Die Vulkanfotos dieser Galerie geben einen Überblick vulkanischer Aktivität. Die Bilder verdeutlichen die Kräfte des Vulkanismus und zeigen, dass Vulkane zwischen Schöpfung und Zerstörung agieren. Medienschaffende können die Fotos gegen Gebühr lizenzieren.
Kostenlose Fotos stehen zum Download zur Verfügung.
Vulkane: zwischen Schöpfung und Zerstörung
Der Lavasee am Kilauea ist Geschichte.

Lava des Kilauea fließt ins Meer.
Lavafontäne der Leilani-Eruption

Lavafontäne am Eyjafjallajökull.

Lavaströme als Zerstörer.
Haus am Fogo wurde mitgerissen.

Eruption am Anak Krakatau.

Strombolianische Eruption am Fuego.

Pyroklastischer Strom am Sinabung.

Pyroklastischer Strome mit Blitzen.
Opfer des Vesuvs in Herculaneum.

Vulkanischer Blitz am Sakurajima.
Vulkanfotografie ‐ die Faszination der feuerspeienden Erde in Bildern festhalten
Vulkane gehören zu den eindrucksvollsten Naturphänomenen unseres Planeten. Glühende Lava, aufsteigende Aschewolken, bizarre Gesteinsformationen und dramatische Landschaften machen sie zu einem der spannendsten Motive in der Naturfotografie. Vulkanfotografie verbindet Landschafts-, Reise- und Extremfotografie ‐ und verlangt zugleich Respekt vor einer der mächtigsten Kräfte der Erde.
Vulkanische Landschaften erzählen Geschichten von Entstehung, Zerstörung und Erneuerung. Kaum ein anderes Motiv bietet eine vergleichbare Vielfalt:
- mächtige Aschewolken, aktive Lavaströme, Lavafontänen und strombolianische Eruptionen
- dampfende Krater und Fumarolen
- schwarze Lavafelder, Tuffkegel und Calderen
- Kontraste zwischen Feuer, Eis, Wasser und Wolken
- Erscheinungen des Postvulkanismus wie Geysire, heiße Quellen und Schlammtöpfe
Gerade diese Gegensätze machen Vulkanfotos für Betrachter besonders attraktiv.
Praktische Tipps für beeindruckende Vulkanfotos
Vulkanfotografen stehen vor einigen besonderen Herausforderungen. Nicht nur das fotografische Können verlangt einiges von ihnen ab, sondern auch die
Erkundung und Besteigung aktiver Vulkane. So bedarf es neben der richtigen Fotoausrüstung auch guten Trekkingequipments und einiges an
Fachwissen aus der Vulkanologie. Last but not least muss man sein Kameraequipment blind beherrschen und benötigt Nerven aus Stahl. Gleichzeitig ist es wichtig, Gefahren realistisch einschätzen zu können und zu wissen, wann man besser auf ein Foto verzichtet, anstatt sein Leben zu riskieren.
Sicherheit steht immer an erster Stelle
So verlockend spektakuläre Perspektiven auch sind: aktive Vulkane sind unberechenbar. Informiere dich vor Ort über Sperrzonen, vulkanische Aktivität und Wetterbedingungen. Gasmasken, Schutzbrillen und hitzebeständige Kleidung können je nach Vulkan sinnvoll sein.
Licht und Tageszeit bewusst nutzen
- Früher Morgen: weiches Licht, wenig Dunst, klare Strukturen
- Abend und Nacht: glühende Lava kommt besonders eindrucksvoll zur Geltung, besonders geeignet sind Vollmondnächte
- Bewölkter Himmel: kann Dramatik verstärken, statt ein Nachteil zu sein
Langzeitbelichtungen eignen sich hervorragend, um fließende Lava oder glühende Schlacken sichtbar zu machen.
Perspektiven variieren
Viele ikonische Vulkanfotos entstehen nicht direkt am Kraterrand, sondern aus der Distanz:
- erhöhte Standpunkte zeigen Calderen und Lavafelder
- Weitwinkelobjektive betonen Landschaft und Dimension
- Teleobjektive isolieren Details wie Lavafontänen oder Texturen
- Ein Mensch im Bild kann zusätzlich Maßstab und Dramatik vermitteln.
Auch ruhende Vulkane sind fotogen
Nicht jeder Vulkan spuckt Lava ‐ und doch sind inaktive oder ruhende Vulkane ideale Motive:
- verwitterte Krater
- farbige Aschehänge
- Lavaformationen mit abstrakten Mustern
Solche Motive eignen sich hervorragend für zeitlose Vulkanfotografie und langfristig relevante Inhalte.
Vulkanfotografie ist mehr als das Abbild eines Ausbruchs ‐ sie ist die visuelle Auseinandersetzung mit der Dynamik unseres Planeten. Ob aktive Lava, ruhende Vulkane oder abstrakte Lavaformationen: Jedes Bild trägt zur Geschichte der Erde bei.
Eine sorgfältig aufgebaute Galerie mit hochwertigen Vulkanfotos spricht nicht nur Natur- und Fotografiebegeisterte an, sondern wird oft auch von Laien als wertvoller, thematisch fokussierter Inhalt wahrgenommen.
© Marc Szeglat, Dezember 2018