Steamboat Geysir springt erneut

Der Steamboat-Geysir im Yellowstone Nationalpark ist ein weiteres Mal gesprungen. Die Wasser-Eruption erfolgte am 1. Februar um 13.21 Uhr Ortszeit. Es war der 4. Sprung des weltgrößten Geysirs in diesem Jahr. Der Wasserspeier setzt damit seine Eruptionsserie fort, die vor fast einem Jahr begann.

Fuego in Guatemala

In Guatemala eruptiert der Fuego weiterhin. INSIVUMEH berichtet von bis zu 18 Explosionen pro Stunde. Die Aschewolken erreichen eine Höhe von 4800 m über Meereshöhe. Glühende Tephra wird bis zu 300 m über den Krater ausgeworfen. Die Detonationen sind weithin hörbar. Es traten Gaseruptionen auf, die zwischen 1-5 Minuten anhielten. Diese Aktivität befindet sich am oberen Rand des normalen Spektrums des Fuegos und ist schon ziemlich intensiv.

Planchon Peteroa in Chile

In Chile fördert der Komplexvulkan Planchon Peteroa weiterhin Aschewolken und steigerte seine Aktivität weiter. SERAGEOMIN berichtet von Vulkanasche, die bis zu 1600 m über den Krater aufsteigt. Die Eruptionen sind von Tremor begleitet, der ebenfalls an Intensität zunimmt.

Merapi in Indonesien

Auf der indonesischen Insel Java eruptiert der Merapi weiterhin einen Lavadom. Mehrmals am Tag gehen glühende Schuttlawinen ab. Gestern wurden 38 seismische Signale dieser Schuttlawinen registriert. Es wurden ferner 3 Erdbeben mit vulkanischen Zusammenhang aufgezeichnet. Derzeit scheint nicht sehr viel Magma aufzusteigen.

Sakurajima in Japan

Der Saku ist weiterhin sporadisch aktiv. Heute erfolgte eine Explosion, welche Vulkanasche förderte. Starker Wind drückte die Aschewolke nieder und in Richtung eine LiveCam. Diese wurde von der Wolke fast verschluckt. Trotz gelegentlicher Eruptionen ist die Tätigkeit des Vulkans weit von seiner Bestform entfernt. Dieser entfaltete er zwischen 2009 und 2015.

Australien: Überflutungen in Queensland

Während weite Teile Australiens unter einer Hitzewelle und Dürre leiden, sieht es im Nordosten des Kontinents anders aus: Der Bundesstaat Queensland wird derzeit regelrecht überflutet. Innerhalb von 2 Tagen fielen die Regenmengen, die sonst in einem ganzen Jahr niedergehen. Der Starkregen überschwemmte weite Teile des Landes. Besonders schlimm traf es den Küstenort Townsville. Straßen verwandelten sich in Bäche, Weiden in Seenlandschaften. Tausende Haushalte waren von der Außenwelt abgeschnitten, auch Strom- und Kommunikationsnetze fielen aus.  In Townsville war die Lage besonders dramatisch, da oberhalb des Ortes ein Stausee liegt, dessen Tore geöffnet werden mussten, da der Damm ansonsten überspült worden wären. So wurden pro Sekunde 1900 Kubikmeter Wasser abgelassen, welches die Umgebung überflutete.

Die Erdgeschosse vieler Häuser stehen komplett unter Wasser. Hausrat treibt durch die Gegend. Die Anwohner berichten von einer nie dagewesenen Flut und natürlich fällt häufig der Bericht „Jahrhundertflut“.

Die massiven Regenfälle beschränken sich allerdings nicht nur auf die Küstenregion vor dem berühmten Korallenriff Great Barrier Reef, dass Ziel zahlreicher Touristen ist. Auch im Hinterland regnete es kräftig. So musste ein Farmer eine Touristengruppe vor das Hochwasser in Sicherheit bringen. Mit seinem privaten Hubschrauber flog er die zwei Deutschen und zwei Schweizer aus, als ihre Autos im Hochwasser stecken geblieben waren.

Monsunregen ist für den tropischen Nordosten Australien normal, doch der Aktuelle fällt besonders stark aus. Grund hierfür ist ein Tiefdruckgebiet, welches die Wassermassen über den warmen Pazifik aufnahm und nach Australien transportierte. Die Meteorologen sagen voraus, dass die Regenfälle noch mindestens 2 Tage andauern könnten.

In anderen Teilen Australiens herrscht dagegen Hitzenotstand und Dürre. Das Thermometer kletterte in South Australia auf 49,5 Grad und liegt damit knapp unter der Rekordmarke von 50,7 Grad. Allerdings soll dieser Januar der heißeste jemals registrierte Monat in dem Bundesstaat gewesen sein.

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