Fuego: Verstärkung der Eruptionen

Am Vulkan Fuego in Guatemala haben sich die explosiven Eruptionen aus dem Gipfelkrater verstärkt. Pro Stunden werden 3-4 Explosionen beobachtet. Die Detornationen erzeugen Druckwellen, die Dächer und Fenster bis in 6 km Entfernung zum vibrieren bringen. Vulkanasche steigt 1000 m über den Krater auf. Auf Dörfern im Norden regnet Asche nieder. Der Tremor ist hoch, doch die Alarmstufe bleibt auf „gelb“.

Vulkane weltweit

Ätna: der Tremor ist deutlich erhöht und stieg gestern noch leicht an. Grund hierfür sind die explosiven Eruptionen aus dem neuen Förderschlot an der Basis des NE-Kraters. Der Schlot bildete sich am 25. Juli. Seine strombolianischen Eruptionen sind so laut, dass Anwohner besorgt reagierten. Nach Aussage der Vulkanologen des INGV besteht aber keine Gefahr für die Bevölkerung und es gibt keine Anzeichen für eine bevorstehende Flankeneruption.

Fuego: in Guatemala ist der Fuego weiterhin aktiv. Im oberen Bereich des Vulkans fließt ein zäher Lavastrom. Es finden schwache bis moderate Explosionen statt, die Lavabomben bis zu 800 m hoch fördern. Vulkanasche steigt bis in einer Höhe von 4500 m auf.

Kraterglühen am Popo. © CENAPREDPopocatepetl: die Aktivität des mexikanischen Vulkans bewegt sich auf niedrigem Niveau. Gestern wurden 24 Asche-Gas-Emissionen registriert. Nachts wurden rot illuminierte Dampfwolken gesichtet. Bei Veracruz manifestierte sich ein Erdbeben der Magnitude 6,3. Das Epizentrum lag ca. 360 km vom Vulkan entfernt.

Zhupanovsky: das VAAC Tokyo registrierte in den letzten 24 Stunden eine Ascheeruption des Vulkans in Kamchatka. Es ist derzeit der aktivste Vulkan in der Region. Dieses Jahr wurden bereits 39 explosive Vulkanausbrüche des Zhupanovskys registriert.

Vulkane weltweit

Fuego: in Guatemala ist der Fuego wieder in eine aktivere Phase eingetreten. Seit einigen Tagen fließt ein Lavastrom der eine Länge von 200 m erreicht hat. Explosive Eruptionen fördern glühende Bomben bis zu 800 m über den Krater. Vulkanasche steigt bis auf einer Höhe von 4300 m auf.

Lavapond an der Stelle eines frpheren Hornitos. © HVOKilauea: es fließen weiterhin Lavaströme aus einem Riss an der Flanke des Puʻu ʻŌʻō – Kraters. Die Lava baut einen flachen Schild auf, in dessen Mitte ein Lavapond entstand. Der Kraterboden sackte etwas ein. Kleine Lavaseen kochen an den Stellen, wo sich zuvor Hornitos befanden. Die Schwefeldioxidkonzentration ist mit 900 Tonnen pro Tag recht hoch.

Stromboli: heute fließt wieder ein Lavastrom über den oberen Bereich der Sciara del Fuoco. Der Tremor ist relativ niedrig, dafür gibt es deutliche Signale der Explosionen.

Vulkane Guatemalas

Fuego: explosive Eruptionen fördern glühendes Material bis auf 100 m Höhe über dem Krater. Aschewolken steigen bis auf eine Höhe von 4300 m auf. In den oberen Bereichen der Täler gehen kurze Schuttlawinen ab. Der Lavastrom ist zum Stillstand gekommen.

Santiaguito: Dampfwolken steigen bis auf einer Höhe von 2800 m auf. In den letzten 24 Stunden gab es 2 moderate explosive Vulkanausbrüche. Aschewolken stiegen bis auf einer Höhe von 3000 m auf. Ein zähflüssiger Lavastrom geht vom Dom aus und schiebt sich durch einen Canyon. Es kommt zu kleinen Lawinen.

Fuego: Intensivierung der Eruption

Die Eruptionen am Vulkan in Guatemala haben sich wieder intensiviert. INSIVUMEH berichtet von 7 schwachen und 10 mittelstarken Eruptionen innerhalb von 24 Stunden. Vulkanasche stieg bis auf einer Höhe von 4700 m auf und driftete bis zu 9 km in südwestlicher Richtung. Glühende Lava wurde bis zu 200 m über Kraterrand ausgeworfen und verursachte kleine Schuttlawinen.

Vulkane weltweit

Ätna: auf facebook sind wieder ein paar Fotos aufgetaucht, die strombolianische Eruptionen aus dem Neuen Südostkrater zeigen. Die Seismik des INGV ist weiterhin offline, der Tremor unauffällig.

Island: der Erdbebenschwarm unter Herðubreiðartögl geht weiter. Nach einem Rückgang der Aktivität hat sich die Anzahl der Beben wieder Erhöht. In den letzten 48 Stunden wurden 418 Beben registriert. IMO veröffentlicht nun auch direkte Plots der Seismik.

Fuego: die Aktivität in Guatemala befindet sich auf moderatem Niveau. In der Nacht zum Mittwoch registrierte INSIVUMEH 11 schwache und 5 mittelstake Vulkanausbrüche. Diese ließen Vulkanasche bis auf einer Höhe von 4300 m aufsteigen. Die Asche driftete 8 km in südlicher Richtung. Glühende Tephra stieg bis zu 150 m über den Krater auf.

Sakura-jima: der Vulkan in Japan ist in den letzten Tagen wieder relativ ruhig und pausierte für 2 Tage, bevor er gestern wieder eruptierte.

Vulkane Guatemalas

2 Vulkane in Guatemala liefern uns heute Gesprächsstoff: der Fuego ist weiterhin aktiv, allerdings sind Häufigkeit und Stärke der Eruptionen leicht rückläufig. In der Stunde ereignen sich derzeit 4-6 Explosionen von schwacher bis mittlerer Stärke. Vulkanasche steigt bis auf einer Höhe von 4400 m auf und regnet bis 10 km Entfernung vom Krater nieder.

Der Domvulkan Santiaguito meldet sich dieser Tage auch wieder mit leicht erhöhter Aktivität zu Wort. Gestern Morgen wurden 4 explosive Eruptionen registriert, deren Asche bis in eine Höhe von 3200 m aufstieg.

Der Pacaya ist derzeit relativ ruhig. Er entgast nur, trotzdem wird leichter Tremor registriert.

Vulkane weltweit

Fuego: die Aktivität des Vulkans in Guatemala hat erneut zugenommen. Die explosiven Eruptionen werden als mittelstark bis stark beschrieben. Vulkanasche steigt bis in eine Höhe von 4500 m auf. Sie regnet noch in 12 km Entfernung vom Krater nieder. Der Explosionsdruck lässt Fensterscheiben in 15 km Entfernung vibrieren.

Island: es kommt wieder zu zahlreichen leichten Erdbeben. Besonders betroffen sind die Gletscherregionen um Vatnajökull und Myrdalsjökull. Auch in der Nähe der Hekla ereigneten sich 3 Beben.

Sakura-jima: nachdem der japanische Vulkan in der vergangenen Woche ungewöhnlich ruhig war, wird er in den letzten 3 Tagen wieder etwas munterer. Täglich produziert er 2-3 Ascheeruptionen, die vom VAAC Tokyo registriert werden.

Vulkane weltweit

Fuego: INSIVUMEH berichtet von weiter ansteigender Aktivität des Vulkans Fuego. Mittelstarke bis starke strombolianische Eruptionen lassen Vulkanasche bis in eine Höhe von 4800 m aufsteigen. Konstanter Abgang von Block-Lawinen durch den Trinity-Canyon werden beobachtet. Diese könnten Anzeichen dafür sein, dass sich ein neuer Lavastrom durch die Vulkanflanke schiebt. Mit dem Auftreten pyroklastischer Ströme ist zu rechnen.

Ubinas: die seismische Aktivität hat stark zugenommen und man rechnet mit einer Verstärkung des Vulkanausbruches. Die Behörden veranlassten die Evakuierung von 1600 Menschen. Im Krater des Vulkans wächst ein Lavadom. In der letzten Woche stieg Vulkanasche bis 3000 m hoch auf.

Vulkane in Guatemala

Fuego: hier wird seit gestern eine Zunahme der Aktivität festgestellt. Pro Stunden finden 6-8 explosive Eruptionen statt. Vulkanasche steigt bis 4600 m hoch auf und Lavabrocken rollen über die Vulkanflanke.  Die Explosionen sind noch in 15 km Entfernung zu hören.

Pacaya: Dampf und Vulkanasche steigen bis in einer Höhe von 2600 m auf. Die Seismik registriert Tremor und schwache Explosionen.

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