Erdbeben als Naturkatastrophe

Nicht jedes starke Erdbeben wird gleich zu einer Naturkatastrophe! Solange sich ein Erdbeben in unbewohnten Regionen ereignet ist es einfach ein Naturphänomen. Da es auf der Erde aber immer enger wird, gibt es nur noch wenige unbewohnte Regionen der Erde. Selbst in Alaska leben Menschen, die unter den Folgen starker Erdbeben leiden könnten. Je dichter die Region besiedelt ist, in der sich ein Erdbeben ereignet, desto größer die Katastrophe. In großen Städten können Erdbeben zig Tausende Menschen töten. Die Erdstöße bringen Gebäude zum Einsturz, oder lassen zumindest Teile von Häusern abbrechen und auf Straßen stürzen.

Es gibt eine Reihe weiterer Gefahren, die durch ein Erdbeben ausgelöst werden können: Sämtliche Leitungen können unterbrochen werden. Besonders gefährlich ist es, wenn Gasleitungen brechen. Dann reicht ein einziger Funke, um Explosionen und Brände auszulösen. Und Funken können ganz schnell entstehen, da auch die Stromleitungen reißen. Die Funken können Brände auslösen, daher ist es wichtig, sofort alle Gasleitungen zu überprüfen und abzusperren. Austretendes Öl kann sich ebenso entzünden, falls ein Öltank platzt. Die Wasserleitung sollte man auch absperren, denn wer will schon ins seinem Keller ertrinken?

Wasserleitungen bersten ebenfalls. So können Keller überschwemmt werden, oder Straßen unterspülen. Es entstehen Hohlräume, in denen man hineinfallen kann.
Ohne Strom und Wasserversorgung ist man auf Hilfe angewiesen. Das Problem ist, dass dann auch die Telefone nicht funktionieren und Nachtssitzt man im Dunklen. Taschenlampen und ein Radio mit Batterien gehören in jedem Haushalt, wenn man in einem Erdbebengebiet wohnt. Dann kann man Durchsagen empfangen, die Tipps geben, wo man Hilfe findet.


Erdbeben
Bild: Durch Erdbeben zerstörte Stadt in Japan. © Olivier/fotolia.com

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