelten auf Grundlage der V2 die Saturn-Rakete der amerikanischen Mondmission Apollo.

Genug des geschichtsträchtigen Exkurs steuerten wir am Nachmittag die Strände der Insel an. Zuerst ging es zu einem Strand nahe Peenemünde. Trotz gerade erst eingesetzten Corona-Lockerungen war er recht gut besucht. Allerdings weit davon entfernt voll zu sein. Dank der starken Brise dominierten die Kyte-Surfer Küste und Himmel: mit beeindruckendem Tempo steuerten die Drachenbezwinger ihre Bretter über das Wasser. Mein Leroy amüsierte sich im Sand und buddelte was das Zeug hielt.

Am nächsten Tag statteten wir dem Ort Heringsdorf einen Besuch ab und fanden es sehr mondän. Die Masken tragenden Urlauber flanierten über die Landungsbrücke, die hier den Strand dominiert und fest in italienischer Hand zu sein scheint. Damit meinte ich jetzt nicht die Mafia, sondern Eisdielen und Pizza-Restaurants. Am Strand mieteten wir uns einen der Strandkörbe, die als Sinnbild für die deutschen Küsten gelten. Wäre da nicht die große LED-Tafel im Meer gewesen, die die Urlauber aufforderte Abstand zu halten und Masken zu tragen, hätte man für einige wertvolle Augenblicke lang das Schlamassel um Corona vergessen können.

Insel Rügen und die Kreidefelsen der Ostsee

Schlange stehen vor einem Restaurant war bis dato hierzulande ja praktisch unbekannt, doch dank „wait to be seated“ und der Registrierungspflicht der Anti-Coronamaßnahmen, gehört das wohl der Vergangenheit an. Dennoch gibt es in der Gegend zahlreiche nette Restaurants, in denn man freundlich bedient wird. Das Beste erlebten wir am Folgetag im Ort Glowe auf Rügen. Ich persönlich finde die Insel weitaus abwechslungsreicher als Usedom. Tatsächlich entdeckten wir einen nahezu menschenleeren Strand am „Langes Moor“ zwischen Glowe und Juliusruh. Kilometerlang erstreckt sich der Sandstrand zwischen den beide Orten. Ein Paradies für kleine und große Jungs. Zuvor waren wir an den berühmten Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund. Die für Deutschland einzigartige Gesteinsformation entstand vor 70 Millionen Jahren, zu einer Zeit, als die Erde von Dinosauriern bevölkert wurden. Damals, im Erdzeitalter Kreide, hätte man sich nicht träumen lassen, dass einmal Schulkinder mit der Kreide aus Rügen auf Tafeln kritzeln würden. Die steile Kliffküste entstand aufgrund der Abrasion der Meeresbrandung. Die Ablagerungen der Kreidezeit sind bekannt für ihren Fossilreichtum. Nach Herbststürmen lassen sich nicht nur Fossilien finden, sondern auch Bernstein. Er wird oft mit Seetang angespült. Leider hatten wir dafür keine Zeit, doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Rügen hat das Potenzial für einen längeren Aufenthalt und das Steine sammeln wird bestimmt bald nachgeholt.

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