Im östlichen Mittelmeerraum ereignete sich ein Seebeben der Stärke 6.0. Das Epizentrum lag 110 km südöstlich der Insel Rodos. Über Schäden ist noch nichts bekannt.
Erdbeben können Vulkanausbrüche auslösen und die Vulkane von Nisyros und Santorin liegen im Wirkungskreis des aktuellen Erdbebens. Im Frühjahr machte seismische Aktivität auf Santorin von sich Reden, welche momentan stark rückläufig ist. Mal schauen, ob das Erdbeben dieses ändert.
Türkei
Die Türkei zählt zu den Ländern Eurasiens, die besonders häufig von Erdbeben heimgesucht werden. Diese ereignen sich besonders häufig entlang der Nordanatolischen- und Ostanatolischen Verwerfungen. In der Türkei gibt es auch Vulkane, die in den letzten Jahrhunderten allerdings nicht ausbrachen.
Griechenland: Erdbeben M 6.0
Heute wurde Griechenland mal wieder erschüttert und zwar mal nicht von neuen skandalösen Nachrichten von der Schuldenfront, sondern von einem Erdstoß der Magnitude 6.0. Das Epizentrum lag 70 km vor der Küste von Rhodos. Das Erdbeben war auch in Athen und in der Türkei zu spüren. Mittlerweile wird von mehr als 60 Verletzten berichtet, Tote gab es scheinbar nicht.
Türkei: Schweres Erdbeben im Südosten
Die Provinz Van im Südosten der Türkei wurde von einem starken Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert. Zahlreiche Gebäude in maroden Zustand stürzten wie Kartenhäuser ein. Es wird mit mehr als 1000 Toten gerechnet. Im Jahr 1976 forderte ein Erdbeben in der gleichen Region mehr als 4000 Opfer.