Vulkan Popocatépetl eruptiert am 06.08.26 Aschewolken

Popocatépetl stößt Vulkanasche bis auf 6400 m Höhe aus – nächtliche Rotglut gesichtet

Der Popocatépetl bleibt der aktivste Vulkan Mexikos und setzt seine seit Jahren anhaltende Eruptionsphase mit regelmäßigen Asche- und Gasemissionen fort. In den vergangenen 24 Stunden registrierte die für Erdbeben und Vulkane zuständige Behörde CENAPRED insgesamt 44 Asche-Dampf-Exhalationen. Am Vortag waren es 160. Die Exhalationen stoßen neben Wasserdampf und vulkanischen Gasen auch Asche aus. Zudem gab es Explosionen, bei denen höher aufsteigende Aschewolken eruptiert wurden. Die Vulkanwarnstufe bleibt unverändert auf Gelb, Phase 2.



Interessanterweise werden in den Mitteilungen von CENAPRED ausschließlich Exhalationen erwähnt, obwohl die mit den Berichten veröffentlichten Livecambilder eindeutig explosiv geförderte Aschewolken zeigen und diese auch von den Satelliten des Volcanic Ash Advisory Center (VAAC) in Washington beobachtet werden. Nach Satellitendaten von GOES-19 wurde heute eine Aschewolke nachgewiesen, die sich südwestlich des Kraters ausbreitete. Die Eruptionswolke erreichte eine Höhe von 6.400 Metern über dem Meeresspiegel, was der Flughöhe 210 entspricht. Für den Flugverkehr wurden entsprechende Warnungen ausgegeben.

Die derzeitige Aktivität entspricht dem Verhalten, das der Popocatépetl seit vielen Jahren zeigt, wobei es in der ersten Jahreshälfte deutlich weniger VONA-Meldungen zu den Aschewolken gab als zuvor üblich. Ein Umstand, der sich in den letzten Wochen relativierte. Der Vulkan stößt wieder regelmäßig Asche und vulkanische Gase aus. Darüber hinaus zeigen Livecam-Aufnahmen rot illuminierte Wolken, was auf einen hohen Magmastand im Fördersystem hindeutet.

CENAPRED appelliert deshalb an die Bevölkerung, den Vulkan nicht zu besteigen und die bestehende Sperrzone mit einem Radius von 12 Kilometern strikt einzuhalten. Besonders der Kraterbereich darf keinesfalls betreten werden, da jederzeit Explosionen mit ballistisch ausgeworfenen Lavabrocken auftreten können. Zudem wird bei starken Niederschlägen vor dem Aufenthalt in Schluchten und Bachläufen gewarnt. Dort können sich durch die Vermischung von Vulkanasche mit Regenwasser gefährliche Schlamm- und Gerölllawinen (Lahare) bilden.

Der 5.426 Meter hohe Popocatépetl liegt rund 70 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt und zählt zu den am intensivsten überwachten Vulkanen der Erde. Aufgrund seiner Lage in relativer Nähe zur Hauptstadt wird der Vulkan genaustens überwacht.

Bemerkenswert ist, dass CENAPRED (Nationale Zentrum für Katastrophenprävention) auf seiner Website dazu aufruft, zum aktuellen Schulanfang in Mexiko mit Kindern Notfallmaßnahmen zu trainieren. Geübt werden soll u.a. das richtige Verhalten im Fall von Erdbeben und anderen Naturkatastrophen, es sollen aber auch Maßnahmen für andere Notsituationen trainiert werden. Dazu zählt auch, sichere Schutzumgebungen und Evakuierungsrouten zu kennen. Was ich so in meinem Umfeld mitbekomme, sind viele Eltern bemüht, Kinder von den Realitäten des Lebens fernzuhalten, möglicherweise aus Angst, die Kinder könnten durch die bloße Erwähnung von Gefahren und Gewalt traumatisiert werden und schlaflose Nächte bekommen. Ich für mein Teil schlafe hingegen besser, wenn ich weiß, dass mein Sohn lernt, mit Krisensituationen umzugehen.

Popocatépetl stößt Vulkanasche bis auf 6400 m Höhe aus

Popocatépetl eruptiert bei schönstem Wetter Aschewolken bis auf 6400 m Höhe

Der mexikanische Vulkan Popocatépetl bleibt aktiv und stößt Vulkanasche sowie Gase aus. Nach Angaben des VAAC Washington wurden am 3. August Ascheemissionen beobachtet, die sich mit dem Wind in südwestlicher Richtung ausbreiteten. Satellitenbilder des Wettersatelliten GOES-19 und Bilder von Webcams dokumentierten die Aktivität. Die Aschewolke reichte bis auf eine Höhe von 6.400 Metern über dem Meeresspiegel und driftete in Richtung Südwesten.

Popocatépetl

Die anhaltenden Emissionen zeigen, dass sich der rund 5.426 Meter hohe Stratovulkan weiterhin in einer Phase moderater Aktivität befindet. Auf den Afar-TV-Livestreamaufnahmen lassen sich in den letzten 12 Stunden explosive Ascheeruptionen ausmachen sowie mehrere schwache Dampfexhalationen. Während der Nacht ist ein intensiver roter Lichtschein rot illuminierter Dampfwolken zu sehen. Sie deuten auf glühende Lava im Schlotbereich des tiefen Kraters hin.

Die Asche-Emissionen können je nach Windrichtung die Luftqualität in umliegenden Ortschaften beeinträchtigen und stellen insbesondere für den Luftverkehr nahe dem Hauptstadtflughafen eine Herausforderung dar. Je nach Windrichtung können bereits kleinere Eruptionen den Flugverkehr startender und landender Flugzeuge beeinträchtigen.

Der jüngste Lagebericht des mexikanischen Vulkanüberwachungszentrums CENAPRED beschreibt insgesamt zwanzig schwache Exhalationen, die hauptsächlich aus Wasserdampf und vulkanischen Gasen bestanden. Darüber hinaus registrierten die Seismometer 65 Minuten harmonischen Tremor mit sehr geringer Amplitude. Harmonischer Tremor entsteht durch die Bewegung von Magma oder vulkanischen Gasen im Fördersystem und gilt als Hinweis darauf, dass der Vulkan weiterhin unter Druck steht.

Die offizielle Alarmstufe bleibt unverändert auf Gelb Phase 2. CENAPRED appelliert erneut an die Bevölkerung, den Vulkan nicht zu besteigen und die Sperrzone von zwölf Kilometern um den Krater strikt einzuhalten. Selbst kleinere Explosionen können glühende Gesteinsbrocken über weite Entfernungen auswerfen. Dabei werden häufig Schuttlawinen ausgelöst, die bereits Bergsteiger auf der Flanke des Popocatépetl getroffen und getötet haben. Zudem besteht bei starken Regenfällen die Gefahr, dass sich in den Schluchten Schlamm- und Gerölllawinen bilden. Die Behörden beobachten den Popocatépetl daher weiterhin rund um die Uhr.

Popocatépetl stößt glühende Tephra aus

Popocatépetl eruptierte in der Nacht und deckte Gipfel mit glühender Tephra ein

Der mexikanische Vulkan Popocatépetl ist weiterhin aktiv und erzeugt explosive Eruptionen schwankender Aktivität. Am 15. Juli 2026 registrierte das Vulkanasche-Warnzentrum in Washington eine Ascheemission aus dem Gipfelkrater des 5.426 Meter hohen Stratovulkans. Gegen 06:51 UTC wurde eine Aschewolke beobachtet bzw. aus Satellitendaten abgeleitet. Die Wolke erreichte eine Höhe von bis zu 22.000 Fuß (etwa 6.700 Meter) über dem Meeresspiegel und bewegte sich mit geringer Geschwindigkeit in südwestliche Richtung. Aufgrund dichter Bewölkung war die Aschewolke auf den Satellitenbildern allerdings nur bedingt auszumachen.

Popocatepétl

Anders verhielt es sich mit den Beobachtern am Grund, die nachts ein fantastisches Naturspektakel geboten bekamen, als der Vulkan glühende Tephra ausstieß, die den Gipfelbereich des Popocatepetl eindeckte. Aus der Rotglut hinaus konnte man vor Ort und via Livecam eine Vulkanaschewolke aufsteigen sehen, ähnlich jener, die man heute nur schwer auf Satellitenbildern ausmachen konnte.

Die aktuelle Aktivität steht im Zusammenhang mit einer seit Jahren andauernden Phase wiederkehrender kleiner Explosionen, Entgasungen und Ascheemissionen am Popocatépetl. Das mexikanische Nationale Zentrum für Katastrophenprävention (CENAPRED) meldete für den 14. Juli insgesamt 196 Ausatmungen – die Bezeichnung für kleinere vulkanische Gas- und Aschefreisetzungen – sowie eine kleinere Explosion. Zusätzlich wurde eine zusammenhängende Ausatmungssequenz von fast 4 Stunden Dauer registriert.

Am Vortag, dem 13. Juli, wurden 150 Asche-Dampf-Exhalationen, eine mittelschwere Explosion und eine über sechs Stunden andauernde Emissionsphase mit Wasserdampf, vulkanischen Gasen und etwas Asche dokumentiert. Die Aktivität zeigt, dass weiterhin Magma und vulkanische Gase im Fördersystem des Vulkans zirkulieren.

Berichte über Tremor gab es zuletzt nicht. Nur am 12. Juli wurde eine kurze Tremorphase bestätigt.

Die Warnstufe des Popocatépetl bleibt unverändert bei „Gelb Phase 2“. Diese Stufe bedeutet eine erhöhte, aber kontrollierte Aktivität mit möglichen Explosionen, Ascheausstößen und dem Auswurf glühender Vulkanfragmente. CENAPRED warnt weiterhin davor, sich dem Krater zu nähern. Besonders gefährlich sind plötzliche Explosionen, bei denen Lavabomben und Blöcke mehrere hundert Meter weit geschleudert werden können. Eine Sperrzone von zwölf Kilometern um den Krater bleibt bestehen.

Popocatépetl eruptierte am 24. Juni Aschewolke auf 7300 m Höhe

Popocatépetl stößt wieder Asche aus – Warnstufe bleibt auf Gelb Phase 2

Der mexikanische Vulkan Popocatépetl stieß heute erneut eine Aschewolke aus, die höher als üblich aufstieg. Nach Angaben des VAAC Washington wurde am Dienstag eine anhaltende Ascheemission beobachtet, deren Wolke eine Höhe von rund 7.300 Metern erreichte und mit etwa 19 km/h nach Westen zog. Satellitenbilder und Webcam-Aufnahmen bestätigten die Ausbreitung der Vulkanasche über weite Gebiete westlich des Kraters. Auf den Livestreams konnte ich aufgrund dichter Bewölkung allerdings nichts erkennen. Anders sah es gestern aus, als sich bei schönstem Winterwetter mehrere kleinere Eruptionen ereigneten (siehe Bild).

Popocatépetl

Die Eruptionswolke wurde um 13:51 UTC erfasst. Prognosen zufolge könnte sich die Asche im Tagesverlauf weiter nach Westen ausbreiten. Für die Luftfahrt stellt Vulkanasche insbesondere in der Nähe des Vulkans ein potenzielles Risiko dar, da sie Triebwerke und andere technische Systeme beeinträchtigen kann.

Das mexikanische Nationale Zentrum für Katastrophenprävention (CENAPRED) meldet ebenfalls anhaltende vulkanische Aktivität. In den vergangenen 24 Stunden registrierten die Wissenschaftler 277 starke Entgasungen und Asche-Dampf-Exhalationen. Diese bestanden überwiegend aus Wasserdampf, vulkanischen Gasen und geringen Ascheanteilen. Größere Explosionen wurden im Berichtszeitraum nicht gemeldet. In den Tagen zuvor waren deutlich weniger Exhalationen registriert worden. Dafür zeigten nächtliche Aufnahmen schwache strombolianische Eruptionen, bei denen einige glühende Lavabrocken auf die Außenflanke des Kraterbereichs geschleudert wurden. Tremor wurde im aktuellen Bericht nicht erwähnt. Zusammen mit der stärkeren Explosion vom heutigen Tag ergibt sich das Bild einer moderaten Aktivitätssteigerung. Möglicherweise räumte die Explosion einen Teil des Lavadoms aus, der sich im Krater immer wieder neu bildet.

Die offizielle Warnstufe bleibt unverändert auf Gelb Phase 2, der zweithöchsten Stufe innerhalb der gelben Alarmphase. Nach Einschätzung der Behörden sind weiterhin leichte bis mäßige Explosionen möglich. Dabei können glühende Gesteinsfragmente in der Umgebung des Kraters niedergehen.

CENAPRED appelliert deshalb erneut an die Bevölkerung, den Vulkan nicht zu besteigen und die bestehende Sperrzone strikt einzuhalten. Rund um den Krater gilt ein Sicherheitsradius von zwölf Kilometern. Das Betreten dieses Bereichs ist aufgrund möglicher Explosionen und herabfallender vulkanischer Geschosse gefährlich.

Der 5.426 Meter hohe Popocatépetl zählt zu den aktivsten Vulkanen Mexikos und wird aufgrund seiner Nähe zu den Ballungsräumen Mexiko-Stadt, Puebla und Tlaxcala rund um die Uhr überwacht.

Explosivität am Vulkan Popocatepetl nimmt weiter zu

Explosivität am Popocatépetl nimmt weiter zu – Vulkanausbruch wirft rotglühende Tephra bis auf den Hang aus

Der mexikanische Vulkan Popocatépetl ist in den letzten Tagen wieder deutlich unruhiger geworden und erzeugt häufigere Explosionen, die neben Vulkanasche auch rotglühende Tephra fördern, die im oberen Bereich der Vulkanflanke niedergeht. Webcamaufnahmen zeigen dabei rot illuminierte Dampfwolken, die so grell aufleuchten, dass das gesamte Bild überstrahlt wird. Dennoch scheint es eine Diskrepanz zwischen den visuellen Beobachtungen und den Messwerten der Vulkanologen zu geben, die ich mir nicht erklären kann.

Popocatepetl

In den vergangenen Tagen hat sich die Explosivität des 5.426 Meter hohen Vulkans weiter gesteigert. Livecam-Aufnahmen dokumentieren anhaltende Eruptionen, bei denen glühende Lavabomben und Gesteinsfragmente bis auf die oberen Flanken des Vulkankegels geschleudert werden. Die ballistischen Auswürfe stellen insbesondere im Gipfelbereich eine Gefahr dar, weswegen die Besteigung des Vulkans weiterhin untersagt bleibt.

Auch satellitengestützte Beobachtungen bestätigen die aktuelle Unruhe und das VAAC Washington veröffentlicht seit Mitte Mai wieder deutlich regelmäßiger Warnungen vor Vulkanasche, als es in den ersten Monaten des Jahres der Fall gewesen war. So meldeten die Washingtoner am frühen Morgen des 3. Juni eine Ascheemission, die bis in Höhen von etwa 6.000 Metern über dem Meeresspiegel aufstieg Die Aschewolke driftete mit einer Geschwindigkeit von 9 km/h nach Süden und Südwesten ab.

Nach Angaben des Nationalen Zentrums für Katastrophenprävention (CENAPRED) wurden innerhalb der letzten 24 Stunden 33 Exhalationen geringer Intensität sowie 22 Minuten vulkanischer Tremor registriert. Tremor gilt als Hinweis auf die Bewegung von Magma und vulkanischen Gasen im Fördersystem und kann eine erhöhte eruptive Aktivität begleiten. Was mich verwundert, ist, dass die Explosionen als Exhalationen eingestuft werden, obwohl rotglühende Tephra ausgestoßen wird. Die Explosionen zerstören den Lavadom, der am Boden des Kraters wuchs. Der Tremor fluktuiert deutlich: Am 1. Juni wurden 66 Minuten aufgezeichnet. Diese Werte liegen aber immer noch deutlich unter denen der stärkeren Eruptionsphasen der Vorjahre.

Die mexikanischen Behörden halten die Warnstufe weiterhin auf „Gelb Phase 2“. CENAPRED fordert die Bevölkerung eindringlich auf, den Kraterbereich nicht zu betreten und die bestehende Sperrzone von zwölf Kilometern strikt einzuhalten. Aufgrund der Gefahr herabfallender Lavabomben und möglicher stärkerer Explosionen bleibt die Situation am Popocatépetl aufmerksam zu beobachten.

Vulkanausbruch am Popocatepetl förderte dichte Aschewolke

Anhaltende Ascheeruption am Popocatépetl – Eruptionswolke steigt bis auf 6.100 Meter Höhe

Der mexikanische Vulkan Popocatépetl hat in den vergangenen Tagen seine Explosivität deutlich gesteigert und mehrere teils kräftige Ascheeruptionen erzeugt. Besonders am Morgen des 30. Mai kam es zu einer länger anhaltenden Eruption, bei der eine dichte Aschewolke bis auf Flughöhe FL200 (rund 6.100 Meter über dem Meeresspiegel) aufstieg. Unter dem Einfluss starker Höhenwinde driftete die Wolke in südwestliche Richtung und war über weiten Teilen Zentralmexikos sichtbar.

Popocatepetl

Bereits um 7:00 Uhr registrierten die Überwachungskameras des Nationalen Zentrums für Katastrophenprävention (CENAPRED) eine starke Ascheemission. Nur wenige Minuten später, um 7:07 Uhr, folgte eine deutlich stärkere Explosion. Aus dem Krater schoss eine dunkle Aschesäule empor, die rasch an Höhe gewann und sich zu einer ausgedehnten Eruptionswolke entwickelte. Der Ausbruch wurde unter anderem von der Afar-TV-Livecam aufgezeichnet und dokumentierte, dass die Explosion zu den stärkeren Ereignissen der vergangenen Tage gehörte. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Explosionen dazu beitragen, den Lavadom zu zerstören, der sich während der Phase geringerer Explosivität in den vergangenen Wochen am Kraterboden gebildet hatte.

Am Wochenende wurden die geophysikalischen Daten von den CENAPRED-Forschern leider nicht aktualisiert. In den 24 Stunden vor dem Ausbruch registrierte das Vulkanbeobachtungsinstitut insgesamt 267 Exhalationen sowie 24 Minuten vulkanischen Tremors. Dies gilt als Hinweis auf anhaltende Bewegungen von Gasen und Magma im Untergrund. Der Popocatépetl, von den Einheimischen auch „Don Goyo“ genannt, zählt zu den aktivsten Vulkanen Nordamerikas und zeigt seit Jahren eine wiederkehrende explosive Aktivität.

Trotz der markanten Ascheeruption beließen die Behörden die Warnstufe auf Gelb Phase 2. Diese Stufe signalisiert eine erhöhte vulkanische Aktivität mit möglichen Explosionen, Ascheemissionen und dem Auswurf glühender Gesteinsfragmente. Die Bevölkerung wird weiterhin aufgefordert, den Kraterbereich nicht zu betreten und die bestehende Sperrzone von zwölf Kilometern strikt einzuhalten.

Vulkanausbruch am Popocatépetl erzeugt größere Aschewolke

Popocatépetl stößt größere Aschewolke aus – Behörden warnen weiter vor Annäherung an den Vulkan

Der mexikanische Vulkan Popocatépetl hat am Donnerstag erneut eine Aschewolke ausgestoßen. Livecam-Aufnahmen dokumentieren, dass sie deutlich größer war als üblich. Im Widerspruch dazu weisen die Angaben des Washington Volcanic Ash Advisory Center (VAAC) von 14:11 UTC lediglich eine diskrete Emission vulkanischer Asche aus, die sich in südöstliche Richtung bewegte. Die Aschewolke erreichte laut VAAC eine Höhe von 5,8 Kilometern über dem Meeresspiegel und driftete mit etwa 19 km/h nach Südosten.

Satellitendaten von GOES-19, Webkameraaufnahmen sowie meteorologische Modellrechnungen bestätigten die Emission. Dem VAAC zufolge erstreckte sich die Aschewolke wenige Minuten nach dem Ereignis über den südöstlichen Bereich des Vulkans. In sozialen Medien geteilte Augenzeugenberichte und Bilder deuten jedoch darauf hin, dass die Aschewolke deutlich höher aufstieg und eine hohe Dichte aufwies. In der Stadt Heroica Puebla de Zaragoza, die gut 45 Kilometer westlich des Vulkans liegt, entstanden Aufnahmen der markanten Eruptionswolke. Diese stieg offenbar mindestens 2500 Meter über Kraterhöhe auf und nicht lediglich 400 Meter, wie es der offizielle Bericht nahelegt. die breite Basis der Aschewolke deutet darauf hin, dass der Gipfelbereich von einem Dichtestrom eingehüllt wurde. Möglicherweise blies die Explosion den Lavadom am Kraterboden zumindest teilweise aus.

Der lokale Beobachter René Ochoa veröffentlichte Bilder der Aschewolke und bezeichnete sie als „schockierend“. Dies verdeutlicht, dass das Ereignis zumindest nicht alltäglich war.

Größere Auswirkungen auf internationale Luftverkehrsrouten wurden bislang nicht gemeldet. Dennoch beobachten die Luftfahrtbehörden die Entwicklung aufmerksam, da selbst kleinere Aschewolken eine Gefahr für Flugzeuge darstellen können.

Die für die Vulkanbeobachtung zuständige Behörde CENAPRED bestätigte am Donnerstag, dass die Warnstufe weiterhin auf „Gelb Phase 2“ verbleibt. Diese Stufe signalisiert eine erhöhte vulkanische Aktivität mit möglichen kleineren bis moderaten Explosionen, Ascheemissionen und dem Auswurf glühender Gesteinsfragmente. Die Sperrzone rund um den Gipfel bleibt auf einen Radius von 12 Kilometern festgelegt.

In den vergangenen 24 Stunden registrierten die Vulkanologen 230 Exhalationen von Asche-Dampf-Wolken sowie insgesamt 246 Minuten anhaltender Emissionsphasen. Länger anhaltender Tremor wurde offenbar nicht gemeldet. Obwohl auch die Vulkanologen Aufnahmen der Aschewolke veröffentlichten, wird in ihrem täglichen Update nicht näher auf das Ereignis eingegangen. Ein explosiver Vulkanausbruch fand keine ausdrückliche Erwähnung.

Zudem warnen die Behörden bei starken Niederschlägen vor der Gefahr von Schlamm- und Gerölllawinen (Laharen) in den Schluchten an den Flanken des Vulkans. Solche Ströme können vulkanisches Material mobilisieren und in tiefer gelegene Gebiete transportieren.

Popocatépetl mit Kraterglühen und Ascheexhalationen

Popocatépetl eruptiert Vulkanasche auf FL 200 – intensives Kraterglühen beobachtet

Der Vulkan Popocatépetl liegt südöstlich der mexikanischen Hauptstadt und dominiert an klaren Tagen das Stadtbild. Der Vulkan zeigt weiterhin Aktivität, auch wenn sie nicht mehr so stark ist, wie es noch vor 2 Jahren der Fall gewesen war, als der Vulkan hier ständig in den Schlagzeilen stand. Ein aktuelles VAAC-Washington-Advisory meldet eine neue Ascheemission, deren Wolke sich bis in 20.000 Fuß Höhe (FL200) erstreckt und südwärts mit etwa 15 Knoten driftet. Im metrischen System ergibt das eine Höhe von gut 6100 m bei einer Windgeschwindigkeit von 28 km/h. Zudem erkennt man auf den Livecams intensives Kraterglühen in Form rot illuminierter Dampfwolken.

In den letzten 24 Stunden registrierte das für die Vulkanbeobachtung zuständige Institut CENAPRED zehn Exhalationen sowie ein vulkanotektonisches Erdbeben der Magnitude 1,1, das sich um 01:36 Uhr ereignete. Tremor mit einer Gesamtdauer von 126 Minuten wurde nur am Sonntag aufgezeichnet. Er begleitete 18 Exhalationen. Die Frage ist, wann die Vulkanologen zwischen Eruption und Exhalation unterscheiden, denn einige Eruptionswolken bestehen überwiegend aus Vulkanasche und erreichen Höhen von mehreren Hundert Metern über dem Krater. Meiner Meinung nach kann man getrost von Eruptionen sprechen, sobald die Asche so konzentriert ist, dass sie VONA-Warnungen auslöst, wie es am Popocatepetl immer wieder der Fall ist.

Die Rotglut am Krater zeugt davon, dass glühendes Magma hoch im Fördersystem steht. Zuletzt wuchs ein kleiner Lavadom am Grund des Kraters.

Die Warnstufe verbleibt in der gelben Phase 2, was auf anhaltende Aktivität und mögliche explosive Episoden hinweist. Das nationale Katastropheninstitut CENAPRED mahnt eindringlich, den Gipfel nicht zu besteigen, da jederzeit Explosionen mit glühenden Gesteinsfragmenten auftreten können. Eine Sperrzone von zwölf Kilometern rund um den Krater bleibt strikt einzuhalten.

Der Stratovulkan gehört zum Transmexikanischen Vulkangürtel und entsteht durch Subduktion der Cocos-Platte unter die Nordamerikanische Platte. Seine nahezu perfekte Kegelform erhebt sich auf 5.426 Meter und dominiert die Landschaft zwischen Puebla und dem Bundesstaat México.

Popocatépetl: Lavadom im Krater fotografiert

Ascheexhalation und Rotglut am Popocatépetl beobachtet – Lavadom im Krater abgelichtet

Der Popocatépetl ist der aktivste Vulkan Mexikos und emittierte in der vergangenen Nacht erneut Vulkanasche, die beim VAAC Washington eine VONA-Warnung auslöste. Die Aschewolke stieg auf etwa 6.000 Meter Höhe auf und driftete mit rund 18 km/h nach Südwesten ab. Grundlage der Beobachtungen sind Satellitendaten, Webcams sowie Modellanalysen. Stärkere Explosionen blieben in letzter Zeit aus, sodass einige Wagemutige bis zum Krater aufstiegen – was nach wie vor offiziell verboten ist. Dennoch dürften sich auch die Behörden insgeheim über die entstandenen Aufnahmen freuen, die zeigen, dass sich am Kraterboden ein flacher, pfannkuchenförmiger Lavadom gebildet hat.

Ganz neu ist diese Entdeckung allerdings nicht, da bereits zuvor ein neues Lavadomwachstum vermutet worden war. Aufnahmen der vergangenen Wochen zeigten Rotglut und thermische Anomalien am Kraterboden. Die jüngst veröffentlichten Bilder entstanden jedoch bei Tageslicht, als Sonnenstrahlen bis in den Krater fielen, und machten den Dom erstmals deutlich sichtbar. Kurz zuvor aufgenommene Bilder im Halbdunkel belegten bereits, dass der Dom glüht. Solche Lavadome sind am Popocatépetl oft nur von kurzer Dauer, da früher oder später Explosionen einsetzen, die die Struktur wieder zerstören.

Darüber hinaus kam es in den vergangenen 24 Stunden zu einer deutlichen Zunahme der exhalativen Aktivität. Wie aus einem Update des CENAPRED hervorgeht, wurden 167 Ausatmungen sowie Emissionsphasen mit glühenden Fragmenten von insgesamt 171 Minuten Dauer in Kraternähe registriert. Am Vortag waren es lediglich acht solcher Ausatmungen gewesen. Die Eruptionstätigkeit bleibt damit insgesamt auf niedrigem Niveau, zeigt jedoch eine steigende Tendenz.

Die mexikanische Katastrophenschutzbehörde CENAPRED belässt die Warnstufe weiterhin auf Gelb, Phase 2. Diese Stufe signalisiert anhaltende Aktivität mit der Möglichkeit von Explosionen, Ascheausstoß sowie dem Auswurf glühender Gesteinsbrocken.

Die Behörden warnen eindringlich davor, sich dem Vulkan zu nähern. Insbesondere das Besteigen des Vulkans gilt als gefährlich, da es jederzeit zu Explosionen kommen kann. Eine Sperrzone von 12 Kilometern rund um den Krater ist strikt einzuhalten. Zudem wird bei starken Regenfällen vor der Gefahr von Schlamm- und Gerölllawinen in den umliegenden Schluchten gewarnt.

Anmerkung: Die Bilder sind Screenshots aus Handy-Videos und waren mit Schriften überdeckt. Zum verbessern der Visualisierung wurden sie mit Hilfe einer KI bearbeitet, wobei besonders bei der Nachtaufnahme künstlich anmutende Artefakte entstanden. Dennoch spiegeln die Bilder die Realität wider.