Erdbeben für Schüler

Wenn die Erde wackelt, zittert und ruckelt sprechen wir von einem Erdbeben. So ein Erdbeben ist erschreckend und ruft in den Menschen Ängste wach, weil wir gegen ein Erdbeben praktisch nichts machen können. Wir Menschen sind den Kräften der Natur ausgeliefert. Dabei ist ein Erdbeben unter freiem Himmel nicht so gefährlich. In der Stadt aber sieht es ganz anders aus! Dort können ganze Häuser einstürzen und Menschen unter sich begraben. Darum rennen die meisten Menschen ins Freie, wenn sie von einem Erdbeben überrascht werden. Und da ein Erdbeben nicht vorhergesagt werden kann wie das Wetter, kommen sie meistens überraschend.

Früher wurden Erdbeben als der Zorn von Göttern interpretiert, die die Menschen bestrafen wollten. Die modere Wissenschaft, ist allerdings dahinter gekommen, wie Erdbeben entstehen und wo sich die meisten ereignen. Man hat Techniken entwickelt, um sich vor Erdbeben zu schützen und sichere Häuser zu bauen.

Erdbeben können nicht nur zerstören, sondern haben sogar einen Nutzen. Erdbebenforscher und Geologen benutzen Erdbebenwellen, um das Innere der Erde zu durchleuchten. Es werden sogar künstlich kleine Erdbeben erzeugt. Diese Minierdbeben helfen Forschern Rohstoffe zu entdecken, die Tief im Erdboden versteckt sind.

So widersprüchlich, wie es sich auch anhört, sorgen die Kräfte, die Erdbeben entstehen lassen, auch dafür, dass die Erdkruste einigermaßen stabil ist. Und ohne die Dynamik des Erdinneren hätte sich auf der Erde vermutlich kein Leben entwickelt.
Wenn diese Zeilen deine Neugierde geweckt haben, findest du auf den folgenden Seiten Antworten auf viele brennende Fragen um das Thema Erdbeben.



Flucht
Bild: Auf der Flucht vor Erdbeben und Tsunami. © Westamult/fotolia.com

Und nun wünsche ich Euch viel Spaß auf den Schülerseiten von vulkane.net.



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