Ätna: Paroxysmus Nr. 8 hat angefangen

Update 16.30 Uhr: Aktuell fällt der Tremor stark ab und die Eruptionssäule stürzt mit ab. Die Eruption neigt sich ihrem Ende entgegen. Dank der Bewölkung, konnten nur die gipfelnahen Livecams ein paar Bilder auffangen. Von der den Paroxysmen der vergangenen Tage war es der unattraktivste.

Update 14.30 Uhr: Der Paroxysmus strebt seinem Höhepunkt entgegen. Freie Blicke sind nach wie vor rar. Vulkanasche steigt mehrere Kilometer hoch auf. Die Lavafontäne scheint relativ klein zu sein, dennoch enthüllt die Thermalcam einiges an heißem Material, das die Flanken des Südostkraters eindeckt.

Originalmeldung: Am Ätna auf Sizilien steigt der Tremor derzeit (13.30 Uhr) stark an und es sieht so aus, als würde ein neuer Paroxysmus anfangen. Die Sicht ist leider eingeschränkt und nur eine LiveCam liefert dunstige Bilder. Der Neue Südostkrater fördert eine Aschewolke. Auch aus dem Zentralkrater steigt Asche auf. Der Vulkanausbruch kündigte sich seit dem Vormittag durch eine Zunahme der strombolianischen Eruptionen an.

Vulkan-Update 02.03.21: Sinabung, Merapi, Popocatepetl

Das Update zu den Vulkanausbrüchen dreht sich heute um den indonesischen Vulkan Sinabung. Dort gingen mehrere große pyroklastische Ströme ab. Der Merapi entlässt glühende Schuttlawinen und der Popocatepetl eruptiert.

Sinabung: 13 pyroklastische Ströme

Sinabung

Seit heute Vormittag (Ortszeit) manifestierten sich am Sinabung auf Sumatra 13 pyroklastische Ströme. Sie flossen bis zu 4500 m weit und ließen gewaltige Aschewolken aufsteigen. Laut VSI erreichten sie eine Höhe von 5000 m über Gipfelhöhe. Mehrere Dörfer wurden vom starken Ascheniederschlag heimgesucht. Die Abgänge dauerten bis zu 485 Sekunden an und erzeugten seismische Signale mit 120 mm großen Amplituden. Außerdem kam es zu einer moderaten explosiven Eruption. Das VAAC detektierte Vulkanasche in einer Höhe von 12.200 m über dem Meeresspiegel. Abends wurden nochmals 2 kleinere Ausbrüche festgestellt. Die hohe Seismizität der Vortage ließ nach den Eruptionen und Abgängen nach. Der Dom dürfte einiges an Größe verloren haben und der Druck im Fördersystem hat nachgelassen. Dennoch besteht immer noch die Gefahr weiterer Abgänge.



Merapi: Glühende Schuttlawinen

Am Merapi auf Java gingen wieder mehrere Schuttlawinen ab. Das VSI registrierte gestern gut 195 entsprechende seismische Signale. Die übrige Seismik blieb gering. Das könnte 2 Gründe haben: 1) Es steigt entweder kein Magma mehr auf, oder 2) die Aufstiegswege sind frei und das aufsteigende Magma muss kein Gestein mehr brechen. Die Situation bleibt spannend, aber nicht so dramatisch wie am Sinabung.

Popocatepetl in Eruption

In Mexiko steigerte der Popocatepetl seine explosive Tätigkeit. Das VAAC brachte seit gestern 8 VONA-Meldungen zum Vulkan heraus. Vulkanasche wurde in einer Höhe von 6700 m detektiert. Sie driftete in westlicher Richtung. CENAPRED berichtet von 104 Asche-Dampf-Exhalationen und 956 Minuten Tremor, was ein recht hoher Wert ist. Es bewegt sich also Magma im Untergrund und mit weiteren Explosionen ist zu rechnen. Vor einem Aufstieg in die Kraterregion wird gewarnt.

Sakurajima eruptiert Aschewolke

Auf der japanischen Insel Kyushu war der Vulkan Sakurajima fleißig. Bereits vor 2 Tagen eruptierte er eine Aschewolke, die bis auf einer Höhe von 3700 m aufstieg.

Island: Magmenintrusion wahrscheinlich

Das starke Schwarmbeben unter der isländischen Reykjanes-Halbinsel geht weiter, allerdings mit leicht reduzierte Intensität. Nichtsdestotrotz tagte gestern der isländische Wissenschaftsrat per Videoschaltung und diskutierte das Geschehen. Es wurden u.a. neue INSAR-Satellitenfotos diskutiert, die massive Bodendeformationen offenlegten. Die Wissenschaftler halten eine Magmenintrusion für die wahrscheinlichste Ursache des starken Erdbebenschwarms und der Bodendeformation. Einen Zusammenhang, den viele von uns bereits ahnten, fühlten sie sich doch an die Geschehnisse vor der Bardarbunga-Eruption von 2014 erinnert. Bevor es damals zu der Eruption kam, gab es Wochenlang ähnliche Erdbeben. Allerdings war dort ein großer Zentralvulkan involviert, den man eine entsprechend starke Magmenförderung zugetraut hatte. Auf Reykjanes gibt es hingegen viele Spaltensysteme, die sich in historischen Zeiten überwiegend durch kleinere Eruptionen bemerkbar machten. So sprachen die Wissenschaftler im letzten Jahr noch davon, dass es -wenn überhaupt- bei Grindavik nur zu einer kleineren Eruption kommen würde. Zugegeben, damals waren die Erdbeben nicht annähernd so intensiv wie jetzt, aber was sich nun zusammenbrauen könnte, hat ganz andere Dimensionen. Trotzdem, es ist immer noch nicht sicher, dass es zu einer Eruption kommen wird, die Möglichkeit ist allerdings gegeben. Und je länger die Beben in dieser Stärke andauern, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit dafür. Bei den letzten beiden größeren Spalteneruptionen am Eyjafjallajökull und Bardarbunga dauerten die Erdbeben mehr als 1 Monat an, bevor es zu den Eruptionen kam.

Erdbeben-Update 01.03.21: Island

Das aktuelle Erdbeben-Update steht wieder im Zeichen des Geschehens auf Island. Aber auch Anderswo bebte die Erde, z.B. in Vanuatu und Italien.

Island: Erdbebenschwarm lässt nicht nach

ErdbebenAuf Island gab es heute Nachmittag ein weiteres Erdbeben mit einer Magnitude von 5,1. Das Hypozentrum wurde in 2,5 km Tiefe lokalisiert. Das Epizentrum befand sich 1 km östlich von Keillir. Der Erdstoß konnte auf Reykjanes deutlich wahrgenommen werden. IMO registrierte in den letzten 48 Stunden 83 Erdstöße mit Magnituden ab 3. Die Intensität des Erdbebenschwarms nimmt nicht wirklich ab, sondern befindet sich weiterhin auf hohem Niveau. Insgesamt werden 1722 Erdbeben in der IMO-Liste für die letzten 2 Tage angezeigt. Es wird explizit vor weiteren Erdstößen gewarnt.

Vanuatu: Erdbeben Mw 5,8

Im Westen von Vanuatu bebet es erneut mit einer Magnitude von 5,8. Das Hypozentrum wurde in 10 km Tiefe festgestellt. Das Epizentrum lag 85 km westlich von Port-Vila. Im Vanuatu-Graben gab es in den letzten Wochen viele Erschütterungen.

Loyalty-Inseln: Erdbeben Mw 5,5

Ein Erdstoß der Magnitude 5,5 manifestierte sich südöstlich der Loyalty-Inseln bei Neu Kaledonien. Das Hypozentrum lag 10 km tief. Das Epizentrum wurde 482 km südöstlich von Isangel lokalisiert. Auch hier bebte es sehr oft.

Italien: Mehrere Erdbeben im Süden

In Süditalien manifestierten sich mehrere Erdbeben Das Stärkste hatte eine Magnitude von 3,5, mit einem Erdbebenherd in 249 km Tiefe. Es gab aber auch Beben in nur 1 km Tiefe. Die Erschütterungen finden überwiegend off shore statt, in einem Gebiet 119 km südöstlich von Salerno. In dem Areal liegen mehrere submarine Vulkane. Auch Stromboli befindet sich in relativer Nähe.

Sizilien: Erdbeben am Ätna

Nach mehreren Tagen mit geringer Erdbebentätigkeit, wurde am Ätna heute ein Erdstoß der Magnitude 2,0 detektiert. Das Hypozentrum lag in 35 km Tiefe, also in einer Region, in der Erdbeben oft durch Magmenaufstieg verursacht werden. Das Epizentrum befand sich 4 km östlich von Randazzo.

In einiger Entfernung zum Vulkan ereignete sich ein Erdbeben M 3,5 in 27 km Tiefe. Das Epizentrum lag off shore, 89 km westlich von Favignana.

Vulkan-Update 01.03.21: Pacaya, Merapi, Sinabung, Ätna

Im Vulkan-Update vom 1. März geht es um den Pacaya in Guatemala und um die indonesischen Vulkane Merapi und Sinabung, wobei sich am Letzteren einiges zusammenbrauen könnte. Der Ätna gab gestern weitere Lebenszeichen von sich.

Pacaya: Weitere Aschewolke

Der guatemaltekische Pacaya eruptierte heute wieder eine Aschewolke. Sie stieg bis auf einer Höhe von 3000 m und driftete in westlicher Richtung. Gestern berichtete INSIVUMEH von strombolianischen Eruptionen aus dem McKenney-Krater. Glühende Tephra wurde gut 175 m über Kraterhöhe ausgespien. Der Lavastrom auf der Südflanke erreichte eine Länge von stolzen 1725 m. MIROVA zeigt eine hohe Thermalstrahlung an. INSIVUMEH warnt davor, die Südseite des Vulkans zu betreten. Das Foto wurden am 21. Februar veröffentlicht.

Merapi: Glühende Schuttlawinen

Der Merapi auf Java ist weiter aktiv und erzeugt Schuttlawinen wie am Fließband. Auf nächtlichen langzeitbelichteten Bildern hinterlassen sie Glutspuren und sehen dann aus wie Lavaströme. teilweise entwickeln sich aus den Schuttlawinen kleinere pyroklastische Ströme. Die Seismometer registrierten in den ersten 6 Stunden des Tages 29 Signale, die von Steinschlägen und Schuttlawinen verursacht wurden. Ansonsten ist die Seismizität gering.

Sinabung: Seismik hoch

Anders sieht es am Sinabung auf Sumatra aus: hier steigerte sich die Seismizität in den letzten Tagen enorm und es wurden nicht nur Abgänge registriert, sondern vor allem Erdbeben mit geringen Frequenzen. Sie deuten auf massiven Magmenaufstieg hin. Gestern wurden gut 560 dieser Beben aufgezeichnet. In den ersten 6 Stunden des heutigen Tages, waren es bereits 239 Beben. Hinzu kamen 112 Signale, die von Schuttlawinen-Abgängen zeugten. Der Dom wächst und die Lage wird immer kritischer!

Ätna mit zweitem Peak

Kurz nachdem der Paroxysmus vom Sonntag endete, stieg der Tremor wieder steil an und der Vulkan begann mit neuen Eruptionen. Allerdings erreichten sie nicht mehr das Niveau eines Paroxysmus. Solche Nachwehen gab es auch schon bei vorangegangenen Episoden. Aktuell ist der Tremor niedrig und bewegt sich in vertrauter Weise seitwärts. Wahrscheinlich gibt es weitere Paroxysmen, doch wie lang die Pausenintervalle sein werden ist ungewiss.

Erdbeben-Update 28.02.21: Island und Peru

Das Erdbeben-Update vom 28.02.21 ist mal nicht monothematisch, wie die letzten Meldungen zum Thema, dennoch geht es auch diesmal um Island. Darüber hinaus gibt es Erdbeben-News aus Peru,  Fidschi und von den Kanaren.

Island: Seismische Krise hält an

Der massive Erdbebenschwarm, der seit 4 Tagen die isländische Reykjanes-Halbinsel erschüttert, hält weiter an. In der Nacht gab es weitere moderate Erschütterungen. Die Stärkste brachte es auf eine Magnitude von 4,5, gefolgt von einem Erdbeben M 4,2. Das EMSC registrierte heute darüber hinaus 8 weitere Beben mit Magnituden im 3-er Bereich. Gestern waren es insgesamt 32 Beben mit Magnituden größer als 3. Die Intensität des Schwarm ist seit Stunden recht konstant und liegt immer noch über den durchschnittlichen Werten anderer Schwarmbeben in der Region. Gestern wurde berichtet, dass es an manchen Stellen nach Schwefelwasserstoff riechen soll. Das würde von vulkanischen Gasaustritten zeugen. Darüber hinaus gibt es Wahrnehmungsberichte der stärkeren Erdstöße.

Peru: Erdbeben Mw 5,5

Vor der Südküste Perus bebte es mit einer Magnitude von 5,5. Das Hypozentrum wurde in 10 km Tiefe festgestellt. Das Epizentrum befand sich 83 km süd-süd-westlich von Mollendo. In relativer Nähe befindet sich der aktive Vulkan Sabancaya. Das Beben manifestierte sich hinter der Subduktionszone des peruanisch-chilenischen Grabens. Ein paar Hundert Kilometer weiter südlich, entlang des chilenischen Zentraltals, ereigneten sich in den letzten Tagen zahlreiche moderate Erdbeben.

Fidschi-Region: Erdstoß Mw 5,6

Bereits gestern wurde die Region östlich des Archipels von Fidschi, von einem weiteren Erdstoß Mw 5,6 heimgesucht. Das Hypozentrum lag allerdings im Erdmantel, so dass sich das Beben an der Oberfläche kaum auswirkte. Das Epizentrum wurde 302 km östlich von Levuka, lokalisiert. Auch hier bebte es in den letzten Wochen oft.

Kanarische Inseln: Weitere Erdbeben

Auch wenn die Kanarischen Inseln in den letzten Tagen ein wenig aus dem Fokus der Berichterstattung hier gerutscht sind, so gibt es täglich immer noch mehrere Erdbeben dort. Seit dem 26. Februar wurden vom EMSC 6 Erschütterungen im 2-er Bereich registriert. Die meisten Beben manifestierten sich zwischen Teneriffa und Gran Canaria. Zuvor bebte es an der Südspitze von El Hierro und auf La Palma.

Ätna Paroxysmus Nr. 7 startet

Update 10:15 Uhr: Der Paroxysmus ist bereits beendet und es wird nur noch Dampf emittiert. Die schönste Sicht hatte man wohl aus Richtung Norden. Vom Süden her war es sehr dunstig. Der Paroxysmus baute sich sehr schnell und praktisch ohne Vorwarnung auf und dauerte nur knapp 1 Stunde. Es war der bislang kurzweiligste Paroxysmus der Serie. Da es praktisch windstill war, dominierte diesmal die Aschewolke. Rotglühend Tephra wurde von ihr verborgen, und es wurde weniger rotglühendes Material als sonst eruptiert. Das belegt auch der relativ kleine Lavastrom, der ins Valle del Bove floss. In Richtung Süden war diesmal gar keine Lava unterwegs.

Die Tremor-Amplitude erreichte einen hohen Wert und war sogar noch minimal höher, als bei der letzten Eruption. Zusammenfassen kann man sagen, dass der Gasdruck hoch war, aber weniger Magma eruptiert wurde, als bei den anderen Paroxysmen. Das Material wurde stärker fragmentiert. Exakte Angaben über die Höhe der Eruptionswolke fehlen leider bislang. Das VAAC Toulouse brachte zwar 2 Meldungen heraus, detektierte die Eruption aber offenbar nur während ihrer Anfangsphase. Genauso fehlen Werte über die Thermalstrahlung. Aber die Bilder sagen sowieso mehr als Tausend Worte.

Update 9:30 Uhr: Der Paroxysmus strebt seinem Höhepunkt entgegen und erzeugt eine atemberaubende Eruptionswolke. Die LiveCam mit dem schönsten Blick ist hier verlinkt. Unten seht ihr den Livestream von Localteam. Leider ist es im Süden des Vulkans sehr dunstig, so dass die Sicht ein wenig getrübt ist.

Originalmeldung: 9:15 Uhr: Heute Morgen ist der Ätna mit seinem 7. Paroxysmus in Folge am Start. Ohne Vorzeichen begann der Tremor stark zu steigen und bei absoluter Windstille baut sich momentan (9.15 Uhr) eine Lavafontäne nebst Aschewolke auf. Der Paroxysmus kam deutlich später, als es die Statistik hätte vermuten lassen. Das zeigt einmal mehr, dass die Natur letztendlich unberechenbar bleibt.

Vulkan-Update 27.02.21: Pacaya, Ebeko, Shiveluch

Im Update zum Samstag geht es um eine neuerliche Aktivitätssteigerung am guatemaltekischen Vulkan Pacaya und Eruptionen von den russischen Vulkanen Ebeko und Shiveluch. Ätna lässt auf sich warten.

Pacaya: Aschewolke detektiert

Das VAAC detektierte eine weitere Aschewolke, die vom Vulkan Pacaya emittiert wurde. Sie stieg bis auf einer Höhe von 4000 m auf und driftete in nördlicher Richtung. Für gewöhnlich sind Aschewolken am Pacaya mit paroxysmalen Eruptionen gekoppelt. Sie werden zwar nicht so intensiv wie am Ätna, stellen trotzdem ein schön zu betrachtendes Naturphänomen dar. Wenn die Asche Richtung Süden driftet, kommt es auch öfters zur Sperrung des Internationalen Flughafens von Guatemala City. Der Lavastrom auf der Südflanke hat eine Länge von 1700 m erreicht. MIROVA registriert eine hohe Thermalstrahlung.

Ebeko Vulkan mit Aschewolke

Auf der Kurileninsel Paramushir eruptierte der Ebeko mehrfach. Vulkanasche wurde in einer Höhe von 4300 m festgestellt. Sie driftete in Richtung Norden. Dieses Jahr gab es 30 VONA-Meldungen zum Ebeko.

Shiveluch schwach aktiv

Auf der sibirischen Halbinsel Kamtschatka gab der Shiveluch mal wieder ein Lebenszeichen von sich. Bereits vor 3 Tagen detektierten die Satelliten Vulkanasche in 4000 m Höhe. Auf Sentinel-Bildern präsentiert sich der Dom-Bereich meistens Schneebedeckt. Nur gelegentlich sind schwache thermische Anomalien auszumachen. Das Domwachstum scheint dieser Tage bescheiden auszufallen.

Ätna lässt auf sich warten

VulkanAuf Sizilien lässt ein weiterer Ätna-Paroxysmus auf sich warten. Nachdem wir in den vergangenen Tagen mit 6 Paroxysmen verwöhnt wurden, die in recht regelmäßigen Intervallen aufeinander folgten, siegt nun die Erkenntnis, dass es nicht immer so weiter geht. Doch viele Beobachter befinden sich in Lauerstellung und hoffen, dass der ersehnte Ausbruch zum Vollmond noch kommt. Der Tremor ist leicht Abgesunken und bewegt sich an der Grenze zum grünen Bereich. Auf einem Sentinel-Foto von gestern erkennt man je einen heißen Schlot in den Kratern Bocca Nuova, Voragine und im Nordostkrater. Der Neue Südostkrater zeigt thermische Anomalien entlang von 2 kurzen Spalten im Kraterbereich und einen kleinen Lavastrom auf der Ostflanke. Bei früheren Gelegenheiten war dieser Lavastrom ein ungünstiges Zeichen, denn dann ließen die Paroxysmen länger auf sich warten.

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