Japan: Super-Taifun im Anmarsch

Dem japanischen Inselstaat droht eine neue Naturkatastrophe: einer der stärksten Taifune der letzten Jahrzehnte braut sich über dem Ostpazifik zusammen und zieht auf Okinawa zu. Für die vorgelagerte Insel Miyako wurde bereits die höchste Alarmstufe ausgerufen. Taifun „Neoguri“ erreicht Windgeschwindigkeiten von fast 200 km/h. Neben Sturmböen und Regenfällen droht hoher Seegang.

Philippinen: Supertaifun Haiyan

Update: der Taifun richtete große Zerstörungen an. Vermutlich gibt es Tausende Todesopfer. Ganze Landstriche wurden verwüstet. Straßen und Flughäfen sind zerstört, so dass es für Hilfskräfte schwierig ist, die betroffenen Menschen zu erreichen. Der Sturm erreicht nun Vietnam und China, schwächte sich aber etwas ab.

Stürme diese Stärke werden aufgrund der globalen Klimaerwärumg sehr wahrscheinlich häufiger werden. Die globalen wirtschaftlichen Folgen sind nicht wirklich kalkulierbar. Trotzdem scheint das Thema Klimaerwärmung weitestgehend aus den Medien und dem Bewustsein der Öffentlichkeit verschwunden zu sein, Politiker und Bürger sehen keinen Handlungsbedarf.

Originalmeldung: auf den Philippinen wütet derzeit einer der stärksten Stürme, die bisher weltweit beobachtet wurden. Taifun Haiyan erzeugt Böen mit Windgeschwindigkeiten von 360 km/h. Zudem bringt er starke Niederschläge mit. An den Küsten wüten meterhohe Wellen. Überschwemmungen und Erdrutsche drohen. Die Schäden sind bisher nicht absehbar.

Philippinen: Taifun „Washi“ fordert über 1000 Todesopfer

Letztes Wochenende verwüstete der Taifun „Washi“ die philippinische Insel Mindanao. Innerhalb von 12 Stunden fiel so viel Regen, wie sonst im ganzen Monat. Flüsse traten über die Ufer und überfluteten ganze Landstriche. Zurück blieb eine schlammbedeckte Ödnis.

Erst nach und nach wird das ganz Ausmaß der Naturkatastrophe klar. Die Opferzahlen steigen fast stündlich und liegen mittlerweile bei über 1000 Toten. Unzählige Menschen wurden verletzt, 63.000 Familien verloren ihr Hab und Gut und sind obdachlos. Über die Insel wurde der Notstand verhängt.

Philippinen: Überschwemmungen nach Taifunen

Der Archipel wurde in den letzten Tagen von 2 Taifunen heimgesucht. Die tropischen Wirbelstürme „Nesat“ und „Nalage“ richteten auf der Hauptinsel Luzon große Schäden an. Weite Landstriche wurden überflutet. Mehr als 360.000 Menschen mussten Zuflucht in Notunterkünften suchen. Zahlreiche Menschen wurden in ihren Ortschaften eingeschlossen, Viele retteten sich vor den Wassermassen auf Hausdächer. Mindestens 58 Menschen starben.