Papua Neuguinea: Erdbeben Mw 6,2

Heute bebte die Erde wenige Kilometer vor der Küste von Papua Neuguinea: Das Hypozentrum des schweren Erdbebens lag in nur 5 km Tiefe und ca. 28 km vom Vulkan Tavuvur in der Rabaul-Caldera entfernt. Ein Erdbeben dieser Größenordnung ist durchaus in der Lage einen Vulkanausbruch auszulösen, wenn der Vulkan geladen ist. Über Schäden liegen noch keine Meldungen vor, ich halte es aber aber für wahrscheinlich das es welche gab.

China: Erdbeben Mw 5,5

In der chinesischen Provinz Xinjiang bebte die Erde am frühen Donnerstagmorgen. Der stärkste Erdstoß hatte eine Magnitude von 5,5 und lag in 10 km Tiefe. es folgten weitere Beben mit Magnituden um 5. Mindestens 180 Häuser sind eingestürzt und bisher wurden 9 Tote und 23 Verletzte bestätigt. Mit weiteren Opfern ist zu rechnen. Dass bei einem Beben von mittlerer stärke soviel zerstört wurde, liegt auch an der maroden Bausubstanz der Gegend. Der Nordwesten Chinas zählt nicht zu den reichsten Regionen des Landes.

Ein Beben der Magnitude 5,1 wurde auch aus Azerbaijan gemeldet. Über Schäden ist noch nichts bekannt.

Bei den Südsandwich-Inseln gab es das stärkste Erdbeben der letzten 24 Stunden: es hatte eine Magnitude von 6,4. Auch hier lag das Hypozentrum in 10 km Tiefe. Das Erdbeben ereignete sich offshore und es dürfte keine weitere Folgen gehabt haben. 

Island: Erdbeben M 4,5

Im Süden von Island ereignete sich ein Erdbeben der Magnitude 4,5. das Hypozentrum lag in 7 km Tiefe und nur 20 km vom Vulkan Hekla entfernt. Es folgten mehrere Nachbeben.

Vulkanologen rechnen schon seit Jahren mit einem Ausbruch der Hekla. Die Bodendeformation ist hoch und der Vulkan bereit zu einer Eruption. Während des Wartens habe ich eine neue Seite mit Island-Reisevideos bei meinen Internet TV-Sender Streaming Planet hochgeladen. Die Island-Mediathek ist noch nicht komplett, weitere Videos folgen. Sie stammen von meiner 2-monatigen Islandreise im Jahr 2004. Damals sah ich zwar keinen Vulkanausbruch, aber es war eine sehr abenteuerliche Reise im VW-Bus.

In einem weiteren Vulkangebiet bebte die Erde mit einer Magnitude von 2,6: am Nordwestrand des Yellowstone Nationalpark.

Alaska: Erdbeben Mw 6,3

Im Südosten Alaskas ereigneten sich gleich zwei Erdbeben mit den Magnituden 6,3 und 6,2. Das Hypozentrum lag in 4 km Tiefe und 98 km nordwestlich von Haines. Es folgten zahlreiche Nachbeben. Über Schäden liegen keine Meldungen vor.

Am Mittelatlantischen Rücken bebte die Erde mit der Magnitude 5,3. Das Hypozentrum lag in nur 2 km Tiefe

Erdbeben in Japan und auf den Philippinen

Gestern gab es vor der japanischen Insel Kyushu ein Erdbeben Mw 5,7. Das Hypozentrum lag in 30 km Tiefe gut 80 km südlich der Küste von Kagoshima. Dort liegt auch der Vulkan Sakurajima der dieser Tage wieder aktiv geworden ist.

Südlich der indonesischen Insel Java bebte die Erde mit einer Magnitude von 5,6 in 10 km Tiefe. Über Schäden liegen keine Meldungen vor.

Tags zuvor bebte die Erde südlich der philippinischen Insel Mindanao. Das Erdbeben hatte eine Magnitude von 6,8 (7,2 laut USGS) und lag in 42 km Tiefe. Es gab eine Tsunami-Warnung, allerdings blieb eine Hafenwelle aus. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt und 4 Personen starben. (Quelle ESMC)

Katla: neues Schwarmbeben

Unter dem isländischen Gletschervulkan Katla gab es ein neues Schwarmbeben. In den letzten 48 Stunden registrierte das IMO 38 Erschütterungen. Die 2 Stärksten brachten es auf Mw 3,1 und 3,0. Die Erdbeben liegen allesamt in sehr geringer Tiefe von 100 m. In den letzten Monaten waren solche Beben häufiger mit schwachen Gletscherläufen assoziiert.

Peru: Erdbeben Mw 6,0

Heute Abend hat es 2 starke Erdbeben mit Magnituden von 6,0 gegeben: in Nordperu und bei den Fiji Inseln. Das Hypozentrum von Peru lag in 20 km Tiefe, das bei den Fiji Inseln in 627 km. Diese Tiefe ist schon extrem und liegt im Grenzbereich der Maximaltiefe in der Erdbeben entstehen können. In beiden Regionen gab es Nachbeben.