Gunung Agung eruptiert eine Aschewolke

Der Gunung Agung auf Bali eruptierte heute eine Aschewolke. Das VAAC Darwin registrierte Vulkanasche in 4700 m Höhe und gab eine Warnung für den Flugverkehr heraus. Auf dem Seismogramm erkennt man eine länger anhaltende Tremorphase. Der Vulkan zeigt seit gestern Abend eine leichte Aktivitätszunahme und stößt wieder permanent Dampf aus. Mittlerweile scheinen sich Anwohner und Touristen an die Kapriolen des Feuerbergs gewöhnt zu haben, in Panik verfällt niemand mehr. Dennoch halten die Behörden die 2. höchste Warnstufe aufrecht. Der Vulkan darf immer noch nicht bestiegen werden. Es könnte jeder Zeit zu größeren Explosionen kommen.

Ecuador: Erdbeben M 7,5

In Ecuador bebte die Erde mit einer Magnitude von 7,5. Das Hypozentrum lag in 140 km Tiefe. Genaugenommen muss man also von einem Mantelbeben sprechen. Das Epizentrum manifestierte sich im Süden des Landes, nahe der Grenze zu Peru. Nächstgelegenen Stadt ist Palora, welche in einer Entfernung von 116 km zum Epizentrum liegt. Aufgrund der Tiefe des Erdbebenherdes dürften sich die Schäden in Grenzen halten. Ein weiteres Erdbeben der Magnitude 5,5 ereignete sich an der Westküste des Landes, Hier lag der Erdbebenherd in 80 km Tiefe. In Ecuador gibt es zahlreiche Vulkane. Es könnte sein, dass die seismische Aktivität einen Einfluss auf die Feuerberge ausübt. Erdbeben stehen im Verdacht Vulkanausbrüche auslösen zu können. Jüngste Studien lassen vermuten, dass der Gegenteilige Effekt ebenfalls eintreten kann.

Piton Fournaise: Eruption hält an

Am Piton de la Fournaise geht die Eruption weiter. Auf MIROVA wird ein thermisches Signal in Höhe von 741 MW registriert, was auf eine eher geringe Lava-Effusion hindeutet. Laut OVPF schwankt die Förderrate zwischen 2 und 8 Kubikmeter in der Sekunde. Der Tremor ist auf niedrigem Niveau stabil. Trotz der relativ geringen Förderrate sorgt die Eruption bei den Einheimischen für Aufsehen: Nachts versammeln sich viele Schaulustige auf der Küstenstraße RN2 um sich das Naturspektakel anzuschauen. Obwohl der Fournaise mehrmals im Jahr ausbricht, sind nur wenige Eruptionen für Neugierige sichtbar. Die meisten Ausbrüche ereignen sich in der Caldera. Diesmal öffnete sich die Eruptionsspalte am Ostrand der Caldera, was zuletzt im Jahr 2001 geschah. damals dauerte der Ausbruch 25 Tage und die Lava erreichte das Meer. Allerdings gab es in den letzten Jahren mehrere Gelegenheiten, bei denen die Lava den Ozean erreichte: Die Eruptionen der Jahre 2004 und 2007 waren sehr spektakulär. Das Video zeigt einen Bericht von damals.

Karangetang eruptiert Aschewolke

Am Karangetang erreichte ein Lavastrom vor gut 2 Wochen den Ozean. Doch nach nur 2 Tagen stoppte der Lavafluss ins Meer. Im Oberen Bereich der Vulkanflanke ist die Lava noch aktiv. Vom Lavadom geht ein zäher Lavastrom aus. Zudem eruptierte der Vulkan heute eine Aschewolke. Diese erreichte eine Höhe von 4 km.

Shiveluch mit Domwachstum

Der Dom im Krater des Vulkans Shiveluch wächst weiter. Von diesem geht eine Thermalstrahlung in Höhe von 52 MW aus. Nach einigen Tagen ohne Meldungen über Aschewolken, werden diese nun wieder generiert. Das VAAC meldet Vulkanasche in 5 km Höhe.

Karymsky mit explosiven Eruptionen

Auf Kamtschatka liegt auch der Karymsky. Dieser erzeugt seit einigen Tagen explosive Eruptionen. Vulkanasche steigt bis in einer Höhe von 4700 m auf. Das VAAC Tokyo brachte in den letzten 24 Stunden 6 Meldungen zum Karymsky raus. Die Vulkanasche kann den Flugverkehr gefährden.

Ätna speit weiter Vulkanasche

Der Ätna auf Sizilien stößt weiterhin Aschewolken aus. Laut den Vulkanologen des INGV bestehen die Aschewolken überwiegend aus altem Gesteinsmaterial, dass innerhalb des Vulkans abgelagert wurde und nicht aus frisch aufgestiegener Magma. Tief sitzende Gasexplosionen fragmentieren das Lavagestein und blasen es aus dem Vulkan. Es wird allerdings nicht nur die Vulkanasche ausgestoßen, sondern auch das Gas, welches scheinbar viel Schwefeldioxid enthält. Die Spur dieses Klima beeinflussenden Gases, wurde mittels eines ESA-Satelliten (Sentinel5b) beobachtet: Vor 2 Tagen ließ sich die Spur über 700 km weit verfolgen, als der Wind die Gaswolke Richtung Nordwesten wehte.

Genaue Daten über die Menge des ausgestoßenen Schwefeldioxids liegen nicht vor, allerdings zeigt das Vorhandensein von Schwefeldioxid, dass das Gas aus frischer Magma kommt. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis dieses Magma weiter aufsteigt und eruptiert wird.

Die Vulkanologen des INGV denken darüber nach, ob es sich um eine neue Eruption handelt, oder um eine Fortsetzung der kurzweiligen Flankeneruption von Weihnachten letzten Jahres. Bereits vor diesem Ausbruch war der Ätna tätig und eruptierte aus der Bocca Nuova und dem Neuen Südostkrater. So könnten die aktuellen Asche-Exhalationen auch eine Fortsetzung dieser Tätigkeit sein. Dr. Boris Behncke vom INGV meint, dass die tatsächlich geförderte Aschenmenge vergleichsweise gering sei. Das Material ist sehr feinkörnig, wodurch die aufsteigenden Wolken größer wirken. Überwiegend bestehen diese Wolken aus Dampf. Trotzdem verursachten sie in den vergangenen Tagen immer wieder Flugausfälle, da die Vulkanasche eine Gefährdung für die Flugzeuge darstellt.

Nicht nur für den Flugverkehr ist die Vulkanasche lästig: sie stellt auch eine zunehmende Belastung für die Anwohner des Vulkans dar. Sie reizt die Atemwege und verschmutzt Häuser, Gärten, Straßen und Autos. Besonders der Lack von Fahrzeugen reagiert empfindlich auf die scharfkantigen Aschepartikel. Am besten entfernt man die Asche mit viel Wasser.

Piton Fournaise: Erneute Eruption

Am Piton de la Fournaise auf der Insel La Réunion begann eine neue Eruption. Nachdem bereits gestern Nachmittag (Ortszeit) weitere Erdbeben festgestellt wurden, setzte gegen 17:30 Uhr Tremor ein, der anzeigte, das Magma unterwegs war. Man entschied sich den Zugang zur Caldera zu sperren. Tatsächlich setzte dann gegen 19:10 Uhr die erwartete Eruption ein. Es öffnete sich eine kleine Eruptionsspalte. Zwei Lavafontänen speisen seitdem einen Lavastrom. Die Förderrate liegt zwischen 3 und 7 Kubikmeter pro Sekunde und ist somit relativ gering. Niedrig sind auch Tremor und Wärmestrahlung. Trotzdem ist der Lavastrom von der Küstenstraße aus sichtbar, da sich die Eruptionsspalte ungewöhnlich weit unten an der Vulkanflanke öffnete: Sie liegt im Osten des Vulkans, auf nur 1800 m Höhe, am Krater Piton Madoré. In dem Gebiet öffnet sich die Caldera Enclos Fouqué zum Grand Brulé. Die Lavafront befand sich heute Morgen auf 1300 m Höhe. Lavaströme, die sich im Bereich der Außenflanke des Vulkans bilden, haben eine gute Chance den Ozean zu erreichen, wenn denn genug Lava gefördert wird. Da es sich bis jetzt nur um eine kleine Eruption handelt, ist die Wahrscheinlichkeit dafür aber sehr gering.

Erst vor 2 Tagen begann eine erste Eruption am Fournaise, die nach wenigen Stunden wieder endete. Nun wurde die genaue Lage der Spalten bekanntgegeben: es hatten sich 2 Risse am Rand des Kraters Dolomieu geöffnet. Diese waren 150 m und 200 m lang und verliefen parallel zum Kraterrand. Vor einigen Jahren gab es bereits eine Serie von kleineren Eruptionen am- und im Gipfelkrater. Die meisten dieser effusiven Vulkanausbrüche waren kurzlebig, bis es zu einer Eruption im Krater kam, die mehrere Wochen lang anhielt.

Der Piton de la Fournaise liegt im Indischen Ozean und ist einer der aktivsten Vulkane der Region. In den letzten Jahren kam es zu 3-4 Eruptionen pro Jahr.  Als französisches Überseedepartment gehört die Vulkaninsel politisch zu Europa.

Weiterführende Links auf vnet: Reportage Eruption 1998Bildergalerie 2007

Vulkanasche vom Ätna verursacht Flugausfälle

Der Ätna auf Sizilien stößt weiterhin Aschewolken aus. Diese steigen bis in einer Höhe von 6 km auf und gefährden den Luftverkehr. Es kam tatsächlich zu Flugausfällen und stornierten Flügen am Flughafen von Catania, der seinen Service zeitweise einstellen musste. Bei der Vulkanasche handelt es sich überwiegend um altes Material, welches von starken Entgasungen und tief sitzenden Explosionen ausgeblasen wird. Wie neue Aufnahmen zeigen, steht nun frisches Magma weit oben in einem Förderschlot des Zentralkraters. Es ist also durchaus möglich, dass sich die Eruptionen bald intensivieren.

Glühender Förderschlot am Ätna. © Michele Mammino via FB

Bromo eruptiert Aschewolke

Der Bromo in der indonesischen Tengger-Caldera eruptierte heute eine Aschewolke. Das VAAC Darwin registrierte Vulkanasche in 2300 m Höhe. Da der Bromo selbst 2339 m hoch ist, kann die Aschewolke nicht sehr hoch aufgestiegen sein. Allerdings ist dies die erste Eruption seit vielen Monaten und es könnte der Beginn einer neuen eruptiven Phase sein.

Merapi: pyroklastische Ströme

Am Merapi auf der indonesischen Insel Java geht die Eruption weiter. Das VSI zeichnet rege Seismik auf. 7 Signale stammten gestern von pyroklastischen Strömen. 95 seismische Signale wurden durch Steinschläge, bzw. Schuttlawinen ausgelöst. 6 Erdbeben stehen im Zusammenhang mit dem Aufstieg von Magma. Der Dom wächst weiterhin, auch wenn sich sein Wachstum in den letzten Wochen verlangsamte. Mit jedem Tag wächst dort allerdings die Gefahr, dass die pyroklastischen ströme größer werden und bald auch Ortschaften gefährden könnten.

Piton de la Fournaise: Lava-Nachschub versiegt

Das OVPF meldete heute Abende um 22:00 Uhr (Ortszeit), dass der Nachschub an Lava scheinbar stoppte. Inzwischen ist die Nacht auf La Réunion vorbei und auf den LiveCams sieht man keine Spuren der Eruption. es sieht so aus, als wäre diese bereits wieder vorbei. Kurzlebige Eruptionen kommen dort immer wieder vor. Meistens lässt die Nächste dann nur wenige Wochen auf sich warten. Das OVPF gibt keine Prognosen zur weiteren Entwicklung ab.

Karymsky eruptiert weiter

Auf Kamtschatka eruptiert der Karymsky weiterhin Aschewolken. Das VAAC brachte seit gestern 7 Meldungen zu Aschewolken heraus. Diese erreichen eine Höhe von bis zu 4700 m. Der entlegene Vulkan galt lange Zeit als daueraktiv. Nun eruptiert er in Phasen, die meisten mehrere Tage bis Wochen anhalten.

Piton de la Fournaise: Eruption hat begonnen

Die erwartete Eruption am Piton de la Fournaise hat heute begonnen: Um 9:48 Uhr (Ortszeit) öffnete sich eine Eruptionsspalte und Lava begann zu fließen. Die Spalte befindet sich auf der äußeren Nordostflanke des Kraterkegels Dolomieu, welcher die höchste Erhebung in der Caldera Enclos Fouque bildet. Es steigen kleine Lavafontänen auf, welche Lavaströme speisen. Aufgrund der Steilheit des Geländes sind die Ströme relativ schnell unterwegs. MIROVA verzeichnet eine sehr hohe Thermalstrahlung von fast 7800 MW.

Die Eruption hat begonnen. © IMAZ Press

Gut eine halbe Stunde vor der Eruption wurde eine erneute seismische Krise aufgezeichnet. Diese war von starken Bodendeformationen begleitet, die anzeigten, dass das Magma seinen finalen Aufstieg begann. Allerdings war es bereits am Samstag zu einem ähnlichen Ereignis gekommen, ohne das das Magma einen Ausbruch an der Erdoberfläche geschafft hätte.

Bisher stellt die Lava keine Bedrohung für die Bevölkerung dar. Es ist der erste Ausbruch des Jahres 2019 auf La Réunion. In den letzten Jahren beobachten wir bis zu 4 Eruptionen pro Jahr. Diese sind allerdings vergleichsweise klein.

Anak Krakatau eruptiert Aschewolke

Am Vulkan in der Sundastraße gab es ein kleine Eruption. Das VAAC registrierte um 7:02 Uhr (UCT) Vulkanasche in 610 m Höhe. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um eine phreatische Explosion gehandelt hat.

Ätna weiterhin aktiv

Der Ätna auf Sizilien stößt weiterhin Vulkanasche aus. Diese steigt bei dem schönen Wetter heute relativ hoch auf. DR. Boris Behncke vom INGV schreibt dazu, dass die Aschewolken den Flugverkehr gefährden können. Die Vulkanologen müssen ständig die Warnungen für das VAAC aktualisieren. Der Alarmstatus schwankt zwischen „rot“ und „orange“. Aktuell steigt die Vulkanasche bis zu 4700 m ü:N.N. auf. Das macht gut 1400 m über Kraterhöhe aus. Die Eruptionen kommen durch tiefsitzende Explosionen und Entgasungen zustande, die im Fördersystem stattfinden. Es wird überwiegend alte Lava gefördert. Vergleichbare Aschephasen gab es in den 1980iger Jahren zwischen Flankeneruptionen, die damals in Abständen von 1 bis 1,5 Jahren kamen.

Auf den LiveCams kann man das Geschehen heute sehr schön verfolgen.

Piton Fournaise: Seismische Krise

Heute Nachmittag um 15.21 Uhr (Ortszeit) wurde am Piton de la Fournaise eine seismische Krise registriert. Zeitgleich wurde starke Inflation festgestellt. Magma stieg auf und man rechnete mit einer Eruption in der Caldera Enclos Fouqué. Die Alarmstufe wurde auf „1“ erhöht. Doch bereits um 16.18 Uhr ging die Anzahl der Beben stark zurück. Die Inflation stoppte kurz darauf. Das Magma stagnierte in seiner Bewegung. Allerdings werden derzeit noch 7-10 Erdbeben pro Stunde aufgezeichnet. Diese zeigen, dass das Magma sehr wahrscheinlich nur vorübergehend seinen Aufstieg beendete. Die Vulkanologen des OVPF gehen von 3 Szenarien aus:

1) Wiederaufnahme des Magma-Aufstiegs in Richtung der Oberfläche.

2) Neuer Aufstieg von Magma aus dem Reservoir in Richtung zur Oberfläche.

3) Stopp des Aufstiegs.

Mit anderen Worten: Nichts ist unmöglich! Über kurz, oder lang scheint mir eine neue Eruption am Piton de la Fournaise allerdings sehr wahrscheinlich.

Karymsky eruptiert wieder

Auf Kamtschatka eruptierte der Vulkan Karymsky 2 Aschewolken, die vom VAAC Darwin registriert wurden. Die Satelliten detektierten Vulkanasche 5700 m Höhe über dem Meeresspiegel. Der Vulkan galt mehrere Jahre lang als fast so zuverlässig in seinen Eruptionen, wie der Stromboli in Italien. Doch in den letzten Jahren eruptiert er nur noch in Phasen. Letzte Woche ereignete sich in relativer Nähe zum Vulkans ein Erdbeben der Magnitude 5,2. Es liegt im Bereich des Möglichen, dass die aktuellen Eruptionen durch das Erdbeben getriggert wurden.

Sakurajima eruptiert Vulkanasche

Mit dem Sakurajima in Japan verhält es sich ähnlich wie mit dem Karymsky: auch er galt lange Zeit als daueraktiv, doch mittlerweile eruptiert er phasenweise. Das VAAC registrierte auch hier eine Eruptionsserie bei der Vulkanasche bis in einer Höhe von 4 km aufstieg.

Ätna mit weiteren Ascheeruptionen

Der Ätna auf Sizilien ist weiterhin tätigt und eruptiert Vulkanasche. Die Eruptionen manifestieren sich aus der Bocca Nuova und dem Nordostkrater. Die seismischen Signale der Explosionen weisen heute eine höhere Amplitude auf, als in den letzten Tagen. Starker Wind drückt die Aschewolken nieder, so dass sich nicht sagen lässt, ob auch mehr Asche gefördert wird. Aktuelle Satellitenbilder enthüllen nur kleine Hotspots in den Kratern. Das Magma scheint tief im Fördersystem zu stehen und die kleinen Explosionen finden unten im Schlot statt. Nach wie vor gibt es täglich mehrere Erdbeben im Bereich des Vulkans. Bei den meisten Beben handelt es sich um Mikroseismik, allerdings gab es gestern auch ein Beben der Magnitude 2,7. Die Erdbebentätigkeit entspricht dem mehrmonatigen Durchschnitt und steht mit anhaltender Inflation in Verbindung. Der Vulkan lädt sich also weiter auf und es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir die nächste größere Eruption am Ätna sehen werden.

Shiveluch mit anhaltenden Domwachstum

Im fernen Kamtschatka eruptiert der Shiveluch einen Lavadom. Mehrmals täglich kommt es zum Abgang pyroklastischer Ströme und dem Aufstieg von Aschewolken. Heute liegen 2 Meldungen des VAAC Tokio vor, nach denen Vulkanasche in einer Höhe von 5700 m festgestellt wurde. Auf aktuellen Satellitenfotos erkennt man mehrere „Glutnester“ auf dem Lavadom. An diesen heißen Stellen brechen gerne größere Blöcke ab, die sich zu pyroklastischen Strömen fragmentieren. Wer einmal den Shiveluch aus der Nähe erleben will, dem bietet sich bald eine Gelegenheit dazu: Die Kollegen von volcanodiscovery.com veranstalten eine Spezialreise (16-24 März 2019) dorthin.

Popocatepetl eruptiert hoch

Der Vulkan in Mexiko hat eine Aschewolke ausgestoßen, die eine Höhe von 8300 m ü.N.N. erreichte. Das VAAC gab heute bereits 4 Warnungen vor Aschewolken heraus, die den Flugverkehr gefährden könnten. Neben Vulkanasche wird glühende Tephra gefördert, welche nach starke Explosionen den oberen Hangbereich eindeckt. Zudem registrierte CENAPRED 5 vulkanotektonische Erdbeben, welche mit dem Aufstieg von Magma assoziiert sind.