Klyuchevskoy und Pacaya: erhöhte Aktivität

Klyuchevskoy: der Vulkan in Kamchatka ist wieder aktiver geworden. Das VAAC Tokyo verzeichnete in den letzten 24 Stunden 6 Aschewolken des Vulkans. Diese erreichten eine Höhe von 6 km über Meeresspiegel und legten eine Distanz von mehr als 1000 km zurück.

Pacaya: INSIVUMEH berichtet von einer Zunahme der strombolianischen Aktivität am Pacaya. Die Eruptionen folgen schneller aufeinander und werfen das Material etwas höher aus. Zudem ist der Tremor erhöht. Die Vulkanologen halten es für möglich, dass in den nächsten Tagen ein Lavastrom ausfließen könnte. Möglicher Weise kommt es auch zu einem Paroxysmus.

Vulkane weltweit

Klyuchevskoy: die Eruption des Vulkans in Kamtschatka geht auf relativ niedrigem Niveau weiter. KVERT berichtet von strombolianischen Eruptionen und Dampfemission mit ein wenig Asche.

Nishimo-shima: der Inselvulkan im Hoheitsgebiet von Japan eruptiert weiterhin Lavaströme. Die neu entstandene Insel Niijima misst nun 40.000 qm.

Pacaya: der Vulkan nahe Guatemala City ist unverändert aktiv und produziert kleine strombolianische Eruptionen.

Sakura-jima: bereits am 29.11. ereignete sich eine Eruption, die größere Lapilli bis 4 km weit ausstieß. Zwischen dem 1 und 3. Dezember war der Vulkan relativ ruhig. Die Aktivität steigerte sich auf normalem Niveau innerhalb der letzten 48 Stunden.

Vulkanausbrüche weltweit

Pacaya:  die Vulkanologen berichten von anhaltender strombolianischer Aktivität und hoher Seismik.  Glühende Lavabrocken erreichen eine Höhe von 50 bis 100 m über den Mackenney Krater. Sporadisch kommt es zu etwas stärkeren Ascheeruptionen mit lautem Explosionsknall.

Popocatepetl: der Vulkan nahe der mexikanischen Hauptstadt ist weiterhin aktiv. Gestern ereigneten sich 34 Exhalationen von Dampf und ein wenig Asche. Es fand ein vulkanisches Erdbeben der Magnitude 3,6 statt.

Sakurajima: gestern eruptierte der Vulkan 11 Aschewolken, die vom VAAC Tokyo registriert wurden. Der Vulkan läuft nach wie vor auf Hochtouren.

Pacaya: strombolianische Eruptionen

Thermisches Signal am Pacaya. © MODVOLCUpadate 01.09.2013: Pacaya verstärkte seine Aktivität in der Nacht. Starke Rotglut illuminierte den Nachthimmel über den Vulkan. Die Vulkanologen vermuten neue Lavaströme. Strombolinanische Explosionen waren weithin hörbar. Der Tremor ist relativ hoch. Auf Modis war vor 2 Tagen ein kleines thermisches Signal sichbar.

Originalmeldung: Der Vulkan in Guatemala ist weiterhin aktiv und generiert wieder strombolianische Vulkanausbrüche. Alle 2 Minuten kommt es zu einer schwachen Eruption und alle 10 Minuten zu einem moderaten Ausbruch. Geringe Mengen Vulkanasche  verbreiten sich über den Mackenney-Krater. Zudem wird ein Lavastrom ausgestoßen.

Pacaya: paroxysmaler Vulkanausbruch

Starker Tremor am Pacaya. © INSIVUMEHNachdem Vulkan Pacaya bereits am Donnerstag Anzeichen zunehmender Aktivität zeigte, folgte gestern Abend ein Paroxysmus. Auf dem Seismogramm ist eine Episode mit starkem Tremor zu sehen, wie wir es auch vom Ätna kennen. In unserer Facebookgruppe hat Matthias ein kurzes Video gepostet, dass eine mehrere Hundert Meter hohe Lavafontäne zeigt. Die Vulkanologen veranlassten die Evakuierung von 32 Menschen in der Ortschaft San Fransisco.

Vulkane weltweit

Pacaya: nach einigen Tagen der Ruhe ist der Vulkan in der Nähe von Guatemala City wieder aktiver geworden. Das Observatorium berichtet von Tremor und leichten strombolianischen Eruptionen im MacKenney Krater.

Shiveluch: das VAAC Tokyo registrierte in den letzten 24 Stunden wieder 4 Eruptionen des Domvulkans in Kamtschatka.

Tolbatschik: die Eruption geht auf niedrigem Niveau weiter. Es fließen dünnflüssige Lavaströme. Der Tremor geht langsam, aber stetig zurück.

Pacaya und Stromboli

Pacaya: in den letzten Tagen hat die Aktivität des Vulkans nahe Guatemala City leicht zugenommen. Aus dem Mackenney Krater werden regelmäßige strombolianische Eruptionen beobachtet. Möglicher Weise verstärkt sich die Aktivität in den nächsten Tagen weiter.

Stromboli: am Namensgeber der strombolianischen Eruptionen verstärkte sich die Aktivität auch wieder etwas. Waren die Ausbrüche der letzten Wochen vergleichsweise schwach, sind sie nun wieder von normaler Intensität und Häufigkeit. Zudem sind auch wieder die Livecams am Pizzo online.

Besonders zur Ferienzeit gilt es auf Stromboli sich einer geführten Gruppe anzuschließen. Gipfeltouren ohne Bergführer sind zwar theoretisch machbar, aber verboten und bringen häufig Stress mit Bergführern und Polizei.

Vulkanausbrüche weltweit

Pacaya: der Vulkan nahe Guatemala-City ist gestern ausgebrochen. Der eigentlich daueraktive Vulkan legte eine Pause von 3 Jahren ein. Nachdem sich in den letzten Wochen Zeichen mehrten, dass der Vulkan wieder lebendiger wird, kam es gestern zu einer initialen Eruption. Asche stieg bis zu 2 km hoch auf, größere Lapilli und Schlacken erreichten eine Höhe von 400 m über den McKenney-Krater. Asche regnete über bewohnte Ortschaften nieder. Der Alarmstatus wurde auf „orange“ erhöht. Ein Video zeigt die Eruption.

Sakura-jima: heute kam es zu einer ungewöhnlich starken Eruption am daueraktiven Vulkan in Japan. Auf einem Video ist zu erkennen wie starke vulcanische Explosionen glühende Schlacken meherere Hundert Meter hoch schleudern. Sie denken den ganzen Kegel des Showa-Kraters ein. Eine Aschewolke stieg mehrere Kilometer hoch auf. Vulkanische Blitze zuckten ‚en masse‘ in der Eruptionswolke.

Yasur: der 3. daueraktive Vulkan im Bunde liegt in Vanuatu. Die Eruptionen sind so stark geworden, dass Lavabomben bis über den Kraterrand hinaus fliegen und sogar den Besucherparkplatz erreichen. Der Alarmstatus ist noch auf „gelb“ steht aber kurz vor seiner Erhöhung.

Vulkane weltweit

Pacaya: der Vulkan nahe Guatemala City ist wieder in einer Phase leichter strombolianischer Aktivität eingetreten. Die Lava steht in einer Tiefe von ca. 40 m im Förderschlot des McKenney-Kraters. Die Vulkanologen rechnen mit einer Zunahme der Aktivität.

Stromboli: der Vulkan auf den Liparischen Inseln ist mal wieder etwas munterer als üblich. Das Seismogramm des INGV zeigt phasenweise stärkere Explosionssignale. Gelegentlich bilden sich kurze Lavaströme im Kraterbereich.

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