Popocatepetl eruptiert Vulkanasche

In Mexiko eruptiert der Popocatepetl weiterhin Vulkanasche. Das Institut CENAPRED berichtet auf seiner Homepage von 3 moderaten Explosionen in den letzten 24 Stunden. Ferner wurden 177 Asche-Dampf-Exhalationen beobachtet und 258 Minuten tremor registriert. Das VAAC brachte 5 Meldungen zu Aschewolken heraus und detektierte sie in 6700 m Höhe. Obwohl die Tätigkeit gegenüber den letzten Tagen etwas abgenommen zu haben scheint, kursiert in den sozialen Medien eine interessante Aufnahmen der Eruptionen, die ich euch hier nicht vorenthalten möchte.

Sangay in Action

Heute steht der Vulkan in Ecuador mal wieder in den Schlagzeilen, da das VAAC mehrere Aschewolken meldete, die bis zu 6700 m ü.N.N. aufstiegen. Zudem registriert MIROVA eine Wärmestrahlung mit einer Leistung von 351 MW. Das ist einer der höchsten Werte der aktuellen Eruptionspahse des Sangays, die im Mai dieses Jahres begann. Die Wärme stammt von einem Lavastrom der einem Dom im Krater des Vulkans entspringt.

Dukono verursacht Flughafensperrung

Auf der indonesischen Insel Halmahera ist der Dukono weiterhin aktiv und intensivierte seine Eruptionen noch. Er stieß soviel Vulkanasche aus, dass auf der Nachbarinsel Morotai der lokale Flughafen gesperrt werden musste. Je nach Windrichtung kommt das immer mal wieder vor. Dukono ist einer der aktivsten Vulkane des indonesischen Archipels und wird auch oft als „Dreckschleuder“ tituliert. Das geschieht zurecht, denn in seinem Umkreis wird soviel Vulkanasche abgelagert, dass Vulkanwanderer diese von der immer feuchten Vegetation abstreifen und aussehen wie die Schornsteinfeger.

Ätna weiterhin aktiv

Heute Morgen lichteten sich die dichten Wolken, die den Ätna seit 2 Tagen verhüllten. Auf den LiveCams sieht man nun wieder 2 Aschewolken, die aus dem Nordostkrater und der Voragine aufsteigt. Die Asche wird vom starken Wind seitwärts verfrachtet, so dass Satelliten die Wolke nicht detektieren können. Der Tremor ist weiterhin leicht erhöht und fluktuierte in den letzten Tagen deutlich. MIROVA registriert eine moderate Wärmeanomalie.

Mayotte: submarine Eruption geht weiter

Der submarine Vulkanausbruch vor der Insel Mayotte (Madagaskar) geht offensichtlich weiter. Zwar gibt es keine direkten visuellen Beobachtungen des Vulkans, wohl aber eine anhaltende Erdbebentätigkeit, die die Aktivität wiederspiegelt. Das REVOZIERE-Institut brachte nun ein neues Bulletin für die 2 Septemberhälfte heraus und attestierte eine hohe Seismizität: es wurden 676 Erschütterungen registriert. Im Schnitt macht das 19 Beben pro Tag. In der ersten Septemberhälfte wurden 506 Erdbeben registriert. Der Vulkanausbruch selbst manifestiert sich 50 – 60 km südöstlich der Insel. Es handelt sich um eine der größten submarinen Eruption die von der modernen Wissenschaft detektiert wurde. An der Oberfläche gibt es nur wenige spuren, die darauf hindeuten. so wurden Wasserverfärbungen beobachtet, die auch beprobt wurden. An der Küste von Mayotte gibt es einige Mofetten, die Kohlendioxid ausstoßen. Auch hier hat man angefangen Proben zu nehmen und den Gasflux zu messen. Über Bodendeformation wurde nicht berichtet. Allerdings kam man dem Vulkanausbruch erst auf die Spur, als sich Teile der Insel Mayotte stark absenkten. Diese Absenkung verdeutlichte, wie viel Magma sich angesammelt hatte. Bereits im letzten Jahr wurde mindestens 1 Kubikkilometer Magma gefördert. In den letzten Tagen gab es einige Erdbeben, die deutlich stärker waren als jene im September. Sie hatten die Magnituden 3,4 und 3,6.

Mayotte ist eine Vulkaninsel im Indischen Ozean. Sie liegt zwischen den Komoren und Madagaskar. Auch La Réunion ist nicht weit entfernt. Möglicherweise steht die vulkanische Aktivität sogar mit dem Hot Spot in Verbindung, der auch für den Vulkanismus auf La Réunion verantwortlich ist. Wenn diese Magmamengen auf einer der Inseln austreten würde, wäre das eines der größten Spektakel der Geschichte und zugleich ein der größten Katastrophen. Die Folgen für die Tiefsee sind indes noch unabsehbar.

Hekla auf Island mit Schwarmbeben

Der isländische Vulkan Hekla gab ein Lebenszeichen von sich. Es erschien in Form von 11 schwachen Erdbeben in nur 100 Metern Tiefe, die den Berg in den letzten 24 Stunden erschütterten. Das stärkste Beben des Schwarms brachte es auf die Magnitude 1,5. Hekla ist bekannt für seine geringe Seismizität, obwohl sich in der Magmakammer unter dem Vulkan bereits einiges an Schmelze angesammelt hat. Schon seit Jahren rechnen die örtlichen Vulkanologen mit einer Eruption. Die Ausbrüche der Hekla kündigten sich in der Vergangenheit erst 30-80 Minuten vor Begin der Eruption mit Hunderten Erdbeben an. Sie hatten Magnituden kleiner als 3. Das aktuelle Schwarmbeben scheint noch keinen Ausbruch anzukündigen. Die geringe Tiefe der Hypozentren könnte auf Steinschläge hindeuten, oder auf sich bildende Frakturen.

Die letzten Ausbrüche der Hekla ereigneten sich 1970, 1980, 1991 und im Jahr 2000. Bereits 2011 meldeten Vulkanologen eine Magmenintrusion, die zur Entstehung eines langgestreckten „Buckels“ führte. Doch bis heute ist der Vulkan ruhig geblieben.

Stromboli: Eruptionen im 5-Minutentakt

Der Stromboli auf den Liparischen Inseln ist weiterhin aktiv. Vereinsmitglied Andreas Steinbrenner befindet sich vor Ort und berichtete gestern Abend von Eruptionen im 5-Minutentakt. Sie waren vom Beobachtungsposten auf 290 m Höhe aus gut sichtbar. Dort steht auch ein Unterstand für die Wachtposten, die tatsächlich kontrollieren, ob sich Neugierig hochschleichen. Andreas unterhielt sich auch mit den Bergführern, für die die aktuelle Saison ins Wasser, oder viel mehr in die Asche gefallen ist. Derzeit befinden sich nur noch 4 Bergführer-Urgesteine auf der Insel. Die anderen wanderten in anderer Bergregionen ab. Auch die restliche Touristikbranche leidet unter dem Aufstiegsverbot. Mittlerweile erkennt man aber, dass 2 Minuten Vorwarnzeit am Gipfel niemanden etwas bringen, wenn es zu einem Paroxysmus kommt. Der Vulkanologe Boris Behncke meinte, dass man die Sicherheitslage am Vulkan neu bedenken muss. Alles in Allem sieht es so aus, als würde der Aufstieg zum Gipfel noch für einige Zeit gesperrt bleiben.

Update 12:00 Uhr: Das LGS bestätigt eine hohe anzahl explosiver Eruptionen. Die forscher registrierte gestern 200 strombolianische Eruptionen. der Schwefeldioxid-Ausstoß betrug 87 Tonnen am Tag.

Fuego mit Lavastrom

Der Fuego in Guatemala ist weiterhin aktiv. INSIVUMEH berichtet von schwachen bis moderaten explosiven Eruptionen. Vulkanasche steigt bis zu 4800 m ü.N.N. auf und driftet bis zu 20 km weit. Nachts ist glühende Tephra sichtbar, die bis zu 400 m über Kraterhöhe geschleudert wird. Pro Stunde gibt es zwischen 9 und 16 dieser Eruptionen. Zudem wird ein zäher Lavastrom gefördert, der eine Länge von 200 m hat. er quillt aus dem Krater und fließt in Richtung der Schlucht von Seca.

Pacaya unverändert aktiv

Der Pacaya liegt in Sichtweite des Fuegos und ist unverändert aktiv. Die Vulkanologen berichten von kleinen strombolianischen Explosionen aus dem Kegel im MC Kenney Krater. Glühende Schlacken steigen bis zu 25 m hoch auf. Zudem fließen Lavaströme in nördlicher und nordöstlicher Richtung. Sie erreichen Längen um 250 m. Die Wärmestrahlung ist mit einer Leistung von 37 MW relativ gering. Es wird sich um zähe Aa-Lava handeln, die oberflächlich schnell abkühlt.

Popocatepetl eruptiert Vulkanasche

In Mexiko eruptiert der Popocatepetl weiterhin seine Aschewolken. Sie steigen bis auf einer Höhe von 6400 m über dem Meeresspiegel auf. CENAPRED berichtet von 3 explosiven Eruptionen, 183 Exhalationen und 237 Minuten Tremor. Vulkanische Beben wurden keine registriert. Insgesamt ist die Aktivität etwas schwächer als in den letzten Tagen.

Taal mit hoher Seismik

Die Seismik unter dem philippinischen Calderavulkan Taal ist vergleichsweise hoch. In den letzten 24 Stunden wurden 87 vulkanotektonsiche Erdbeben registriert. Eine Erschütterung war so stark, dass Anwohner sie gespürt haben. In den 2 Tagen davor wurden 45 und 47 Erdbeben aufgezeichnet. Die Werte verdoppelten sich über die letzten Tage hinweg und lagen bereits dort über den Durchschnitt. Die Vulkanologen von PHLIVOLCS melden zudem Inflation. Es steigt also Magma auf und sammelt sich im Magmenkörper unter dem Vulkan. Ob es letztendlich zur Eruption kommen wird ist noch ungewiss. Der Alarmstatus steht noch auf „1“.

Ätna steigerte Asche-Ausstoß

Der Ätna auf Sizilien steigerte gestern seine Aktivität und begann mehr Asche zu fördern. Das wurde nicht nur vom INGV mitgeteilt, sondern war auch gut per LiveCam zu beobachten. Heute sind jedoch mehrere der Cams offline. Auf der Cam im Nordosten kann man das Geschehen noch gut beobachten. Ein Großteil der Asche stammte aus dem Nordostkrater, doch auch die Voragine stimmte mit ein. Es wurden VONA-Warnungen ausgegeben, allerdings ohne genaue Angaben der Höhe der Aschewolken. Doch auf Luftaufnahmen sieht man, dass die Asche schnell vom Wind verdriftet wurde.

Die restlichen Parameter präsentieren sich unverändert. Der Tremor bewegt sich auf mittlerem Niveau seitwärts. Es gibt rege Mikroseismik unter den Gipfelkratern. MIROVA registrierte eine Wärmestrahlung mit einer Leistung von 19 MW.

Gestern gab es auch mehrere Erdbeben im weiteren Umkreis des Vulkans. Ein kleiner Erdbebenschwarm manifestierte sich nördlich des Ätnas bei Rodì Milici. Auch vor der Küste des Strombolis gab es einen Erdstoß.

Popocatepetl in Mexiko

Der Popo ist weiterhin gut drauf und eruptiert Vulkanasche und glühende Tephra. Die Asche erreicht eine Höhe von 6400 m über dem Meeresspiegel. CENAPRED berichtet von 3 schwachen und einer moderaten Explosion in den letzten 24 Stunden. Zudem wurden 226 Exhalationen registriert und 366 Minuten Tremor aufgezeichnet.

Nevado del Ruiz.

In Kolumbien gab es weitere Eruptionen des Vulkans Nevado del Ruuiz. Das VAAC meldete Vulkanasche in 7000 m Höhe. Seit gestern wurden 8 VONA-Meldungen veröffentlicht.

Kerinci eruptiert

Der Vulkan auf der indonesischen Insel Sumatra ist wieder aktiv geworden und eruptiert eine Aschewolke. Laut VAAC Darwin erreicht sie eine Höhe von 4500 m über dem Meeresspiegel. In den vergangenen Monaten kam es am Kerinci immer wieder zu sporadischen Vulkanausbrüchen, die meistens phreatischer Natur waren.

Sakurajima bricht aus

Auf der japanischen Insel Kyushu ist der Sakurajima wieder ausgebrochen. Die Vulkanasche steigt bis zu 3600 m hoch auf. Gestern Abend gab is in kurzer Folge mehrere Meldungen zu Aschewolken.

Stromboli: Hohe Anzahl an Eruptionen

Der Stromboli will nicht zur Ruhe kommen und intensivierte die Anzahl der explosiven Eruptionen gestern signifikant. Das LGS berichtet von 224 Eruptionen (thermal transients). Am Vortag waren es 130. Einige Explosionen erzeugten einen Druck von mehr als 2 bar und waren stärker als die durchschnittlichen Strombolianer.  Zudem wurden 3 Steinschläge registriert. Der Schwefeldioxidausstoß betrug 68 Tonnen am Tag und wird als niedrig beschrieben. Neu ist die Angabe des Kohlendioxid-Ausstoßes der gestern 546 Tonnen am Tag betrug. Am Vortag war der Wert etwa doppelt so hoch. MIROVA registrierte eine thermische Strahlung mit einer Leistung von 15 MW. Dies entspricht einem mittleren Wert.

Ätna eruptiert weiter

Der Ätna ist ebenfalls weiterhin aktiv. Bei schönstem Sonnenschein ist es heute sehr stürmisch und die Eruptionswolken werden platt gedrückt und in südöstlicher Richtung verdriftet. Dennoch erkennt man einen verhältnismäßig hohen Ascheanteil in der Dampfwolke. Der Tremor bewegt sich weiterhin im „gelben“ Bereich. MIROVA detektierte gestern eine thermische Strahlung mit einer Leistung von 36 MW. Die Eruptionen förderten also nicht nur Vulkanasche, sondern auch glühende Tephra. Auf einem Sentinel-Satellitenfoto erkennt man mehrere thermische Anomalien im Bereich des Zentralkraters. Die Größte konzentriert sich mittlerweile im Bereich der Bocca Nuova, doch auch aus der Voragine steigt Hitze auf. Der Intrakraterkegel ist wahrscheinlich noch tätig.

Kilauea: Inflation unter dem Pu’u’O’o

Am Kilauea wächst der Kratersee im Halema’uma’u Krater weiter. Ende September wurde die Größe des Sees bereits mit einem Footballfeld verglichen. Man kann also mittlerweile durchaus von einem richtigen Kratersee sprechen. Das HVO berichtet von anhaltender Inflation im Bereich der obersten Magmakammer. Unter dem Pu’u’O’o-Krater stieg sie in der letzten Wochen sogar deutlich stärker an, als es in den Monaten seit der Eruption der Fall war. Aktuell finden im unteren Bereich des Westrifts viele schwache Erdbeben statt. Wodurch sie ausgelöst werden, wird nicht kommuniziert. Es ist durchaus denkbar, dass hier noch die Eruption im letzten Jahr nachwirkt. Genauso gut könnten die Beben aber auch mit Magmenaufstieg in Verbindung stehen.

Erta Alé: Lavasee wächst

[twenty20 img1=“168586″ img2=“168587″ offset=“0.5″ before=“Kleine Anomalie im August.“ after=“Im Oktober wird mehr Wärme abgestrahlt.“]

Lange Zeit war es relativ ruhig um den Erta Alé in der äthiopischen Wüste Danakil bestellt, doch jetzt gibt es Anzeichen dafür, dass der Lavasee im Pitkrater wieder wächst. Die Zeichen kommen in Form von Wärmesignalen, die von den SENTINEL-Satelliten registriert werden. In den letzten 2 Wochen ist das Infrarotsignal aus dem Pitkrater deutlich stärker geworden. Es lässt zwar keine direkten Schlüsse über die Größe des Lavasees zu, aber es scheint zumindest wahrscheinlich zu sein, dass wieder eine ernst zunehmende Menge Lava im Pitkrater steht. Wie lange das der Fall sein wird, lässt sich nicht prognostizieren. Aktuell ist das Signal noch etwas schwächer, als es vor dem Auslaufen des Lavasees im Januar 2017 war. Wie Groß der Lavasee tatsächlich ist, kann nur eine Expedition dorthin ermitteln. MIROVA registriert eine moderate Wärmestrahlung mit einer Leistung von 70 MW, doch es ist nicht klar, wie viel davon von den Lavastrom-spots stammt.

Stromboli: Tremor steigt

Aktuell steigt de Tremor am Stromboli an. Es ist noch nicht ersichtlich, ob es ein Peak im rahmen der normalen Fluktuation wird, oder ein anhaltender Trend. Das LGS korrigierte den gestrigen Wert zum Schwefeldioxid-Ausstoß auf 43 Tonnen am Tag. Der aktuelle Bericht steht noch aus.

Nevado del Huila mit Seismik

Der kolumbianische Vulkan zeigt Anzeichen des Erwachens. In den letzten 6 Monaten wurden mehr als 6500 schwache Erdbeben registriert, die im Zusammenhang mit Magmenaufstieg stehen könnten. Messung des Schwefeldioxid-Ausstoßes ergaben Werte um 1000 Tonnen am Tag. Der Alarmstatus wurde erhöht und steht auf „3“, in einem 5 stufigen Warnsystem. ein Ausbruch erscheint jederzeit möglich zu sein.

Der Nevado del Huila ist 5364 m hoch und liegt in der Zentralkordillere Kolumbiens. Der letzte größere Ausbruch ereignete sich 2018. Damals kam es zu einem Hangrutsch, der mehrere Menschen tötete.

Popocatepetl gibt Gas

Der mexikanische Vulkan Popocatepetl drehte in den letzten 24 Stunden richtig auf und produzierte 14 explosive Eruptionen. Einige waren so stark, dass die Aschewolken eine Höhe von 2 km über dem Gipfel erreichten. Das VAAC gibt Höhen von 6000 m über dem Meeresspiegel an. Laut CENAPRED ereigneten sich zudem 215 Exhalationen. Es wurden 483 Minuten Tremor aufgezeichnet und 2 vulkanotektonische Erdbeben registriert. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 2,5. MIROVA verzeichnete eine thermische Strahlung mit einer Leistung von 37 MW. Die Wärmeanomalie könnte im Zusammenhang mit dem Lavadom stehen, der jüngst im Schlot entdeckt wurde. Ob er die explosive Tätigkeit überstand ist fraglich.

Manam eruptiert

Auf Papua Neuguinea ist der Manam wieder aktiv geworden Das VAAC Darwin meldet eine 3 km hohe Aschewolke. Der Inselvulkan liegt in der Bismarck-See und ist für seien Paroxysmen bekannt. Letzte größere Ausbruchsserie fand im Juli dieses Jahres statt. Die Bewohner des Eilands mussten bereits mehrmals evakuiert werden.

Ulawun weiter aktiv.

Der Manam ist nicht der einzige aktive Vulkan in Papua Neuguinea: Seit 3 Tagen steht der Ulawun wieder ind en Schlagzeilen. Auch dieser Vulkan erzeugte einen Paroxysmus und emittiert immer noch Vulkanasche. Diese steigt wie am Manam bis zu 3 km hoch auf.

Stromboli: Aktivität rückläufig

Am Stromboli (Italien) nimmt die Aktivität täglich etwas weiter ab. Beim LGS steht der Aktivitäts-Index zwar noch auf „hoch“, doch die Daten nähern sich den Durchschnittswerten an. Gestern wurden 111 strombolianische Eruptionen registriert. Der Tremor nimmt weiter leicht ab. Auffallend ist, dass der Schwefeldioxid-Ausstoß soweit zurückgegangen ist, dass er sich nicht mehr nachweisen ließ. Am Vortag waren es noch 37 Tonnen am Tag. Evtl. war das Messgerät gestern defekt. Doch summa summarum sieht es danach aus, als würde sich Stromboli langsam beruhigen und zu seiner gewohnten Tätigkeit zurück kehren.

Ätna: Alarmstatus erhöht

Update 13:00 Uhr: Das INGV schreibt in seinem morgendlichen Bericht, dass die Asche-Emissionen heute nachgelassen haben. Auf der LiveCam sieht man derzeit viel Dampf mit wenig Asche aus dem Nordostkrater aufsteigen. Beim Tremor sehen die Vulkanologen keine signifikante Änderung gegenüber den Vortagen.

Originalmeldung: Die anhaltenden Asche-Emissionen veranlassten gestern das INGV den Alarmstatus für den Flugverkehr auf „rot“ zu erhöhen. Damit gab es eine offizielle Warnung vor der Vulkanasche. Diese wurde aus 2 Kratern eruptiert: Der Voragine und dem Nordostkrater. Die Eruptionen halten weiterhin an, obwohl der Tremor weiter gesunken ist. Unter dem Gipfelkratern wird rege Mikroseismik registriert. MIROVA detektierte eine thermische Strahlung mit einer Leistung von 49 MW. Wie es weitergeht lässt sich nicht prognostizieren. Es ist eine der längsten Phasen mit reiner Tätigkeit aus dem Zentralkrater seit Jahren.

In unserer FB-Gruppe wurden zahlreiche Fotos der aktuellen Aktivität geteilt. Ein paar sehr schöne Aufnahmen mithilfe einer Drohne sieht man unten. Sie stammen von einem Fotografen aus der Schweiz.

Shiveluch auf Kamtschatka erutiert pyroklastischen Strom

Der Domvulkan erzeugte letzte Nacht (UCT) hoch aufsteigende Aschewolken. Das VAAC Tokio registrierte Vulkanasche in gut 10.000 Metern Höhe. Die Aschewolken standen im Zusammenhang mit pyroklastischen Strömen, die vom Dom abgingen. Die genaue Länge der Ströme wurde nicht kommuniziert, aber aus der Höhe der Aschewolke schätze ich, dass die pyroklastischen Ströme mindestens 2-3 km weit flossen. Für allzu forsche Vulkanbeobachter stellen sie eine Gefahr dar. Der Shiveluch ist derzeit der aktivste Vulkan auf Kamtschatka. Das VAAC gab dieses Jahr bereits 590 VONA-Meldungen zu diesem Vulkan heraus.

Poás in Costa Rica aktiv

In Costa Ria ist der Poás dieser Tage wieder munter. Vor 2 Tagen eruptierte er phreatisch. Eine Dampfwolke stieg mehrer Hundert Meter hoch auf. Der Nationalpark wurde aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Ulawun in Papua Neuguinea

Der Vulkan in PNG gibt keine Ruhe und eruptierte auch heute eine Aschewolke. Diese wurde vom VAAC Darwin registriert. ihre Höhe wird mit 5.200 m ü.N.N. angegeben.