Yellowstone: Steamboat-Geyser eruptierte erneut

Gestern kam es zu einem weiteren Sprung des Steamboat Geysers im Yellowstone Nationalpark. Es war der 13. Sprung in diesem Jahr. Steamboat ist der mächtigste Geysir der Welt und sprang in den letzten Jahren nur sporadisch, mit sehr großen Zeitabständen zwischen den einzelnen Eruptionen. Dieses Jahr zeigt sich der Geysir von seiner aktivsten Seite und ist dabei andere Hochphasen zu überbieten. Steamboat liegt im Norris-Geyser-Basin, welches vor einigen Jahren in den Schlagzeilen Stand, weil sich hier die Aktivität steigerte. Nun gehen in den Sozialen Medien Spekulationen um, die die erhöhte Aktivität des Geysirs mit einen bevorstehenden Ausbruch des Yellowstone-Vulkans assoziieren wollen. Dafür gibt es lauf den Geologen des USGS aber keine Anzeichen.

Anak Krakatau steigerte Aktivität

Gestern präsentierte sich der Inselvulkan Krakatau in der Sundastraße in Bestform: das VSi registrierte 227 seismische Eruptions-Signale und 47 Signale von Exhalationen. Zeitgleich wurde bei MIROVA eine hohe thermische Anomalie in Höhe von 663 MW aufgezeichnet. Auf der öffentlich zugänglichen Seismik sieht man seit gestern Abend Ortszeit einen ausgeprägten Tremor, aber keine einzelnen Explosionssignale mehr. Je nach Skalierung des Seismogramms könnte das durchgehende Signal auf einen Paroxysmus hindeuten.

Anak Krakatau ist der Nachfolger des Legendären Vulkans Krakatau, der sich 1883 in einer gigantischen Explosion selbst sprengte. Zurück blieb eine Caldera. Seit den 1920iger Jahren wächst das „Kind des Krakatau“ heran. Mittlerweile ist aus dem Kind ein Halbstarker geworden.

Island: Gletscherlauf hat begonnen

Der bereits seit Donnerstag erwartete Gletscherlauf hat begonnen. Der Pegel des Flusses Skaftá steigt deutlich an. Reisende werden aufgefordert die Gegend zu meiden. Der Fluss Skaftá entwässert einen subglazialen Schmelzwassersee. Dieser wird auch vom Schmelzwasser des Vulkans Grimsvötn gespeist.

Zudem scheint ein 2. kleinerer Gletscherlauf im Gang zu sein. IMO warnt vor hohen Konzentrationen vulkanischer Gase in der Luft im Bereich des Flusses Múlakvísl. Der Fluss entspringt unter dem Myrdalsjökull und entwässert das Schmelzwasser, welches auch durch die geothermale Energie des Vulkans Katla entsteht. Unter der Katla bebte gestern die Erde. Nicht komplett auszuschließen, dass es zu einer kleinen subglazialen Eruption gekommen ist. Solche Ereignisse wurden in den letzten Jahren öfters vermutet.

Sakurajima mit mehreren Explosionen

Seit 4 Tagen ist die Aktivität am Sakurajima wieder erhöht. In diesem Zeitraum registrierte das VAAC Tokyo 16 explosive Ascheeruptionen. Die Vulkanasche stieg bis zu 3 km über dem Meeresspiegel auf.

Ätna heizt weiter auf

Gestern wurden weitere schwache Ascheeruptionen des Vulkans auf Sizilien beobachtet. Auffällig ist, dass der Neue Südostkrater seine Aktivität deutlich steigerte. Aktiver Schlot ist hier der „puttusiddu“ auf der oberen Ostflanke des Kegels. Boris Behncke berichtet von 3 Asche-Emissionen innerhalb von 16 Minuten. Nachts waren kleine strombolianische Eruptionen sichtbar, die glühende Tephra förderten. Die Bocca Nuova war ebenfalls recht munter.

INGV-Vulkanologe Marco Neri postete bei FB ein Foto, das eine Straße auf der Ätna-Nordflanke zeigt, die stark von Rissen durchzogen ist und einen Versatz aufweist. Dieses Bild stammt von 2002. Damals gab es ein Erdbeben unter der Nordostflanke des Vulkans und wenig später erfolgte die bekannte Flankeneruption. Der Vulkanologe meint dazu, dass es wichtig sei, die Prozesse entlang der Pernicana Störungszone zu verstehen. Damals betrug der Versatz der Straße  39 cm. Seitdem bewegt sich die Störungszone um 1-3 cm pro Jahr. Laut Dr. Boris Behncke wird derzeit nur eine geringe Deformation im Gipfelbereich registriert, nachdem es in den letzten Monaten moderate Bodendeformationen gab. So ist es sehr schwer Prognosen zu treffen, wie es am Ätna mittelfristig weitergehen wird. Bereitet sich der Vulkan auf eine größere Eruption vor, oder bleibt es bei der jetzigen milden Aktivität? Diese Frage lässt sich nicht beantworten und wir müssen sehen, wie sich die Situation weiter entwickelt.

Interessant ist, dass es nun eine 3. Skyline LiveCam gibt. Sie gibt eine bessere Sicht auf die Gipfelkrater. Dank an Basil Münger der diesen Link teilte.

Anak Krakatau mit Aschewolke

Die Eruption am indonesischen Vulkan geht weiter. Gestern wurde eine Aschewolke registriert, die eine Höhe von 2.300 m erreichte. VSI meldet für gestern 96 Explosionssignale. Die Stärke und Häufigkeit der Explosionen haben gegenüber der Initialphase der Eruption deutlich abgenommen. In den letzten Tagen ist die Eruption allerdings stabil und könnte länger so weitergehen.

Gunung Agung mit Aktivitätsrückgang

In den letzten Tagen hat die Aktivität am Gunung Agung weiter abgenommen. Es wurden nur noch wenige Asche-Dampf-Wolken registriert. Damit einhergehend nimmt auch die thermische Strahlung am Dom ab. Trotzdem bleibt die Situation am Agung unberechenbar. Jeder Zeit kann es zu stärkeren Explosionen kommen, allerdings nimmt die Wahrscheinlichkeit dafür erst einmal ab. Generell ist es auf Bali derzeit sicher, solange man die Sperrzone um den Vulkan nicht betritt. Ein Restrisiko besteht immer, wenn man sich in den Wirkungskreis aktiver Vulkane begibt.

Island: Gletscherlauf erwartet

Auf Island erwartet man für Freitagnachmittag einen Gletscherlauf des Flusses Skaftá in Südisland. Über diesen entwässert das Grimsvötn System unter dem Vatnajökull sein Schmelzwasser. GPS-Messungen haben ergeben, dass sich die Eisdecke über dem subglazialen See in der Skaftá Caldera absenkt. Dies ist ein frühes Warnzeichen dafür, dass der See ausläuft. Laut IMO soll der Höhepunkt der Flut am Sonntag erreicht werden. Es droht die Gefahr, dass ein Teil der Ringstraße unpassierbar wird.

Touristen werden angewiesen nicht in das Gebiet von Skaftárdalu zu fahren. Neben Überschwemmungen droht Luftverschmutzung durch erhöhte (vulkanische) Gaswerte aus dem Schmelzwasser.

Katla: Erdbeben M 3,7

Das Schwarmbeben unter dem Myrdalsjökull ging heute Weiter. Das stärkste Einzelbeben brachte es auf M 3,7. Das Hypozentrum lag in 0,1 km Tiefe. In den letzten 48 Stunden wurden 52 Erdbeben registriert.

Ätna: 3 Schlote aktiv

Bisher waren am Ätna 2 Schlote aktiv. Gestern stimmt dann ein 3. Schlot ein und eruptierte strombolianisch. Besagter Schlot liegt auf der oberen Ostflanke des Neuen Südostkraters. Somit sind nicht nur 3 Schlote aktiv, sondern auch 3 Krater: Bocca Nuova, Nordost-Krater und der Neue Südostkrater. In den letzten Jahren war es relativ selten, das Eruptionen aus 3 Kratern beobachtet wurden. Die jetzigen Eruptionen sind allerdings recht klein und fördern nur wenig glühende Tephra. Diese landet meistens in der Nähe der Förderschlote. Zudem registriert MIROVA eine schwache thermische Anomalie. Die jetzige Aktivität könnte sich zu Paroxysmen steigern, muss es aber nicht. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Anzeichen, dass sich Ätna auf eine neue eruptive Phase vorbereitet, ohne letztendlich durchzustarten. Nichtsdestotrotz wird es irgendwann wieder soweit sein und wer weiß, vielleicht überrascht uns Ätna ja zur Urlaubszeit mit einem neuen Spektakel?

Copahue: Asche-Dampf-Wolke

Gestern stieß der Vulkan in Chile eine dichte Asche-Dampf-Wolke aus. Anwohner reagierten besorgt, doch ein Sprecher des Zivilschutzes gab Entwarnung: es wurden keine ungewöhnlichen seismische Ereignisse aufgezeichnet und man rechnet derzeit nicht mit einem größeren Ausbruch des Vulkans.

Katla: kleines Schwarmbeben

Unter dem mächtigen Gletschervulkan Katla setzt sich ein schwaches Schwarmbeben fort. In den letzten 48 Stunden wurden 23 Erdbeben registriert. Sie haben geringe Magnituden und liegen in 1,1 Kilometern Tiefe. Vulkanologen rechnen seit Jahren mit einer Eruption des Vulkans. Doch als Startsignal ist das aktuelle Schwarmbeben nicht zu werten, dafür ist es zu schwach. es könnte aber ein Hinweis auf Magmenbewegung im Untergrund sein.

Reventador: Depression in der Westflanke

In Ecuador ist der Reventador weiterhin sehr aktiv. Bereits am 20. Juni (aber erst jetzt kommuniziert) entdeckten Wissenschaftler des IGEPN eine neue Depression in der oberen Westflanke des Vulkans. In dieser Depression bildeten sich 2 neue Förderschlote. Zudem ist ein kurzer Lavastrom aktiv.

Villarrica mit thermischer Anomalie

Der chilenische Vulkan Villarrica scheint aktiver zu werden. MIROVA registriert eine thermische Anomalie in Höhe von 59 MW. Zuletzt wurden ähnliche Werte im Dezember 2017 gemessen.  Schnee und Eis im Gipfelbereich sind geschmolzen. Zudem wird von frischer Tephra am Kraterrand berichtet, was auf strombolianische Eruptionen hindeutet. Die Lava steht hoch im Förderschlot und es könnten sich bald Paroxysmen ereignen.

Kilauea: Erdbeben M 4,5

Gestern ereignete sich unter dem Gipfel des Kilaueas ein Erdbeben der Magnitude 4,5. Ausnahmsweise handelte es sich um ein echtes Erdbeben und nicht um ein Kollaps-Explosions-Ereignis, wie sie mittlerweile üblich sind. Selbiges folgte wenige Stunden später und hatte eine Magnitude von 5,4. Dieses Ereignis bliebt im unteren Ostrift ohne Folgen. Dort ist Spalte 8 weiterhin aktiv. Der Lava-Ausstoß fluktuiert. Es kommt immer wieder zu starken Schüben, bei denen große Mengen Lava eruptiert werden. Der Ocean Entry ist ebenfalls aktiv, allerdings wurde Pohoiki bisher immer noch verschont. Die Lava steht 175 m von der Bootsrampe entfernt.

Popocatepetl mit Eruptionen

Der Vulkan nahe der mexikanischen Hauptstadt eruptierte gestern glühende Tephra, die gut 400 m über dem Krater aufstieg. Vulkanasche erreichte eine Höhe von 2000 m über dem Kraterrand. Darüber hinaus registrierte CENAPRED 31 Asche-Dampf-Exhalationen.

Rinjani mit weiterer Seimik

Gestern wurde berichtet, dass alle Wanderer vom Rinjani geborgen wurden. Heute hat das VSI das Seismogramm des Vulkans online gebracht. Darauf sind zahlreiche Erdbeben zu erkennen. Online ist auch ein Video vom Moment des Erdbebens. Man sieht wie Wanderer auf dem Vulkan von den Beinen gerissen werden und straucheln. Zahlreiche Steinschläge wirbeln Staub auf. Es bleibt spannend abzuwarten, ob der Vulkan durch das Erdbeben wachgerüttelt wird. Sollte er innerhalb der nächsten 6 Monate eruptieren, dann könnte dies auf das Erdbeben zurückzuführen sein. Was man bereits jetzt via Satellit beobachten konnte sind Boden-Deformationen des nördlichen Lombok.

Island: Seismik erhöht

An mehreren Stellen Islands ereigneten sich Erdbebenschwärme. Das Stärkste Erdbeben mit einer Magnitude von 3,3 manifestierte sich unter dem Vulkan Bardarbunga. Ein weiteres Schwarmbeben wurde unter der Reykjanes-Halbinsel beobachtet. Der Vulkan Krýsuvík wurde von fast 50 Erdbeben erschüttert. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 3,1. Aber auch unter den Vulkanen Katla und Hekla kam es zu schwachen Erdbeben.

Stromboli: Erdbeben im Tyrrhenischen Meer

In den letzten Tagen fanden südöstliche der Vulkaninsel Stromboli mehrere Erdbeben statt. Sie hatten Magnituden zwischen 3,5 und 2 und lagen in großen Tiefen. Erdbeben in dieser Region sind nicht ungewöhnlich, doch wenn sie vermehrt auftreten, könnte es sein, dass die Aktivität des Stromboli bald anzieht.

Ätna mit Asche-Emissionen

Der Ätna auf Sizilien zeigt weiterhin Anzeichen des Erwachens. So fotografierten die italienischen Vulkanologen Asche-Emissionen aus dem Nordostkrater und der Bocca Nuova. Dr. Boris Behncke befand sich auch auf dem Rand des NE-Kraters und berichtet von schwachen strombolianischen Eruptionen im Krater. Auf dem Sentinel-Satellitenfoto vom 29. Juli erkennt man eine schwache thermische Anomalie im NE-Krater.  Die Wärmesignatur der Bocca Nuova ist deutlich ausgeprägter. Seit Monaten mehren sich die Anzeichen dafür, dass der Ätna zu einer größeren Eruption bereit ist. Scheinbar fehlt aber immer noch der nötige Anschub um richtig loszulegen. Sollten sich die strombolianischen Eruptionen deutlich steigern, könnte dies ein Startsignal darstellen. Allerdings gab es auch Aktivitätsphasen, in denen es monatelang strombolianische Eruptionen im Zentralkraterbereich gab, ohne dass sich kurzfristig Paroxysmen ereigneten. Doch die meisten dieser Eruptionsphase gipfelten irgendwann in Paroxysmen, oder Flankeneruptionen. Ein Beispiel hierfür ist die Eruption vom März 1999. Ihr vorangegangen waren mehrere Jahre strombolianischer Aktivität der Gipfelkrater.

Rinjani: Bergwanderer gerettet

Laut Andrea Ercolani wurden am Rinjani alle Bergwanderer gerettet, die nach dem Erdbeben der Magnitude 6,4 am Vulkan festsaßen. Insgesamt befanden sich 543 Personen auf dem Berg. Von diesen waren 189 Personen ausländische Urlauber. 31 Führer und 150 Träger begleiteten die Touristen. 3 Personen wurden vom See Segara Anak ausgeflogen. Die Bergwanderer saßen fest, weil Erdrutsche und Schlammlawinen, die vom Erdbeben ausgelöst wurden, die Wege zerstört hatten. Für Lombok stellt das Ereignis eine doppelte Katastrophe dar: dort lebt man vom Tourismus und die meisten Urlauber kommen, weil sie den Vulkan besteigen wollen. Es wird einige Monate dauern, bis die Infrastruktur am Berg wieder hergerichtet ist. Die aktuelle Reisesaison dürfte sich somit für die Insulaner erledigt haben. Bedenkt man, dass seit fast 1 Jahr der Gunung Agung auf Bali unruhig ist und den Tourismus auf der Nachbarinsel Lomboks hat einbrechen lassen, ist dies nun ein doppelter Schlag für Indonesiens Tourismusindustrie. Vermutlich befanden sich so viele Wanderer auf Lombok, weil sie von Bali aus auswichen.

Kilauea: Explosion triggert Lavawelle

Heute ereignete sich im Halema’uma’u Krater ein weiteres Explosionserdbeben der Magnitude 5,3. Das Hypozentrum lag in 2 km Tiefe. Die Explosion verursachte eine Lavawelle im unteren Ostrift: Spalte 8 verstärkte ihre Aktivität deutlich. Die Lava sprudelte in einem Schwall aus dem Schlot. Doch die Lava scheint sich in dem große Lavafeld zu verteilen. Die Bootsrampe bei Pohoiki steht immer noch.

Ätna: Asche-Emissionen aus dem NE Krater

Seit einigen Tagen stößt der Nordostkrater kleine Aschewölkchen aus. Dies berichtet Dr. Boris Behncke vom INGV Catania. Auf Satellitenbildern sieht man allerdings, dass die thermische Anomalie dort verschwunden ist. So bleibt es unklar, ob die Asche-Emissionen den Beginn einer neuen Eruptiven Phase markieren, oder ob es nur ein Intermezzo ist und wir weiterhin auf einen größeren Ausbruch warten müssen. Ätna ist der größte Vulkan Europas und einer der Aktivsten. Immer wieder kommt es zu Phasen mit paroxysmalen Eruptionen. darüber hinaus ist der Vulkan einfach zugänglich.

Karymsky mit Explosionen

Nach gut 1 Woche pause eruptierte der Karymsky wieder mehrfach. Seit gestern wurden 7 Aschewolken vom VAAC Tokyo registriert. Die Vulkanasche stieg bis in einer Höhe von 3 km auf. Karymsky ist einer der aktivsten Vulkane der sibirischen Halbinsel Kamtschatka.

Sakurajima mit Run

Der Sakurajima hatte gestern einen regelrechten Run und eruptierte 10 Mal. Die Vulkanasche stieg dabei bis zu 3 km hoch auf. Heute war es indes relativ ruhig: das VAAC Tokyo registrierte nur ein Eruption. Sakurajima ist einer der aktivsten Vulkane des japanischen Archipels und bekannt für Eruptionen die vulkanische Blitze generieren. Der Vulkan liegt auf der Insel Kyushu, in der Präfektur Kagoshima. In Sichtweite liegt der Vulkan Kirishima. Die Gegend ist bei Touristen sehr bleibt.

Aoba eruptiert eine große Aschewolke

Update 10:00 Uhr: Die Eruption auf Ambae geht weiter. Das VAAC Wellington registrierte Vulkanasche in 6000 m Höhe. In etwas größere Entfernung vom Vulkan, wurde Vulkanasche sogar in 10.300 m Höhe ü.NN. festgestellt. Die Stärke der Eruption nimmt weiter zu. Die Zustände auf der Insel müssen schwierig sein. Scheinbar ist es noch nicht gelungen alle Menschen aus der Gefahrenzone zu Evakuieren. Die hohe Staubkonzentration in der Luft stell eine direkte Gesundheitsgefährdung dar. Darüber hinaus drohen Hausdächer einzustürzen, die Menschen unter sich begraben können. Die Eruption findet praktisch unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit statt, zumindest deutsche Medien berichten nicht darüber.

Originalmeldung: Der Vulkan auf der Insel Ambae ist weiterhin sehr aktiv. Das VAAC Wellington registriert Vulkanasche in einer Höhe von 5000 m ü.NN. Ein Großteil der Vulkanasche scheint direkt im Bereich des Vulkans abzuregnen. Dort wird der Tag zur Nacht. Bereits Gestern meldete das Rote Kreuz auf Vanuatu, dass der Süden der Inseln nicht mehr zu erreichen sei: Bäume knickten unter der Last der Asche um und blockierten Straßen.

Normalerweise ist das Inselarchipel von Vanuatu für seine traumhaften Strände bekannt. Viele Australier verbringen hier ihre Ferien. Doch der Vulkanausbruch könnte ihnen einen Strich durch die Rechnung machen: die Vulkanasche könnte zu Flugausfällen führen.

Gunung Agung eruptiert eine weitere Aschewolke

Der Vulkan auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali eruptierte heute eine weitere Aschewolke. Diese erreichte eine Höhe von 2000 m über dem Gipfel. Laut VSI dauerte die Eruption 82 Sekunden.

Anak Krakatau eruptiert weiter

Das Kind des Krakatau ist weiterhin aktiv. VSI meldet für gestern 132 Explosionen. Auf der Seismik sind auch wieder diskrete Signale zu erkennen. Sentinel-Satellitenfotos vom 24. Juli enthüllen eine thermische Anomali. Diese zeigt Wärmesignaturen, die bis fast an die Küste gehen.

Seismik am Merapi weiterhin leicht erhöht

Die Seismik des Merapi ist weiterhin leicht erhöht. Gestern wurden neben den üblichen Erdbeben auch 7 Signale aufgezeichnet, die auf schwache Eruptionen hindeuten. Bisher scheint nur relativ wenig Magma aufzusteigen, dass könnte sich allerdings schnell ändern.