Mayon: explosive Eruptionen

Der philippinische Vulkan Mayon eruptiert seit gestern wieder Vulkanasche. Das VAAC Tokyo registrierte 3 Eruptionen, von denen die Größte Vulkanasche bis in einer Höhe von fast 6 km aufsteigen ließ. Auf einem Video sieht es so aus, als wären kleine pyroklastische Ströme erzeugt worden. Seit einigen Wochen wird wieder leichte Inflation registriert. Sporadisch ereignen sich vulkanotektonsiche Erdbeben,die auf Magmenaufstieg hindeuten. Ob dies der Beginn einer neuen eruptive Phase ist, oder ob es sich um einzelne phreatomagmatische Eruptionen handelt, wird sich in den nächsten Tagen beweisen.

Kilauea: leichter Rückgang der Fördermengen

Die Eruption auf Hawaii geht weiter, allerdings wurde gestern Mittag ein leichter Rückgang der geförderten Lavamenge beobachtet. Nichts desto trotz kann die Eruption als stabil bezeichnet werden. Die meiste Lava quillt aus Spalte 8, welche eine Lavafontäne produziert. Der kanalisierte Lavastrom ist gestern schmaler geworden. Die Lava verteilt sich auf dem großen Delta an der Küste und erreicht an einer Stelle das Meer. Dort mündet die Lava unterseeisch im Wasser. Spalte 6 wurde reaktiviert und es wurde Rotglut beobachtet. Geringe Mengen Lava treten aus den Spalten 16 und 18 aus.

Unter der Gipfelcaldera ereignete sich ein weiteres Explosionsbeben der Magnitude 5,3. Der Mechanismus hinter diesen Ereignissen wäre es Wert genauer erforscht zu werden, das es schon sehr ungewöhnlich ist, dass regelmäßig Erschütterungen der gleichen Stärke erzeugt werden. Interessant ist, dass das HVO die Messskala der Bodendeformation nun auch in Meter anzeigt. So wird der bisher abstrakte Wert veranschaulicht. Die GPS Station am Gipfel senkte sich seit Beginn der Eruption um fast 2 m. Am  Pu‘u ‘Ō‘ō waren es o,4 m.

Fernandina Rückgang der Aktivität

Auf der Galapagos-Insel La Cumbre lässt die Stärke der Eruption nach. MIROVA registriert eine Wärmestrahlung von 2680 MW, was auf einen deutlichen Rückgang der geförderten Lavamenge hindeutet. Der Ausbruch begann vor 2 Tagen und förderte in den ersten Stunden erhebliche Lavamengen.

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