Extremregen verursachte Überflutungen in Connecticut und New York – Autos versinken in den Fluten
Heftige Unwetter haben am Sonntag, 13. September 2026, Teile von Connecticut und dem angrenzenden Bundesstaat New York unter Wasser gesetzt. Besonders schwer betroffen war die Region um Westport im Fairfield County. Innerhalb weniger Stunden fielen dort außergewöhnlich große Regenmengen, die zahlreiche Straßen in reißende Wasserläufe verwandelten.

Im Raum Westport und Norwalk wurden örtlich 15 bis 18 Zentimeter Niederschlag gemessen. Besonders problematisch war die hohe Intensität der Regenfälle: Zeitweise wurden Niederschlagsraten von mehreren Zentimetern pro Stunde erreicht. Dadurch konnte das Wasser nicht schnell genug abfließen und es bildeten sich innerhalb kürzester Zeit Sturzfluten.
Auf den Straßen spielten sich teils dramatische Szenen ab. Zahlreiche Fahrzeuge wurden von den Wassermassen eingeschlossen. Nach Angaben der örtlichen Behörden mussten in Westport 13 Menschen aus ihren Fahrzeugen gerettet werden. Auf Bildern aus dem Ort ist zu sehen, wie Autos teilweise bis zum Dach im Wasser stehen. In einem Fall ist ein Fahrzeug unter den Wassermassen nahezu vollständig verschwunden.
Auch im benachbarten Bundesstaat New York kam es zu schweren Überschwemmungen. Besonders betroffen war Rye im Westchester County. Dort wurden mehr als 70 Liter Regen auf dem Quadratmeter gemessen. Straßen wie der Playland Parkway und Bereiche um die Midland Avenue standen unter Wasser. Auch in Rye mussten Menschen aus einem von den Fluten eingeschlossenen Fahrzeug gerettet werden.
Auslöser des Extremereignisses war ein Unwettersystem, das auf eine außergewöhnlich feuchte und warme Luftmasse traf. Der hohe Feuchtegehalt der Atmosphäre ermöglichte die Bildung sehr niederschlagsreicher Gewitter und Schauer.
Das Unwetter betraf weite Teile des südlichen New England und der angrenzenden Region. Neben Connecticut und New York wurden auch Gebiete in New Jersey von Überschwemmungen betroffen. Die Ereignisse verdeutlichen, wie schnell intensive Starkregenfälle in dicht besiedelten Regionen zu gefährlichen Sturzfluten führen können. In Zeiten des Klimawandels und immer stärkeren Extremwetterereignissen bleibt dem Menschen nichts anderes übrig, als sich den veränderten Bedingungen anzupassen. Dazu gehört ein Ausbau der Infrastruktur, wie leistungsfähigere Kanalisationen, aber auch Wasserspeicher und Hitzeschutz werden benötigt.






